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Großteil freut sich auf eine Zukunft mit selbstfahrenden Autos

Autonomes Fahren
Großteil freut sich auf eine Zukunft mit selbstfahrenden Autos

Autonomes Fahren
Bild: fotohansel / fotolia.com
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Jeder zweite Verbraucher möchte in den nächsten fünf Jahren in ein selbstfahrendes Auto einsteigen. In zehn Jahren bevorzugen sogar 62 Prozent der Verbraucher ein selbstfahrendes Fahrzeug vor einem traditionellen. Das ist das Ergebnis der Studie „The Autonomous Car. A Consumer Perspective“ des Beratungsunternehmens Capgemini.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die Art und Weise, wie Mobilität wahrgenommen wird, unterliegt aktuell einem entscheidenden Wandel. Autonome Fahrzeuge werden nach Meinung der Hälfte der Befragten in Zukunft sogar Besorgungen für sie machen.

Sicherheitsbedenken trüben Vorfreude

Capgemini berichtet, dass die Resonanz auf selbstfahrende Vehikel zum größten Teil positiv ausfiel. Doch es gab auch kritische Stimmen: 73 Prozent äußerten Bedenken, insbesondere wenn es um die Sicherheit des Fahrzeuges geht. Hier sieht die Beratungsfirma die Automobilunternehmen in der Pflicht; Erwartungen und Ängste müssten berücksichtigt werden. Im aktuellen Marktumfeld konkurrieren neue Marktteilnehmer – etwa die Google-Schwester Waymo oder Apple – mit den etablierten Herstellern. BMW und Daimler setzen auf strategische Kooperationen und haben kürzlich einen Vertrag über die langfristige Zusammenarbeit für das autonome Fahren abgeschlossen.

Vier Empfehlungen für die autonome Zukunft

Um den Weg in eine autonome Zukunft zu beschleunigen, haben wir für Automobilunternehmen vier konkrete Handlungsempfehlungen identifiziert:

  1. Den Kunden auf dem Laufenden halten: Die Rolle des Autos verändert sich – von einem reinen Transportmittel zu einem persönlichen Assistenten. Verbraucher erwarten Transparenz in Bezug auf die Möglichkeiten und Limitationen der neuen Technologie.
  2. Erwartungen verstehen und steuern: Verbraucher haben bereits konkrete Erwartungen an selbstfahrende Autos. Hier muss die Chance genutzt werden, diese Erwartungen in den Designprozess zu integrieren, anstatt an den Kundenanforderungen vorbei zu entwickeln. Dabei ist insbesondere wichtig, Sicherheitsbedenken der Kunden zu begegnen, am besten indem in die Sicherheit der Fahrzeuge investiert und dies auch kommuniziert wird.
  3. Ein Ökosystem von Dienstleistungen errichten: Verbraucher erwarten ein breites Spektrum an Services und Produkten im selbstfahrenden Auto. Um diese Angebote zukünftig zur Verfügung zu stellen und in neue Geschäftsmöglichkeiten umzuwandeln, bieten sich Kooperationen mit neuen Technologie-, Content- und Handelsakteuren an, um so ein umfassendes Ökosystem von Dienstleistungen zu schaffen.
  4. Kompetenz in relevanter Software entscheidet und ist aufzubauen: Das autonome Fahren wird die industriell geprägte Branche grundlegend verändern. Umfassende Softwarekompetenzen und digitale Fähigkeiten sind unerlässlich, wenn Sie in dem neuen Marktumfeld bestehen wollen. Neben der Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter umfasst dies auch die Entwicklung neuer Partnerschaften, damit technologische Kompetenzen und die Beherrschung von digitalen Tools über verschiedene Geschäftsfunktionen hinweg sichergestellt sind.
Empfehlungen für eine selbstfahrende Zukunft
Die Empfehlungen für eine Zukunft mit selbstfahrenden Autos. Grafik: Capgemini

Kompetenzen aufbauen

Automobilunternehmen haben jetzt die Chance, Kundenerwartungen zu entwickeln und ein maßgeschneidertes, personalisiertes Fahrerlebnis in den autonomen Autos der Zukunft zu schaffen – sofern sie rechtzeitig die nötigen Kompetenzen entwickeln. Neben den Veränderungen auf Unternehmensseite bleibt zudem spannend zu beobachten, welche Konsequenzen für Städte und deren Infrastruktur sich abzeichnen werden.

Die Studie können Sie hier herunterladen.

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