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CEO des Joint-Ventures für Ladestationen wird Anja van Niersen, ehemalige CEO von Allego

1.700 Ladepunkte für LKW und Busse
Daimler Truck, Traton und Volvo geben Startschuss für Lade-Joint-Venture

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Daimler Truck, Traton und Volvo haben den letzten Schritt zur Gründung eines Joint Ventures für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur in Europa vollzogen. Bild: scharfsinn86/stock.adobe.com

Daimler Truck, Traton Group und Volvo Group haben am 8. Juli 2022 den letzten Schritt zur Gründung eines Joint Ventures für den Aufbau einer Ladeinfrastruktur in Europa vollzogen. Mit Anja van Niersen als CEO will das Joint Venture einen wichtigen Beitrag zum Green Deal der Europäischen Union und damit für den klimaneutralen Güterverkehr bis 2050 leisten. Anja van Niersen war zuletzt Aufsichtsratsvorsitzende und zuvor bereits CEO eines großen europäischen Anbieters von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Man plant, mindestens 1.700 Hochleistungs-Ladepunkte für Ökostrom an und in der Nähe von Autobahnen sowie an Logistik-Hubs in Europa zu errichten und zu betreiben. Die drei Partner wollen hierfür zusammen 500 Mio. Euro investieren. Es handelt sich dabei nach Kenntnisstand der Unternehmen um die bisher größte Investition in Ladeinfrastruktur für schwere Lkw in Europa.

Ladestationen für schwere Lkw und Reisebusse

Das Joint Venture will Ladestationen für schwere Lkw und Reisebusse als sogenannter „Charge Point Operator“ (CPO) errichten und betreiben und als rechtlich selbstständiges Unternehmen operieren. Sitz ist in Amsterdam in den Niederlanden. 

Daimler, Traton und Volvo senden klares Signal an alle Akteure

Martin Daum, CEO von Daimler Truck, sagt: „Wir rufen die gesamte Branche auf, sich ebenfalls in diesem Bereich zu engagieren. Damit der elektrische Fernverkehr für unsere Kunden zu einer überzeugenden Alternative wird, muss die Zahl der Ladepunkte so schnell wie möglich deutlich erhöht werden.“

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Die Ladestationen des Joint Ventures sollen sich durch Zuverlässigkeit und gute Erreichbarkeit auszeichnen. Das Angebot, so heißt es, stelle den Kunden in den Fokus. Es richte sich an alle Betreiber von batterieelektrischen schweren Nutzfahrzeugflotten und stehe markenunabhängig zur Verfügung. Das sei ein klares Signal an alle anderen Akteure, so die Anbieter (kf).

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