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Maschinenbau: Fehlende Großaufträge im Oktober

Konjunktur
Maschinenbau: Fehlende Großaufträge im Oktober

Der Oktober 2016 brachte dem deutschen Maschinenbau deutlich weniger Aufträge als der Vorjahresmonat. Foto: Bjoern Wylezich / fotolia.
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Im Oktober verfehlte der Auftragseingang im Maschinenbau sein Vorjahresniveau deutlich – sowohl in Bezug auf EU-Binnenaufträge als auch auf Auslandsbestellungen.

Um real 10 % sank das Binnenauftragsvolumen in diesem Oktober, verglichen mit dem Vorjahresmonat. Bei den Auslandsbestellungen fiel das Minus mit 15 % sogar noch deutlicher aus. Der Abschwung ist dabei zumindest teilweise auf einen Basiseffekt zurückzuführen: Im Oktober des Vorjahres hatte es sowohl bei den Euro-Partnerländern als auch bei den Nicht-Euro-Ländern eine Vielzahl an Großanlagengeschäften gegeben. Oder anders ausgedrückt: Die Messlatte lag für diesen Oktober sehr hoch, weil im Vorjahresmonat zahlreiche Großaufträge verzeichnet werden konnten.

Die Zeichen stehen auf Stagnation

„Im Oktober dieses Jahres brachten einzig die Bestellungen aus dem Inland einen kleinen Zuwachs von einem Prozent“, erläuterte Dr. Ralph Wiechers, der Chefvolkswirt des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA).
Im Dreimonats-Zeitraum August bis Oktober sieht das Bild weniger negativ aus, der Auftragseingang lag hier um real 3 % unter dem Vorjahreswert. Die Bestellungen aus dem Ausland wiesen ein Minus von 6 % auf, die Inlandsorders lagen dagegen um 4 % über dem Vorjahreswert.
Die Produktion im Maschinenbau in Deutschland hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres um real 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. „Das entspricht unseren Erwartungen einer in diesem Jahr stagnierenden Gesamtproduktion im Maschinenbau“, resümiert Wiechers.
Olaf Wortmann ist Konjunkturexperte des VDMA – Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau.

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