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Schaeffler und KIT erforschen die Themenfelder Energiespeicher und -wandler, elektrische Antriebssysteme und automatisierte Mobilität

Mobilitätsforschung intensivieren
Schaeffler und KIT vereinbaren strategische Partnerschaft

Schaeffler Kit Gruppenbild
Vertragspartner im Bereich Mobilitätsforschung (v. li. n. re): Uwe Wagner, Schaeffler AG; Professor Holger Hanselka, KIT; Matthias Zink, Schaeffler AG; Professor Thomas Hirth, KIT. Bild: Tanja Meißner, KIT

Seit Jahren arbeiten das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler gemeinsam an zukunftsorientierten Mobilitätslösungen. Eine strategische Partnerschaft soll diese Zusammenarbeit nun untermauern. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Partner Anfang Juli 2022 in Karlsruhe unterzeichnet.

Mit „Share am KIT“ (steht für: Schaeffler Hub for Advanced Research) ist Schaeffler bereits mit einem eigenen Forschungsstandort am KIT vertreten.

Company on Campus“ heißt dieses Kooperationsmodell, in dem das Unternehmen und das KIT-Zentrum Mobilitätssysteme gemeinsam in den Themenfeldern Energiespeicher und -wandler, elektrische Antriebssysteme und automatisierte Mobilität forschen.

Mit der strategischen Partnerschaft vertiefen das KIT und Schaeffler nun diese Zusammenarbeit.

Zusammenarbeit_bei_Forschung,_Lehre_und_Innovation_wird_intensiviert___Ob_elektrische_Antriebe,_Batteriespeicher,_Wasserstofftechnologien_oder_automatisierte_Fahrzeuge,_das_Karlsruher_Institut_für_Technologie_(KIT)_und_der_Automobil-_und_Industriezuliefer
KIT und Schaeffler stärken die Mobilitätsforschung mit einer strategischen Partnerschaft (v.l.n.r.): Uwe Wagner, Vorstand Forschung und Entwicklung, Schaeffler AG; Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT; Matthias Zink, Vorstand Automotive Technologies, Schaeffler AG; Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales des KIT.
Bild: Tanja Meißner, KIT

Enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie

„Die Mobilitätsforschung am KIT hat eine lange Tradition und einen besonderen Stellenwert, gerade auch mit den Schnittstellen zu den Informationstechnologien und zur Energieforschungs„, sagte Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT bei der Unterzeichnung des Vertrags. 

Hanselka weiter: „Dass wir bei diesem Thema wertvolle Beiträge leisten und junge Menschen zielorientiert auf verantwortungsvolle Aufgaben vorbereiten können, liegt auch an unserer engen Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie.“ Daher baue man die Partnerschaft mit Schaeffler weiter aus.

„Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam entscheidend zu den dringend benötigten nachhaltigen Mobilitätslösungen beitragen können“, so Hanselka.

„In einem agilen Umfeld können wir eng mit der Wissenschaft zusammenarbeiten und Lösungen für die Zukunft identifizieren und umsetzen.“
– Uwe Wagner, Schaeffler

Uwe Wagner, Vorstand Forschung und Entwicklung der Schaeffler AG, sagt: „Pioniergeist und Innovationskraft sind gerade jetzt von zentraler Bedeutung, um die Transformation erfolgreich zu meistern und die Mobilität für künftige Generationen nachhaltig zu gestalten.“

Wagner weiter: „Zentral ist hierbei, Trends frühzeitig zu erkennen und die passenden Innovationen zu entwickeln. Dabei hilft uns das „Share am KIT“ maßgeblich. In einem agilen Umfeld können wir eng mit der Wissenschaft zusammenarbeiten und Lösungen für die Zukunft identifizieren und umsetzen.“

Gemeinsame Arbeit an der Zukunft der Mobilität

Die gemeinsame Forschung und Lehre innerhalb von „Share am KIT“ startete 2012. Seitdem haben in diesem Rahmen 205 Studierende und 30 Doktoranden ihren Abschluss gemacht, insgesamt nutzten rund 450 Studierende die vielfältigen Angebote.

In großen Verbundprojekten arbeiten die Forscher gemeinsam mit weiteren Partnern an Technologien und Konzepten für die künftige Mobilität. So entstanden im abgeschlossenen Forschungsprojekt Smart-Load innovative Methoden zur Verbesserung der Zuverlässigkeit von hochautomatisierten elektrischen Fahrzeugen.

Erste gemeinsame Forschung von KIT und Schaeffler gab es bereits Ende der 1990er Jahre, mit der Gründung des KIT-Zentrums Mobilitätssysteme 2009 wurde diese verstärkt.

„‘Share am KIT‘ gilt heute als ein Best Practice-Modell für Kooperationen zwischen Industrie und Universitäten.“
–Prof. Thomas Hirth, KIT

„Vom direkten Austausch zwischen Ingenieurinnen und Ingenieuren aus Forschung und Praxis als ‚Company on Campus‘ profitieren beide Seiten und Innovationen können schneller realisiert werden“, sagte Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Transfer und Internationales am KIT.

Hirth weiter: „‘Share am KIT‘ gilt heute als ein Best Practice-Modell für Kooperationen zwischen Industrie und Universitäten und wird in ähnlicher Form auch bereits von anderen Institutionen aufgegriffen.“

Schaeffler-KIT-Projekt-Agilodrive
Stator mit Hairpin-Wicklung aus der Pilotphase des Forschungsvorhabens AgiloDrive am KIT
Bild: Markus Breig, KIT

Agile Produktion für das 21. Jahrhundert

Aktuelle Beispiele aus der gemeinsamen Forschung sind die institutsübergreifenden Projekte Agilo-Drive und Agilo-Bat der KIT-Zentren für Mobilitätssysteme und für Energie.

In beiden Projekten geht es darum, die Produktion von einerseits Elektromotoren und andererseits Batteriezellen etwa für die Elektromobilität zu flexibilisieren, kleine Serien rentabel zu produzieren und die Produktion durch Automatisierung effizienter und agiler zu gestalten.

Weitere gemeinsame Aktivitäten betreffen die Erforschung neuer Antriebssystemlösungen – gerade auch von wasserstoffelektrischen Antrieben. (kf)

 



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