Bosch: Mit neuem Campus soll IT zur Kernkompetenz werden

Digitale Transformation

Bosch will IT zur Kernkompetenz machen

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Der neue IT-Campus von Bosch soll mit inspirierenden Arbeitsbedingungen für innovative Ergebnisse sorgen. Foto: Bosch
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Mit einem neuen Campus will Bosch seine IT vorantreiben. Rund 2 000 Spezialisten aus dem IT- und Softwarebereich arbeiten fortan im modernen Kompetenzzentrum in Stuttgart-Feuerbach. Mithilfe der geschaffenen Start-up-Atmosphäre will sich der Technologiekonzern schneller zum IoT-Unternehmen wandeln.

Der frisch eröffnete IT-Campus stellt gleichzeitig den neuen Hauptsitz der weltweiten Bosch-IT dar. Rund 2 000 der 7 500 IT-Mitarbeiter arbeiten an dem hochmodernen Standort. Sie sollen mit innovativen IT-und Softwarelösungen den Transformationsprozess von Bosch hin zum IoT-Unternehmen vorantreiben. Prof. Dr. Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung, sieht im neuen Campus „das Herzstück der digitalen Transformation“ des Unternehmens. Der Neubau verkörpere die „Dynamik eines jungen IT-Unternehmens“ und sei zudem ein „klares Bekenntnis zum Standort Stuttgart“.

Die Zukunft wird vernetzt

Bosch hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 jedes neue elektronische Produkt zu vernetzen und entsprechende Services zu entwickeln. Derzeit geschieht dies lediglich bei 50 Prozent aller Neuproduktionen. Dementsprechend werde die IT zukünftig Teil aller Produkte und begleitender Angebote und wandle sich „vom Kostenfaktor zu einer Kernkompetenz“, so Dr. Elmar Pritsch, Chief Information Officer und IT-Chef. Der neue Standort unterstützt diese strategische Ausrichtung, indem er als zentraler Ort zur Entwicklung und Vermarktung digitaler Geschäftsmodelle fungiert. Über eine enge Zusammenarbeit von IT und Fachbereichen sowie durch kurze Markteinführungszeiten sollen die datenbasierten Modelle zum Unternehmenserfolg beitragen.

Inspirierende Arbeitsbedingungen als Erfolgskonzept

Der 11 000 m2 große Standort verfügt über zwei fünfstöckige Gebäude mit gläserner Außenfassade, die in ihrer Architektur und Ausstattung eine inspirierende Arbeitsumgebung ermöglichen sollen. Dazu gehören unter anderem offene Büroflächen mit Möglichkeiten zur Team- oder Einzelarbeit, kreativ gestaltete Workshopräume etwa in Dschungel-Optik, die Abschaffung fester Schreibtischplätze, spezielle Räume für Telefongespräche, Kaffee-Lounges, Ruheräume oder eine Betriebsgastronomie mit Front-Cooking und RFID-Bezahlsytem. Zusätzlich soll ein User-Experience-Studio für eine optimale Testumgebung von Projekten zusammen mit Kunden und Anwendern sorgen. Das Unternehmen hat außerdem rund zwei Millionen Euro in modernes IT-Equipment für die Ausstattung seiner Arbeitsplätze investiert. Dazu zählen High-End-Notebooks und Smartphones oder Desk-Sharing-Tools wie Skype for Business.

Die Bosch-Gruppe beschäftigt weltweit rund 390 000 Mitarbeiter. Im IoT-Bereich bietet das Unternehmen Lösungen für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0 an.

(df)

www.iot.bosch.com

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