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Toyota betraut ZF Friedrichshafen und Intel-Tochter Mobileye mit Entwicklung von Fahrerassistenz-Systemen

Autonomes Fahren
Toyota betraut ZF und Mobileye mit Entwicklung von Fahrerassistenz-Systemen

ZF Auto Mobileye Toyota
ZF ist ein umfassender Systemlieferant für die Automobilindustrie. Mit Mobileye beliefern die Friedrichshafener bald Toyota.
Bild: ZF
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Der Automobilhersteller Toyota hat ZF und das Intel-Unternehmen Mobileye mit der Entwicklung von Fahrerassistenz-Systemen betraut. Dieses Systeme sollen in den kommenden Jahren in mehreren Fahrzeug-Plattformen eingesetzt werden, schreibt ZF in einer Pressemitteilung. Die Friedrichshafener sollen außerdem Kameras und Radar-Systeme in Toyota-Fahrzeuge integrieren.

ZF und Mobileye setzen gemeinsam auf Sensorik, die auf Computer Vision und maschinellem Lernen basiert. Zudem kommt die laterale Fahrzeug-Systemsteuerung wie Spurhaltung und Spurzentrierung zum Einsatz. Toyota, der größte Autohersteller der Welt, habe sich erstmals für ZF und Mobileye entschieden. 

„ZF freut sich darauf, eng mit Toyota und Mobileye zusammenzuarbeiten, um fortschrittliche Sicherheitssysteme zu entwickeln, die den aktuellsten globalen Sicherheitsvorschriften entsprechen“, sagt Christophe Marnat, Executive Vice President der ZF-Division Elektronik und ADAS (Advanced Driver Assist Systems). Er verspricht, dass die Technologien „herausragende Leistung und Robustheit für fusionsbasierte Systeme und ADAS-Funktionen liefern“ werden.

Fahrassistenz-Plattformen von ZF und Mobileye für Toyota

ZF und Mobileye wollen weiter eng zusammenarbeiten, um eine Kamera-Technologie zu entwickeln, die mit ZF-Radartechnologie integriert wird, um wichtige Fahrerassistenz-Plattformen in Toyota-Fahrzeugen betreiben zu können.

Der EyeQ4 von Mobileye ist ein fortschrittlicher, anwendungsbasierter Vision Computing System-on-a-Chip (SoC). Kombiniert mit der Gen-21-Mittelbereichs-Radartechnologie von ZF kann die Umgebung der Fahrzeuge von Toyota präzise interpretiert werden. Zusammen helfen diese Technologien dabei, Kollisionen zu vermeiden und zu entschärfen, während sie gleichzeitig die Quer- und Längskontrolle des Fahrzeugs ermöglichen.

Das Mittelbereichsradar Gen21 von ZF ist ein 77-GHz-Frontradar, das entwickelt wurde, um die Euro NCAP 5-Sterne-Sicherheitsbewertung 2022+ zu erfüllen und Funktionen für automatisiertes Fahren Level 2 und Level 2+ zu ermöglichen. Die Friedrichshafener geben an, dass Gen21 auf die Bedürfnisse der Fahrzeughersteller skalierbar ist. (wag)

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