3D-Druck Kooperation von Trumpf und Siemens bei additiver Fertigung - Industrie.de

3D-Druck

Kooperation von Trumpf und Siemens bei additiver Fertigung

Additive 3D-Drucker, die Objekte aus Metallpulver aufbauen, gelten als Fertigungstechnologie der Zukunft. Foto: Moreno Soppelsa / fotolia.
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Der Lasersystemhersteller Trumpf hat auf der Fachmesse Formnext eine Entwicklungspartnerschaft mit dem Siemens-Konzern bekannt gegeben. Gemeinsames Ziel: Das Laserschmelzverfahren Laser Metal Fusion (LMF) zu industrialisieren und somit die additive Fertigung von Metallteilen fest im Produktionsprozess zu verankern.

Die beiden Unternehmen bündeln dazu ihre Kompetenzen und arbeiten gemeinsam an einer Softwarelösung für die Datenvorbereitung von Teilen für den 3D-Druck. Damit soll der Prozess für das pulverbettbasierte LMF-Verfahren für 3D-Drucker von Trumpf vereinfacht und in die Software NX von Siemens integriert werden. Die umfassende Lösung reicht von der Entwicklung und Konstruktion bis hin zur Datenvorbereitung von Bauteilen für den 3D-Druck mittels des integrierten Trumpf Build-Prozessors.

„Mit unserer gemeinsamen Softwarelösung bieten wir Kunden durch eine intelligente Prozesskette eine durchweg hohe Prozesssicherheit“, erläutert Tony Hemmelgarn, CEO von Siemens PLM Software. „Da die Tools für die Entwicklung, Simulation, den 3D-Druck und die NC-Programmierung für Metallteile in einem System zusammengefasst sind, wird keine Datenkonvertierung nötig sein.“ Und Peter Leibinger, Vorsitzender der Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH, ergänzt: „Das sind ganz entscheidende Faktoren für die industrielle Anwendung der additiven Fertigung. Das Ergebnis unserer Partnerschaft ist ein optimales Zusammenspiel zwischen Maschine und Software, damit Kunden von AM-optimierten Designs und der additiven Fertigung profitieren.“
Einheitlicher Workflow von der Entwicklung bis zum fertigen Teil
Die Lösung vereint die neue Siemens-Softwaretechnologie NX für die additive Fertigung mit dem Trumpf Build-Prozessor und wird in Kombination mit Trumpfs TruPrint LMF-Druckern angeboten. Die neue Software bietet eine einheitliche Benutzeroberfläche für sämtliche Abläufe der additiven Fertigung und deckt die gesamte digitale Prozesskette in einer einzigen, integrierten Softwareumgebung ab. Für die Bauteilentwicklung und Datenvorbereitung sind somit keine Einzelanwendungen mehr notwendig. Das neue Softwarepaket „TruTops Print mit NX“ vereint alle benötigten Funktionen in einer Lösung für die additive Fertigung von Teilen im Laserschmelzverfahren mit Trumpf Drucksystemen.
Claudia Lanzinger ist Director Media Communications EMEA bei der Siemens AG.
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