Übernahme

EnBW kauft französisches Energieunternehmen Valeco

EnBW-Zentrale in Karlsruhe bei Nacht
Die EnBW hat das französische Energieunternehmen Valeco übernommen. Bild: EnBW/Andy Ridder
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Die Einkaufstour des Energiekonzerns EnBW geht weiter: Nach dem Kauf der Plusnet GmbH im vergangenen Monat folgte am 3. Juni nach behördlicher Freigabe der Erwerb des französischen Wind- und Solarprojektierers und Anlagenbetreibers Valeco.

Die EnBW will mit der Übernahme ihre Geschäftsaktivitäten im Bereich Erneuerbare Energien stärken, der eine tragende Säule des Unternehmens werden soll. „Mit Valceo haben wir nun einen der erfahrensten Akteure auf dem französischen Markt für Erneuerbare Energien an unserer Seite“, sagte EnBW-Chef Frank Mastiaux. Gemeinsam wolle man die Wachstumschancen nutzen und „mittelfristig zu einem der TOP-5-Akteure im französischen Wind- und Solarmarkt werden“. Laut Handelsblatt liegt der Kaufpreis im dreistelligen Millionenbereich.

Die Firma Valeco aus dem französischen Montpellier zählt zu den Top 10 der Anlagenbetreiber im französischen Markt für Erneuerbare Energien. 135 Mitarbeiter sind in den Bereichen Wind Onshore und Solar landesweit aktiv. Zuletzt konnte das Unternehmen nach Angaben von EnBW rund 50 Millionen Euro Jahresumsatz erwirtschaften. Valeco unterhält außerdem Projektentwicklungs-Niederlassungen in Amiens, Nantes und Toulouse. Bis zum Verkauf waren die Gründerfamilie Gay und das Finanzinstitut Caisse de dépôts et consignations (CDC) Eigentümer von Valeco.

Zahlen des Unternehmens Valeco
Kennzahlen zur Übernahme des Unternehmens Valeco durch die EnBW. Grafik: EnBW

„EnBW der optimale Partner“

„EnBW ist der optimale Partner für Valeco, um die Erfolgsgeschichte des Unternehmens als unabhängiger und integrierter Akteur auf dem französischen Markt fortzuschreiben“, sagt Erick Gay, Geschäftsführer der Holding Gay. Gemeinsam mit EnBW sei Valeco jetzt bereit für die Herausforderungen der Zukunft.

Mit dem Erwerb von Valeco erhöht sich das Erneuerbaren-Portfolio der EnBW um 31 Prozent, heißt es in einer Mitteilung. In den vergangenen Jahren habe das Unternehmen bereits mehr als 1.200 MW Leistung aus regenerativen Quellen zugebaut.

Die EnBW hat im Zuge ihrer Strategie 2020 bisher rund drei Milliarden Euro in den Ausbau der Erneuerbaren Energien investiert. Bis 2025 plant das Unternehmen weitere Investitionen in Höhe von mehr als fünf Milliarden Euro in Deutschland sowie in ausgewählten Auslandsmärkten. Seit 2018 ist die EnBW auch selbst in Frankreich aktiv und entwickelt mit ihrer Tochtergesellschaft EnBW Energies Renouvelables SAS das Onshore Wind- und Solargeschäft. (wag)

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