Startseite » Mobilität »

Softwareriese SAP will mit SAP E-Mobility Unternehmen und Privatpersonen eine nachhaltige Mobilität ermöglichen

Elektromobilität
SAP will mit SAP E-Mobility eine nachhaltige Mobilität ermöglichen

SAP E-Mobility
Mit SAP E-Mobility soll die Elektro-Mobilität nachhaltiger werden.
Bild: metamorworks/stock. adobe.com

Unbestritten – Elektro-Fahrzeuge werden immer beliebter. Allein in Deutschland fahren mittlerweile eine Million elektrisch betriebener Autos, im ersten Halbjahr 2021 wurden 312.000 E-Autos und Plug-in-Hybride zugelassen. Entsprechend stark ist die Nachfrage nach der passenden Infrastruktur. Die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte wächst laut VDA-Präsidentin Hildegard Müller nur um knapp 1.000 pro Monat, rund doppelt so viele neue Ladepunkte wären nötig.

Der Autor Hagen Heubach ist Global Vice President der Geschäftseinheit Automotive bei SAP

Die Cloud-basierte Anwendung SAP E-Mobility adressiert daher neben öffentlichen vor allem Ladepunkte im nicht öffentlichen oder halb-öffentlichen Bereich. Damit werden im ersten Schritt etwa Dienstwagen-Flotten mit Ladepunkten am Standort sowie beim Fahrer zuhause angesprochen.

Die Zahl der öffentlichen Ladestationen steigt langsamer als ihr Bedarf steigt. Daher ist es besonders relevant, die Auslastung der halböffentlichen Ladepunkte zu steigern und sie bestmöglich zu nutzen.

Wenn Mitarbeiter Firmen-Fahrzeuge an der privaten Ladestation laden, sorgt dies für zusätzliche Entlastung. Bei allen Szenarien spielen komplexe Abrechnungsvorgänge eine Rolle. Diese lassen sich über die SAP E-Mobility Lösung abdecken.

Die Applikation bildet außerdem die Basis für die Steuerung und das Management aller um den Ladepunkt befindlichen Geschäftsprozesse. Komplexe Prozesse, die bislang entlang der Wertschöpfungskette vorherrschten, werden signifikant vereinfacht.

Flotten-Manager profitieren von höherer Flexibilität

Gleichzeitig profitieren aber auch Flotten-Manager oder Fuhrpark-Manager in Unternehmen: Die Lösung stellt die notwendigen Ladedaten (Ladesumme, Ort, Datum, Dauer, Fahrzeug) der verknüpften Abrechnungs- und Finanz-Software zur Verfügung. So können Kostenstellen-Zuordnungen durchgeführt oder eine entsprechende Erstattung von privaten Stromkosten des Fahrzeughalters veranlasst werden.

Zulieferer müssen Transformation zur E-Mobilität schneller vollziehen

Facility Manager können mit SAP E-Mobility über ein Dashboard der Status aller Ladesäulen direkt sehen. Defekte Säulen können so sofort wieder einsatzbereit gemacht werden. Damit haben sie immer einen aktuellen Überblick über die verfügbaren Ladesäulen. Dasselbe gilt für die Ladesäulen-Betreiber, was eine umfangreiche Nutzer- und Standortverwaltung ermöglicht.

Das Ergebnis: schnellere Arbeitsabläufe und höhere Ladesäulen-Verfügbarkeit, bessere Nutzererfahrung sowie positiver Total Cost of Ownership (TCO). Dies könnte der Akzeptanz von Elektro-Autos zuträglich sein.

Zudem vereinfacht die Lösung den Aufbau neuer Lade-Infrastrukturen und ist unabhängig von der Hersteller-Hardware: Neue Ladesäulen lassen sich von den Betreibern leicht in das Netzwerk integrieren und über Standard-Kommunikations-Protokolle überwachen und abrechnen.

SAP nutzt dafür den Open Charge Point Protocol 1.6 Standard. Für Ladesäulen-Betreiber und Unternehmen bietet die neue Lösung so maximale Flexibilität bei sehr geringem Aufwand.

Umfangreiches Partnersystem ermöglicht Komplettsystem

SAP setzt auf ein Netzwerk aus zertifizierten E-Mobility-Partnern, um Unternehmen eine durchgängige Lösung bieten zu können. Dabei ist SAP E-Mobility ein wichtiger Bestandteil, der allen Beteiligten einfachere Prozesse bieten soll.

Die Infrastruktur kann so schneller und flexibler ausgebaut werden – und Unternehmen erhalten standardisierte E-Mobilitätsprozesse, die sie dabei unterstützen, ihre CO2-Ziele zu erreichen. (wag)


Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de