Wo die Einstiegsgehälter für Akademiker am höchsten liegen

Gehälter

Wo akademische Berufseinsteiger am besten verdienen

Die Spannweite der Einstiegsgehälter für junge Akademiker ist groß – mit der Automobilbranche am oberen Ende. Foto: Wolfilser – Fotolia
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Wie hoch sind die Einstiegsgehälter für Berufseinsteiger mit einem akademischen Abschluss in verschiedenen Branchen? Das Vergleichsportal Gehalt.de hat über 13 000 Gehaltsdaten analysiert und daraus die Top- und Flop-Branchen für Bachelor- und Masterabsolventen ermittelt.

Berufseinsteiger mit Bachelorabschluss erhalten das höchste Gehalt in der Autoindustrie: Das Jahreseinkommen liegt hier im Median bei 49 190 Euro. Es folgen die Branchen Telekommunikation (47 292 Euro), Maschinenbau (47 076 Euro) und das Bankenwesen (45 696 Euro). Hohe Gehälter erhalten Bachelorabsolventen auch im Anlagenbau; das Einkommen liegt hier bei 45 305 Euro jährlich.

Gut dotierte MA-Jobs im Versicherungswesen
Akademiker mit Masterabschluss beziehen im Versicherungswesen das höchste Einkommen – es liegt bei rund 54 300 Euro im Jahr. „Das Versicherungswesen ist eine sehr zahlungsstarke Branche. Ob im Marketing, der IT oder dem Vertrieb – die Einstiegsgehälter für Masterabsolventen befinden sich hier nicht selten im überdurchschnittlichen Bereich“, kommentiert Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Zu den Top-Branchen für Masterabsolventen gehören außerdem die Elektrotechnik- (51 157 Euro) und die Chemiebranche (49 846 Euro).
Geringe Gehälter in Touristik und Hotellerie
Zu den Branchen mit dem niedrigsten Einstiegsgehalt für Bachelorabsolventen zählt die Touristik- und Freizeitindustrie mit rund 30 000 Euro im Jahr. Masterabsolventen beziehen im Hotel- und Gaststättengewerbe die niedrigsten Gehälter: Ihr Lohn beträgt in diesem Bereich rund 32 770 Euro. „Obwohl sich die Einstiegsgehälter zwischen Bachelor- und Masterabsolventen in geringer vergüteten Branchen kaum unterscheiden, gilt: Wer eine Führungsposition anstrebt, hat mit einem Mastertitel bessere Chancen“, so Bierbach abschließend. Zu den Flop-Branchen zählen außerdem soziale Einrichtungen sowie die Werbebranche.
Zur Methodik
Das Vergleichsportal Gehalt.de analysierte 13 006 Gehaltsdatensätze von Berufseinsteigern mit weniger als drei Jahren Berufserfahrung aus den letzten 12 Monaten. Berücksichtigt wurden dabei der Studienabschluss und die Branche.
Der Median beschreibt die Mitte aller Daten: 50 % liegen über dem Wert, 50 % darunter. Der Median ist daher genauer als der Durchschnittswert, der durch Ausreißer verzerrt werden kann. Die Auswertung wurde gerankt nach dem Medianwert.
Artur Jagiello ist Leiter Kommunikation bei der PMSG PersonalMarkt Services GmbH, die unter Anderem für Gehalt.de verantwortlich zeichnet.
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