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Industrie-Dienstleister Bilfinger Digital Next tritt dem Gesellschafterkreis des DFKI bei

Künstliche Intelligenz
Bilfinger Digital Next tritt DFKI-Gesellschafterkreis bei

Industrieanlagen bestehen aus vielen Elementen. PIDGraph erkennt diese aus den Anlagenplänen und überführt sie in die digitale Welt
Industrieanlagen bestehen aus vielen Elementen. PIDGraph erkennt diese aus den Anlagenplänen und überführt sie in die digitale Welt.
Bild: Bilfinger Digital Next
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Bilfinger Digital Next, eine Tochtergesellschaft des Industrie-Dienstleisters Bilfinger, tritt dem Gesellschafterkreis des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) bei. Das wirtschaftsnahe DFKI forscht auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien mit Künstlicher Intelligenz (KI). Ziel der Beteiligung Bilfingers ist es, innovative Lösungen auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) für die Prozessindustrie zu entwickeln.

Dem Gesellschafterkreis des DFKI gehören unter anderem Riesen wie Google, Microsoft und SAP an. Bilfinger ist das erste Unternehmen aus dem Industrie-Dienstleistungssektor.

Franz Braun: Bahnbrechende Möglichkeiten für Prozessindustrie

„Methoden der Künstlichen Intelligenz bieten Unternehmen in der Prozessindustrie neue, bahnbrechende Möglichkeiten, um ihre Anlagen deutlich effizienter und wirkungsvoller zu steuern sowie instand zu halten“, ist sich Franz Braun, CEO von Bilfinger Digital Next, sicher.

Die Methoden ermöglichten es Anlagenbetreibern, erhebliche Wettbewerbsvorteile realisieren. Das Ziel von Bilfinger Digital Next sei es daher, Kunden diese Möglichkeiten aufzuzeigen und sie mit Lösungen zu unterstützen, die auf KI basieren.

DFKI freut sich auf dauerhafte Partnerschaft mit Bilfinger

Der Vorsitzende der DFKI-Geschäftsführung, Prof. Dr. Antonio Krüger, freut sich darüber, mit Bilfinger Digital Next nun eine dauerhafte Partnerschaft einzugehen. Man habe in der Vergangenheit schon erfolgreich gemeinsam an Projekten gearbeitet.

„Das Engagement von Bilfinger ist ein Bekenntnis zu unserer Kooperation und unterstreicht die Industrierelevanz der Arbeit der DFKI-Forscher“, so Krüger. Mit Bilfinger Digital Next sei der Gesellschafterkreis des DFKI um einen ambitionierten Industriedienstleister reicher.

Mit dem neuen Mitglied wollen man nun „weiter Ergebnisse der KI-Forschung in Produkte und Lösungen für die Prozessindustrie überführen und in die Anwendung bringen“, sagt Krüger.

Gemeinsam entwickelte Lösung auf KI-Basis: PIDGraph

Bilfinger arbeitet mit dem DFKI schön längere Zeit an digitalen Lösungen für die Prozessindustrie.

Eine Lösung ist etwa PIDGraph, eine Software zur Digitalisierung von Anlagen-Dokumenten. Sie nutzt KI-Methoden, um Rohrleitungs- und Instrumenten-Fließschemata (R&I-Schemata), die nur in Papier- oder PDF-Form vorliegen, zu digitalisieren.

Hierzu werden die Symbole, Texte und Linien der Schemata mit neuronalen Netzen, die auf Mustererkennung trainierten sind, in ein digitales Format überführt.

Die Software merkt sich dabei die vom Nutzer vorgenommenen Korrekturen und verbessert sich dadurch kontinuierlich selbst.

PIDGraph-Formate können von jedem modernen Engineering- und Asset-Management-System verarbeitet werden. Sie bilden die Grundlage, um etwa „Digitale Zwillinge“ von Industrieanlagen zu erstellen. Dabei ist die Digitalisierung der R&I-Schemata nicht nur signifikant günstiger, sondern auch deutlich schneller als bislang übliche Verfahren.

Ausgereifte KI-Methoden verstehen komplexes Unternehmenswissen

„Die KI-Algorithmen erkennen die vielschichtigen Elemente in den Anlagenplänen, analysieren diese, ordnen sie semantisch zu und machen sie so für den Computer lesbar“, erklärt Prof. Dr. Andreas Dengel.

Der Leiter des Forschungsbereichs Smarte Daten & Wissensdienste des DFKI führt weiter aus: „PIDGraph zeigt, wie ausgereifte KI-Methoden komplexes Unternehmenswissen verstehen und zur digitalen Nutzung verfügbar machen können.“ (wag)


Kontakt zu Bilfinger Digital Next und DFKI


Bilfinger Digital Next GmbH
Langer Anger 3-5
69115 Heidelberg
Website: www.digitalnext-bilfinger.com

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI)
Trippstadter Str. 122
67663 Kaiserslautern
Tel.: +49 631 2057 50
E-Mail: info@dfki.de
Website: www.dfki.de


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