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Karlsruher Institut für Technologie (KIT) weiht Supercomputer HoreKa ein

Hochleistungsrechner
KIT weiht Supercomputer HoreKa ein

Theresia Bauer und Oliver Kraft bei der Einweihung von HoreKa am KIT
Ministerin Theresia Bauer (links) und Vizepräsident Oliver Kraft bei der Einweihung des Supercomputers HoreKa am KIT. Bild: Riccardo Prevete, KIT

Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde jetzt der Supercomputer „HoreKa“ (kurz für Hochleistungsrechner Karlsruhe) eingeweiht. Er zählt zu den 15 schnellsten Computern in Europa und zu den 13 energieeffizientesten der Welt, berichtet die Forschungs-Einrichtung. Die enorme Rechenleistung von HoreKa ermögliche neue Erkenntnisse etwa in Klima-, Energie- und Medizinforschung.

HoreKa kostet 15 Mio. Euro und wurde jetzt von der baden-württembergischen Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Theresia Bauer der Wissenschaft übergeben.

„Mit HoreKa stärken wir nicht nur den Forschungsstandort Baden-Württemberg, sondern leisten im Rahmen des Verbunds ‚Nationales Hochleistungsrechnen‘ auch einen wichtigen Beitrag zum deutschen Wissenschaftsökosystem“, sagt die Wissenschafts-Ministerin. Hochleistungsrechnen sei ein unerlässlicher Bestandteil der Spitzenforschung. Diese Entwicklung gestalte man mit zukunftsweisenden Investitionen jetzt aktiv mit.

„Wissen zu schaffen, um den Herausforderungen für unsere Gesellschaft und unsere Umwelt zu begegnen, ist wesentlicher Teil unserer Mission am KIT, sagt Holger Hanselka. Der Präsident des KIT sieht in den enormen Rechenleistungen des Supercomputer HoreKa „ein unverzichtbares Werkzeug für unsere Wissenschaftler, wenn es darum geht, die dafür erforderlichen wissenschaftlichen Ergebnisse möglichst schnell zu erarbeiten und Lösungen zu entwickeln“.

Und mehr noch: HoreKa biete den Studenten am KIT die Gelegenheit, Forschungserfahrungen du machen, „die sie so nirgendwo sonst machen können“.

Oliver Kraft: „HoreKa ermöglicht viele neue Entdeckungen“

„Die beeindruckende Rechenleistung von HoreKa ermöglicht uns viele neue Entdeckungen in der Klima-, Energie- und Materialforschung sowie in den Lebenswissenschaften“, erklärt Oliver Kraft, der Vizepräsident für Forschung des KIT.

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Die Geschwindigkeit sei dabei entscheidend. Eine schnellere Datenverarbeitung ermögliche detailreichere und zuverlässigere Simulationen. „HoreKa setzt aber nicht nur bei der Geschwindigkeit neue Maßstäbe, sondern auch bei der Energieeffizienz – auch das ist beim Supercomputing und für die verantwortungsbewusste Forschung entscheidend“, so Kraft.

Einer der schnellsten in Europa, Weltklasse bei Energie-Effizienz

Insgesamt kann HoreKa eine Spitzenleistung von 17 PetaFLOPS erbringen. Das sind 17 Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde, was etwa der Leistung von rund 150-000 Laptops entspricht.

Damit ist der 15 Mio. Euro teure Supercomputer einer der schnellsten in Europa. Auf der Top-500-Liste der schnellsten Rechner der Welt, die ein Mal in zwei Jahren erscheint, belegt HoreKa aktuell Rang 52.

Bei der Energie-Effizienz gehört HoreKa zur Weltklasse. „Supercomputer benötigen viel Energie, diese wird aber sehr viel effizienter als bei herkömmlichen PCs und Laptops eingesetzt“, sagt Jennifer Buchmüller, die den Bereich High Performance Computing am Steinbuch Centre for Computing des KIT leitet. Bei der Energie-Effizienz landet HoreKa im internationalen Vergleich aktuell auf Platz 13. (wag)


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