Trends für Gebäudesicherheit und Gebäudeschutz: Moderne Technik sticht Wachmann aus - Industrie.de

Trends für Gebäudesicherheit und Gebäudeschutz

Moderne Technik sticht Wachmann aus

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Intelligente Überwachungssysteme, moderne Videotechnik, biometrische Authentifizierungstools und mobil abrufbare Daten: Die Auswahl an heutigen Sicherheitssystemen zum Gebäudeschutz ist groß. Sechs aktuelle Trends erleichtern es Unternehmen jedoch, Ausfallkosten zu minimieren, Compliance-Richtlinien einzuhalten und von überall auf Störfälle zu reagieren.
Unter Gebäudesicherheit versteht man heute mehr als nur einen postierten Wachmann sowie ein Alarmsystem. „Die digitale Transformation stellt das bisherige Gebäudemanagement auf den Kopf und zwingt Gebäudebetreiber, sich nicht nur mit physischen Gefahren auseinanderzusetzen, sondern auch mit IT-Sicherheit und Cyber Security zum Schutz des Gebäudes, etwa bei Hacker-Angriffen“ erklärt Gerard Gumprecht, Geschäftsführer Deutschland bei Honeywell Building Solutions.
Gleichzeitig können Unternehmen mit intelligenten Schutzsystemen Kosten für Technik und personelle Ressourcen senken und Verwaltungsvorgänge, etwa zur Identifizierung von Mitarbeitern, vereinfachen.
So spielen biometrische Lösungen nicht mehr nur in Science-Fiction-Filmen eine Rolle. In der Industrie werden Personen beim Betreten von Gebäuden oder einer Fabrik bereits anhand von einzigartigen menschlichen Charakteristika wie Fingerabdrücken, Netzhaut-Scans oder den Handvenen authentifiziert. Das kann Betriebsabläufe effizienter gestalten, da Mitarbeiter schneller durch eine Fabrikanlage oder einen Gebäudekomplex geleitet werden können. Zudem steigen Sicherheit und Komfort für Betreiber und Bewohner, weil vergessene oder verlorene Zugangskarten der Vergangenheit angehören.
Smarte Technik
Auch die Geräte selbst werden zunehmend smarter: Anwendungen werden nicht mehr nur von einem zentralen Server aus betrieben, sondern mit leistungsstarken Speichern ausgestattet. Beispielsweise beinhaltet Videotechnik heute selbst die nötige Prozessorleistung, um hochauflösende Aufnahmen zu erstellen und Analysen durchzuführen. Das Sicherheitspersonal kann dadurch schneller potenzielle Gefahren aufdecken. Mit elektronischen Schlössern (E-Locks) sparen Firmen zudem Installationskosten, da sie eine drahtlose Zugangskontrolle ermöglichen.
Weil Sicherheits-, Gebäude- und Geschäftssysteme zunehmend vernetzter werden, wird auch der Aspekt der Datensicherheit immer wichtiger. Integrationsplattformen wie der Enterprise Buildings Integrator (EBI) des Offenbacher Gebäudeautomationsunternehmens vereinen die verschiedenen Systeme. Für die Verflechtung von physikalischer und logischer Sicherheit müssen beide Seiten neue Kompetenzbereiche festlegen und Prozesse sowie Technologien an die neuen Gegebenheiten anpassen können. Dadurch werden laut Herstellerangaben Verwaltungsprozesse vereinfacht, beispielsweise wird etwa die Identifizierung von Nutzern und ihrer Anmeldeinformationen oder Berechtigungen vereinheitlicht.
Durch die Vernetzung der einzelnen Lösungen entstehen wiederum große Datenvolumina. Diese müssen aufbereitet und an die richtigen Stellen geleitet werden, um das Tagesgeschäft und die dahinterliegenden Prozesse zu optimieren. Das ist nach wie vor eine große Herausforderung für Unternehmen. Gleichzeitig birgt Big Data großes Einsparpotenzial, da etwa 75 % bis 80 % der Gebäudekosten während des laufenden Betriebs entstehen. Abhilfe schaffen hier intelligente Gebäudetechnologien wie die Command and Control Suite (CCS) von Honeywell, die alle Systeme – etwa für das Energiemanagement, den Feueralarm, die Lichtsteuerung oder Zugangsüberwachung – zusammenlaufen lassen, alle Daten erfassen und analysieren. Komplexe Gebäudedaten werden dann mittels Visualisierungen und intuitiven Oberflächen in Empfehlungen und einfach zu implementierende Änderungen umgewandelt. Zukünftig werde das die Kosten für Technologie und personelle Ressourcen sowie auch die Risiken und Ausfallzeiten senken, ist Gumprecht überzeugt.
Mobiler Trend im Fokus
Eine Studie des Marktforschungsdienstleisters Bitkom Research hat ergeben, dass 44 Millionen Deutsche aktuell ein Smartphone nutzen. Daher ist es sinnvoll, die allgegenwärtigen Endgeräte auch für Zugangskontrollen und andere Sicherheitsanwendungen zu nutzen, so Honeywell. Für den Mitarbeiter erleichtere diese Mobilität den Alltag, da sich verschiedene Bereiche mobil und über ein einziges Gerät steuern lassen. Außerdem kann das Sicherheitspersonal Systeme von überall verwalten, kontrollieren und so schneller auf mögliche Zwischenfälle reagieren.
Wo in anderen Industriebereichen längst Online-Kurse oder digitale Handbücher genutzt werden, sind in der Gebäudeverwaltung immer noch komplexe Handbücher und Anleitungen üblich. Einfache Benutzeroberflächen und intuitive Technologien ermöglichen es Unternehmen, Informationen und Prozesse zu visualisieren und umfangreiche Einarbeitungen zu vermeiden. Insbesondere im Bereich Sicherheit hilft eine verbesserte Nutzererfahrung, menschliche Fehler zu minimieren und dafür Rückmeldungen bei Störfällen zu beschleunigen.
Autor: Gerard Gumprecht, Geschäftsführer Deutschland, Honeywell Building Solutions GmbH in Offenbach
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