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Machbarkeitsstudie zur Abscheidung von CO2 an Bord von Schiffen

Gasaufbereitung an Bord von Seeschiffen
BASF und Samsung Heavy Industries kooperieren

BASF Samsung Machbarkeitsstudie Schiffahrt CO" Abscheidung
Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation will die CO2-Intensität des internationalen Seeverkehrs bis 2030 um mindestens 40 % senken. BASF und Samsung Heavy Industries unterstützen dies mit einer Machbarkeitsstudie. Bild: S. Engels/stock.adobe.com

Die BASF und die Samsung Heavy Industries Co. Ltd. (SHI) werden gemeinsam eine Machbarkeitsstudie zur Abscheidung von CO2 an Bord von Schiffen unter Verwendung der Oase-blue-Technologie von BASF für Rauchgasanwendungen durchführen. Zu diesem Zweck haben beide Unternehmen im September 2022 eine Absichtserklärung für die sogenannte OCCS-Technologie (Onboard Carbon Capture and Storage) unterzeichnet.

Der Umfang der Zusammenarbeit beider Unternehmen umfasst eine spezifische Studie sowie die technische Planung und den Bau der CO2-Abscheidungsanlage. BASF wird das Projekt mit Know-how auf dem Gebiet „schwimmendes Flüssigerdgas“ (Floating Natural Gas, FLNG) und der bewährten Oase-blue-Technologie unterstützen, die im Vergleich zu herkömmlichen Technologien durch erhebliche Energieeinsparungen zur Nachhaltigkeit beitragen soll. SHI wird die Machbarkeit der Installation der Gasaufbereitungstechnologie an Bord von Seeschiffen prüfen.

Die gemeinsamen Bemühungen stehen im Einklang mit dem Ziel der International Maritime Organization (IMO), die Kohlenstoffintensität des internationalen Seeverkehrs bis 2030 um mindestens 40 % zu senken.

Strengere Emissionsvorschriften meistern

„Wir freuen uns, mit unserer Technologie SHI dabei zu unterstützen, die strengeren Emissionsvorschriften zu meistern“, sagt Vasilios Galanos, Senior Vice President, Intermediates Asia Pacific, BASF. „Wir werden gemeinsam mit unserem Partner in eine grünere Zukunft segeln.“

Und Youngkyu Ahn, Head of Shipbuilding Sales Engineering bei Samsung Heavy Industries, ergänzt: „Durch die Zusammenarbeit mit BASF haben wir ein effizientes Onboard-Carbon-Capture-System entwickelt, das dazu beitragen wird, einen Wettbewerbsvorteil in einem kohlenstoffarmen Schifffahrtsmarkt zu erlangen.“

Das Oase-Technologiepaket ist darauf zugeschnitten, Anwender beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen.

„In diesem speziellen Fall haben wir unser Know-how und unsere Erfahrung sowohl bei der CO2 Abscheidung als auch bei der Bewegungsanalyse kombiniert, um eine einzigartige Lösung für OCCS anzubieten“, erklärt Lawrence Loe, Director, Oase Gas Treating Excellence, Intermediates Asia Pacific, BASF.

Die sogenannten Accelerator-Produkte des Ludwigshafener Unternehmens leisteten wesentliche Beiträge zur Nachhaltigkeit in der Wertschöpfungskette. (jk)


Das Oase-Portfolio der BASF zur Gasreinigung

  • Oase purple entfernt Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff aus dem Erdgas.
  • Oase white ermöglicht die Gasreinigung von Gasen die Wasserstoff und/oder Kohlenmonoxid enthalten für zum Beispiel Anwendungen wie Ammoniak und Eisenerz.
  • Oase yellow entfernt selektiv die Schwefel-Bestandteile vom natürlichen Gas sowie von Einheiten der Sauergasanreicherung (AGE) oder Abgasnachbehandlung (TGT).
  • Oase green ermöglicht die Behandlung von auf Fermentation basierendem Gas und verringert den Chemieverbrauch um das Drei- bis Vierfache.
  • Oase blue wird zur Kohlenstofferfassung und Lagerung genutzt.
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