Parts2Clean 2017

Fraunhofer bedient alle Schritte der industriellen Reinigung

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Deutschlandweit bietet nur das Fraunhofer IPA die gesamte Prozesskette von der industriellen Reinigung über die Sauberkeitsanalyse bis hin zum Transport in hochreiner Umgebung. Foto: Fraunhofer IPA, Rainer Bez
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Als einzige Einrichtung deutschlandweit bietet das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA die gesamte Prozesskette von der Reinigung über die Analytik bis zur Verpackung in hochreiner Umgebung an. Details der industriellen Teile- und Oberflächenreinigung werden auf der Parts2Clean vom 24. bis 26. Oktober in Stuttgart vorgeführt.

Die industrielle Reinigung von Bauteilen und Oberflächen gestaltet sich oftmals komplizierter als gedacht. Je nach Material, Einsatzgebiet und Branche müssen unterschiedliche Verfahren angewandt werden. Während sich für Komponenten aus der Werkstatt einfache Lösemittel zur Beseitigung von Fetten und Ölen eignen, müssen für Anwendungen aus der Raumfahrt extrem feine Verfahren, zum Beispiel mithilfe von CO2-Schnee, angewandt werden. Auch kann es vorkommen, dass die Reinigungsfläche aus unterschiedlichen Materialen oder komplexen Geometrien besteht, für die unterschiedliche Verfahren in einer bestimmten Reihenfolge genutzt werden müssen.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) verfügt unter anderem über einen Reinraum der ISO-Klasse 1, CO2-Schneedüsen oder eine hocheffiziente Mehrbad-Ultraschall-Tauchanlage, um diese Herausforderungen zu adressieren. Auch führt das IPA Tests und Laborprüfungen durch, um für den noch unbekannten Prozess der Reinigung bei Prototypen oder Einzelteilen geeignete Verfahren zu ermitteln.

Nach der Reinigung kommt die Validierung

Neben der Reinigung muss die Sauberkeit auch nachgewiesen und validiert werden. Die Fraunhofer Wissenschaftler verfügen über die entsprechenden Instrumente, um branchenspezifische Prüfmethoden durchzuführen und Grenzwerte einzuhalten. Dafür werden Messungen mit dem Elektronenmikroskop, mit Gaschromatographie oder Infrarotspektroskopie angewandt. Sind noch keine Normen für die Validierung vorhanden, unterstützt das IPA bei deren Festlegung.

Ohne saubere Verpackung funktioniert nichts

Nach der Reinigung und Validierung müssen die sauberen Werkstücke in einem Reinraum transportiert werden, damit die vorherige Arbeit nicht umsonst war. „Holt man sie heraus und trägt sie durch den Flur, sind die Grenzwerte schon wieder überschritten“, weiß IPA-Wissenschaftler Max Metzmacher. Dafür sind geprüfte Folien zum Verschweißen der Teile nötig. Ist das Bauteil zu groß oder dessen Geometrie komplex, entwirft das IPA eine geeignete Verpackung, die den Zustand schützt.

Somit bedient das Fraunhofer IPA als einziges Institut in Deutschland die gesamte Prozesskette von der Reinigung über die Analytik bis hin zur Verpackung. Zu den Kunden zählen etwa das Raumfahrtunternehmen OHB System AG oder die europäische Raumfahrtorganisation ESA.

Weitere Informationen zeigen die Experten vom 24. bis 26. Oktober auf der Messe für industrielle Teile- und Oberflächenreinigung parts2clean in Stuttgart. Anzutreffen sind sie am Stand C31 in Halle 5.

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