VDMA-Geschäftsklima-Umfrage

Batteriemaschinenbau erwartet Umsatzplus durch erhöhte Batterieproduktion

Batterieproduktion
Die Maschinenbauer für Batterieproduktion erwarten ein Umsatzplus. Bild: afishman64/stock.adobe.com
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Die aktuelle Geschäftsklima-Umfrage von VDMA Batterieproduktion zeigt die Wachstumserwartungen der Maschinen- und Anlagebauer in der Batterieproduktion. Für das laufende Jahr wird ein Umsatzwachstum von 4 Prozent erwartet. 2020 sollen es gar 9 Prozent sein.

Laut dem VDMA ist die wachsende Nachfrage nach Batterien für die Elektromobilität der Hauptgrund für die positive Geschäftsentwicklung der deutschen Hersteller von Maschinen und Komponenten für den Bereich Batterieproduktion. So erwarten diese für das laufende Jahr ein Umsatzwachstum von 4 Prozent. 2020 sollen es demnach sogar 9 Prozent sein. Trotz globaler Konjunkturschwäche und Handelsstreitigkeiten. Die aktuelle weltweite Marktentwicklung zeigt den starken Bedarf an Produktionskapazitäten für Batteriezellen und -Systeme.

Batterieproduktion: Großprojekte in Europa

Der Umfrage zufolge werden rund 50 Prozent der Maschinen- und Anlagen in Europa verkauft. 2016 und 2017 ging noch fast die Hälfte der Maschinen- und Anlagen in den asiatischen Bereich. Nach jetzigem Stand der Umfrage sind es nur noch 32 Prozent, gefolgt von Nordamerika mit rund 12 Prozent.

Aufgrund der aktuellen Ankündigungen zum Aufbau von Produktionskapazitäten und Batterieproduktions-Großprojekten in Europa und insbesondere in Deutschland, wird erwartet, dass Europa als Markt an Bedeutung zunimmt und für europäische Maschinen – und Anlagenbauer zum festen Hauptabsatzmarkt werden kann. „Wir können uns zukünftig nicht mehr auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen, sondern müssen neue kreative und innovative Wege gehen. Nur dann können wir im internationalen Wettbewerb bestehen.“, erläutert Matthias Werner, Head of Engineering Energy Storage bei der Manz AG und Vorstandsmitglied bei VDMA Batterieproduktion.

Batteriensegment hat große Zukunft

Wie Lösungsangebote des europäischen Maschinen- und Anlagenbaus einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Zellperformance und Sicherheit leisten können, erläutern zwei weitere mittelständische Mitgliedsfirmen des VDMA Vorstand Batterieproduktion:

„Mit unseren innovativen Bildverarbeitungstechnologien könnten wir es ermöglichen, dass sicherheitskritische Ereignisse wie eine brennende Batteriezelle der Vergangenheit angehören. Wir könnten dazu beitragen, Elektrofahrzeuge aber auch andere Anwendungen mit Lithium-Ionen-Batteriezellen sicherer zu bekommen.“, sagt Richard Moreth, Vertriebsleiter bei der Vitronic GmbH.(ag)


Kontakt zum VDMA

VDMA e. V.
Lyoner Str. 18
60528 Frankfurt
Tel.: +49 69 66 03 0
E-Mail: kommunikation@vdma.org
Website: www.vdma.org

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