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Short-Blade-Batterien: Svolt will globale Führungsrolle im Elektromobilitätsmarkt übernehmen

Batterieherstellung
Svolt will Produktionskapazitäten bis 2025 auf 600 GWh erweitern

Hongxin Yang, Svolt President und General Manager
Hongxin Yang, President und General Manager der Svolt Energy Technology Co. Ltd. , im Rahmen der Vorstellung der neuen LFP-Zellen.
Bild: Svolt

Svolt Energy Technology Co., Ltd., ein globales Hightech-Unternehmen mit Hauptsitz in China, stellte jüngst zum ersten Mal seine neuen Short-Blade-Batterien vor. Im gleichen Zuge kündigte der Batteriespezialist an, seine globale Produktionskapazität bis 2025 auf 600 GWh anheben zu wollen.

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um eine globale Führungsrolle im Elektromobilitätsmarkt zu übernehmen und die Marke Svolt tief in den Köpfen unserer Kunden zu verankern“ sagt Hongxin Yang, President und General Manager des Unternehmens. „Auch deshalb planen wir, eine dezidierte Produktionsstätte für Short-Blade-Zellen mit 20 GWh zu errichten. Sie werden aus unserer Sicht zu den wettbewerbsfähigsten Produkten der Zukunft zählen.“

Svolt kooperiert mit Huawei, PwC, Rockwell und Siemens

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen verschiedene Strategien entwickelt. Dazu gehören zum einen Produktinnovationen, um wettbewerbsfähige Lösungen zu entwickeln und den Anwendungsmarkt weltweit zu erschließen. Außerdem plant das Unternehmen eine KI-Strategie für eine ökologische und smarte Produktion, um auf schnell wachsende Anforderungen der Kunden reagieren zu können. Dafür arbeitet es unter anderem mit Huawei, PwC, Rockwell und Siemens Industrial Software zusammen. Darauf aufbauend setzt der chinesische Batteriehersteller künftig auf eine kooperative Supply-Chain-Strategie, die ein sicheres Partnernetzwerk schaffen soll und die Lieferkette absichert.

 

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Short-Blade-Zellen für Elektrofahrzeuge

Die erstmals vorgestellten Short-Blade-Zellen gehören zur Familie der Lithium-Eisenphosphat-Batteriezellen (LFP) und umfassen das komplette Größenspektrum von L300 bis L600. Die Svolt L600 mit 196 Ah verfügt dabei über eine gravimetrische Energiedichte von 185 Wh/kg und eine volumetrische Energiedichte von 430 Wh/L bei einer Größe von 21,5 x 574 x 118 mm. Ihre Spannung liegt bei 3,2 V, die Kapazität bei 627,2 Wh. Produziert wird die Zellvariante mit der LiFePO4-Zellchemie voraussichtlich ab dem dritten Quartal 2022.

Die neuen Short-Blade-Zellen decken aktuell zudem den gesamten Ladebereich von 1,6-4C ab und können in verschiedenen Anwendungsszenarien eingesetzt werden. So können die L300- und L600-Zellen beispielsweise in batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen (BEV) verwendet werden, während sich die L400-Zellen für hybride Elektrofahrzeuge (HEV) eignen. Die L300-Batterieserie zeichnet sich durch eine Schnellladeleistung von 2,2-4C aus und wird hauptsächlich in 800-V-High-End-Modellen eingesetzt. Die L500-Zellen mit ihrer CTP-Technologie sind durch ihre hohe Energiedichte, verbesserte Temperaturkontrolle und Kosteneffizienz sowohl für Energiespeicherlösungen als auch für Nutzfahrzeuge geeignet.

Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über eine eigene 4C-Schnellladetechnologie, eine Wärmeisolierungstechnologie und ein schnelles 800-V-Batterieladesystem sowie eine hocheffiziente Wärmemanagementtechnologiet. Diese Innovationen bieten in der Herstellung der neuen Short-Blade-Zellen eine erhöhte Sicherheit und Effizienz.

 

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Über Svolt

Bereits im August 2021 belegte Svolt den zehnten Platz in der weltweiten Top-10-Liste der EV-Batteriehersteller, bezogen auf die Installationskapazitäten. Auf dem chinesischen Markt rangierte das Unternehmen im Oktober, laut den von der China Automotive Battery Innovation Alliance veröffentlichten Daten zur installierten Kapazität, unter den Top 7. (eve)


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