Mobilität der Zukunft

H2 unterzeichnet Brennstoffzellen-Absichtserklärung mit Bundesregierung

Andreas Scheuer Nikolas Iwan H2 Brennstoffzelle Absichtserklärung
Bundesminister Scheuer (links) und Nikolas Iwan, Geschäftsführer von H2 Mobility mit der Absichtserklärung. Bild: H2 Mobility
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Die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie hat großes Potenzial, Emissionen im Verkehrsbereich deutlich zu reduzieren. Jetzt haben der Minister des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Andreas Scheuer, und Nikolas Iwan, Geschäftsführer der H2 Mobility Deutschland GmbH & Co. KG, eine Absichtserklärung zum weiteren Ausbau der Wasserstoff-Infrastruktur unterzeichnet. Das Ziel: Bis Ende 2021 sollen mehr als 60.000 Brennstoffzellen-Pkw und 500 Nutzfahrzeuge in Deutschland auftanken können.

Mitte 2020 soll die erste Phase des Ausbaus der Wasserstoff-Infrastruktur abgeschlossen sein. Um die Wasserstoff-Mobilität nahezu ohne Einschränkungen möglich zu machen, will H2 Mobility 100 Stationen in sieben Regionen (Hamburg, Berlin, Rhein-Ruhr, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart und München) sowie an den verbindenden Achsen aufbauen.

Das H2-Tankstellennetz soll nach der Absichtserklärung bis Ende 2021 um bis zu dreißig Stationen wachsen. Die heutigen H2-Stationen verfügen über eine Kapazität, die das Laden von 40 bis 50 Pkw pro Tag möglich macht. Die neuen Stationen werden jetzt größer konzipiert, die Kapazität soll um etwas das Dreifache anwachsen. Zusätzlich will H2 Mobility an ausgewählten Standorten leichte und schwere Nutzfahrzeuge bedienen. Die ersten Hersteller, etwa Hyundai oder Toyota, haben für die kommenden Jahre Wasserstoff-Modelle angekündigt. Im Wasserstoff-Pkw-Bereich will Toyota ab 2020 die Produktion verzehnfachen, Hyundai hat einen ähnlichen Schritt angekündigt. Die Standorte der neuen Wasserstoff-Stationen werden in den Regionen mit der größten H2-Nachfrage errichtet.

Volltanken in drei bis fünf Minuten

Die Bundesregierung unterstützt die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie bereits seit 2007 mit dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP). Gefördert werden unter anderem H2-Tankstellen, die in Deutschland zum jetzigen Zeitpunkt im Besonderen durch H2 Mobility und ihre Gesellschafter Air Liquide, Daimler, Linde, OMV, Shell und Total errichtet und betrieben werden.

Bereits heute kann man in Deutschland an 76 öffentlichen Wasserstoff-Stationen Brennstoffzellen-Pkw in drei bis fünf Minuten für Reichweiten von 500 bis 700 Kilometer betanken. Die Wasserstoff-Stationen werden in der Regel in bestehende Stationen integriert. Die Konstruktion ist kompakt und setzt überwiegend auf standardisierte Komponenten für die Zapfsäulen, die Lagerung des H2 und die Kompression. Die Bedienung einer Wasserstoff-Tanksäule ist intuitiv; das Betanken ähnelt dem konventioneller Fahrzeuge. (wag)


Kontakt zu H2 Mobility

H2 Mobility Deutschland GmbH & Co. KG
EUREF-Campus 10-11
10829 Berlin
E-Mail: contact@h2-mobility.de
Website: www.h2.live

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