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Ritter Sport halbiert seine Druckluftleckagen mit Mader als Dienstleister

Spezialist Mader hilft: Leckagen halbiert
Ritter Sport contra Druckluftleckagen

Die Alfred Ritter GmbH & Co KG ist dabei, ihren Energieverbrauch stetig zu minimieren. Druckluftleckagen hat der Schokoladenhersteller gemeinsam mit Pneumatikspezialist Mader den Kampf angesagt. Mit Erfolg: Durch verschiedene Maßnahmen konnte die Leckageluft in nur zwei Jahren halbiert werden. Ritter Sport senkte den CO2-Ausstoß dadurch um 200 bis 250 t im letzten Jahr.

Autor: Ulrike Böhm, Mader GmbH & Co. KG in Leinfelden-Echterdingen

Energie – das ist Benjamin Flaigs Thema. Seit 2018 leitet der Energie- und Gebäudemanager das „Energieteam“ bei Ritter Sport. In seiner Funktion ist er dafür verantwortlich, die energetische Performance im Werk zu verbessern und damit auch für die konsequente Reduktion des Energieverbrauchs zu sorgen. Konkret heißt das bei Ritter Sport: mindestens 1,5 % weniger Energieverbrauch pro produzierter Tonne Schokolade – jedes Jahr aufs Neue! Ein anspruchsvolles Ziel, das bisher nach eigener Aussage fast jedes Jahr erreicht wurde. „Und das bei dreieinhalb Millionen Tafeln Schokolade, die hier jeden Tag vom Band laufen“, wie Flaig erklärt.

2020 konnte das Unternehmen das Ziel „Klimaneutralität“ erreichen. Eingeschlagen hatte der Waldenbucher Schokoladenhersteller diesen Weg bereits vor 20 Jahren. „Von der Bohne über den Wertschöpfungsprozess bis zur Lieferung in den Handel ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Aspekt bei Ritter Sport“, sagt Benjamin Flaig. Entsprechend vielfältig sind die Maßnahmen, die ergriffen werden: Rund 70 % des eigenen Wärme- und 40 % des Strombedarfs am Standort Waldenbuch deckt das Unternehmen über ein firmeneigenes Blockheizkraftwerk und Photovoltaik ab, der Rest wird komplett mit „grünem Strom“ aus erneuerbaren Energien ergänzt.

Darüber hinaus werden Energieeinsparpotenziale konsequent ermittelt und realisiert. Die Herausforderung sei dabei, „richtig gute Schokolade zu machen und gleichzeitig Energie einzusparen“, so Flaig.

Neben strategischen Projekten wie dem Austausch der Klimaanlage durch eine effizientere Variante, der Installation von LED-Beleuchtung oder der Erneuerung des in die Jahre gekommenen Blockheizkraftwerks, folgt der 32-Jährige auch bei der energieintensiven Druckluft konsequent der Prämisse „Energieeffizienz erhöhen“.

Ohne Druckluft keine Schokolade

Denn auch bei der Schokoladenherstellung kann auf Druckluft nicht verzichtet werden. Bereits bei der Warenannahme, wenn die verschiedenen Rohstoffe in Pulverform an ihren Bestimmungsort transportiert werden, kommt Druckluft zum Einsatz. Im weiteren Verlauf wird Druckluft als Steuerluft eingesetzt, zum Beispiel für Weichen. Beim Herstellen der Schokoladentafeln wird der Energieträger für den Betrieb von Ventilen und Zylindern in den Maschinen benötigt. Im Verpackungsprozess werden Tafeln, die dem Qualitätsanspruch nicht zu 100 % entsprechen, mit Hilfe von Druckluft aus dem Prozess genommen.

Auch die Reinigung der Schokomasseleitungen erfolgt mit Druckluft: Ein Gummipfropfen – auch „Molch“ genannt – wird durch die Leitung „geblasen“ und entfernt so die Schokoladenreste in der Leitung. „Es gibt kaum eine Maschine ohne Druckluftanschluss“, bestätigt Flaig.

Komplett ölfreie Druckluft im Einsatz

„Als Lebensmittelbetrieb legen wir dabei sehr großen Wert auf eine extrem gute Druckluftqualität. Dafür haben wir überall Messstellen zur Qualitätsüberwachung der Druckluft“, berichtet der gelernte Mechatroniker und Techniker für Elektrotechnik. Der Qualitätsanspruch setzt bereits bei der Erzeugung der Druckluft an, die komplett ölfrei erfolgt. Um die pulverförmigen Rohstoffe vor dem Verklumpen zu schützen, ist zudem ein niedriger Drucktaupunkt entscheidend, der über entsprechende Trockner erreicht wird.

Verteilt wird die Druckluft aus zwei zentralen, manipulationssicheren Kompressorräumen über ein fest verrohrtes Rohrleitungsnetz aus Edelstahl. Zahlreiche Filter an kritischen Stellen im Netz stellen die Reinheit der Druckluft sicher.

Alle Kompressoren werden überwacht

Neben der Qualitätsüberwachung spielt Energiemonitoring eine wichtige Rolle im Druckluftprozess. „Wir haben an allen Kompressoren Stromzähler angebracht, um deren Effizienz zu überwachen.“ erzählt Benjamin Flaig. Dass die Kompressoren mit Wärmerückgewinnung ausgestattet sind und nur so viel „arbeiten“ wie Druckluft benötigt wird, versteht sich für Flaig von selbst. Dafür sorgen eine kaskadenförmige Anordnung, eine übergeordnete Steuerung und Drehzahlregelung beim Großteil der Verdichter. Dank Monitoring kann Flaig zudem sehr genau sagen, wie viel Druckluft tatsächlich für den jeweiligen Prozess benötigt wird und wie viel als „Leckageluft“ im Prozess verloren geht.

50 Prozent weniger Leckageluft

Bei der gewünschten Reduktion der Leckageluft setzte Ritter Sport zunächst auf eine „Inhouse-Lösung“. Das firmeneigene Instandhaltungsteam übernahm anfangs die Ortung und Beseitigung der Druckluft-Leckagen. Gesteigerte Komplexität in der Instandhaltung und ein wachsender Maschinenpark führten jedoch bald dazu, dass das Unternehmen eine Outsourcing-Lösung für das Thema „Leckage“ suchte.

Seit 2019 ist dafür der süddeutsche Druckluft- und Pneumatikspezialist Mader bei Ritter Sport im Einsatz – zunächst ausschließlich für die Ortung der Leckagen. Nach umfassenden Hygieneschulungen übernimmt seit 2019 ein festes Leckageteam von Mader auch größtenteils die Beseitigung der Undichtigkeiten. „Einige wenige Leckagen, die zum Beispiel in einer Maschine sind oder besondere Kenntnisse erfordern, werden von den Instandhalterinnen und Instandhaltern selbst beseitigt,“ erzählt Marina Griesinger, Leiterin Energieeffizienzmanagement bei Mader.

Entscheidend bei der Auswahl des Dienstleistungspartners war für Flaig die räumliche Nähe und das umfassende Serviceangebot von Mader, das auch digitale Dienstleistungen umfasst. „Die Erfolge zu sehen ist sehr wichtig“, betont Benjamin Flaig und nimmt damit Bezug auf die digitale Leckageanwendung von LOOXR, die Mader seinen Kunden anbietet. Darin enthalten: Das Leckage-Portal und die Leckage-App.

App informiert in Echtzeit über Leckagen

Per App und Portal kann der Energiemanager sich jederzeit live darüber informieren, wie viele Leckagen geortet wurden, wo sie sich befinden, wie viel Druckluft darüber verloren geht, wie viele Leckagen bereits beseitigt wurden und welche konkreten Ersparnisse sich daraus ergeben. Und das sowohl monetär als auch in Höhe des eingesparten CO2-Ausstoßes. „Mit dem Tool kann das Instandhaltungsteam sehen, dass seine Arbeit auch Früchte trägt“, sagt der Energie- und Gebäudemanager.

Flaig lobt auch den „sehr guten Support bei der Beseitigung“. Auf Wunsch übernimmt Mader die Beschaffung von Ersatzteilen zur Leckagebeseitigung. Diese werden so gekennzeichnet, dass sie eindeutig der jeweiligen Leckagestelle zugeordnet werden können. Die Leckagestellen sind wiederum durch einen eindeutigen QR-Code markiert, der Leckageort sowohl in der App als auch im Portal erfasst und beschrieben. Auch bei Sonderbauteilen konnte Mader helfen, wie Flaig erzählt. Bei der Beschaffung eines Sonder-Ventils, das undicht war, habe Mader sehr gut unterstützt, so dass schließlich ein passender Ersatz gefunden werden konnte.

Die Erfolge der Zusammenarbeit und des konsequenten Fokus auf den Baustein „Leckage“ bei der Reduktion des Energiebedarfs können sich sehen lassen: Innerhalb von zwei Jahren wurde der Leckageluftanteil um 50 % reduziert.

Regelmäßige Ultraschallortung für etwaige Leckagen

Um das zu erreichen, wurde die Leckageortung und -beseitigung in der Instandhaltungsplanung fest einkalkuliert. „Zwei bis drei Wochen vor dem geplanten Instandhaltungsfenster für eine Produktionslinie ist unser Team vor Ort und führt die Ortung durch. Dank modernster Ultraschallortungstechnologie kann das bei laufender Produktion erfolgen“, erzählt Marina Griesinger. Im Servicefenster selbst ist das Mader-Team ebenfalls vor Ort und beseitigt die gefundenen Leckagen. „Seite an Seite mit den Instandhaltern von Ritter Sport“, wie Benjamin Flaig berichtet. Mindestens einmal jährlich werde so jede Produktionslinie im dafür vorgesehenen Instandhaltungsfenster einem Leckage-Check unterzogen.

Vorbeugende Wartung als Nebeneffekt

Neben der Reduktion von Leckageluft und Energieverbrauch sieht Flaig noch einen weiteren Vorteil der „Leckage-Strategie“, so wie er und sein Team sie verfolgen: „Sie hilft dabei, Verschleiß zu erkennen und Stillstand zu vermeiden. Damit sind die Maßnahmen auch ein Teil der vorbeugenden Instandhaltung“.

Gleichzeitig sei es ein Baustein, der „kleinteiliger“ sei und den man konsequent und langfristig verfolgen müsse. Anders als etwa mit großen Projekten wie dem Austausch der Beleuchtung sei man mit dem Baustein Leckage „nie fertig“. „Beim Auto steht ja auch ein regelmäßiger Ölwechsel an. Ähnlich ist es bei der Druckluft – auch hier muss ich die Bauteile regelmäßig überprüfen. Während es beim Auto quietscht, tauchen im Bereich Druckluft Leckagen auf“, erläutert Flaig.

Dicht machen und sparen

„Dass Leckagen entstehen, lässt sich nicht vermeiden“, bestätigt auch Energieeffizienzexpertin Marina Griesinger. „Alle Bauteile unterliegen einem gewissen Alterungsprozess. Komponenten, die ständig in Bewegung sind oder wie es bei Ritter Sport der Fall ist, mit extremen klimatischen Bedingungen konfrontiert sind, verschleißen. Dichtungen können spröde werden und machen nicht mehr das, was sie sollen: abdichten. Und schon entweicht an dieser Stelle Druckluft. Druckluft, die unter hohen Energieaufwand erzeugt wurde, wird in die Umgebung dann einfach ‚abgeblasen.‘“ Neben dem bewussten Einsatz von Komponenten, die für die jeweilige Umgebung geeignet und möglichst haltbar sind, empfiehlt sie die regelmäßige Beseitigung von undichten Stellen im Druckluftsystem. „Eine Leckage allein ist meistens nicht so groß, aber die Vielzahl macht es aus“, sagt auch Flaig.

Studie: 30 Prozent Leckage sind keine Seltenheit

Eine aktuelle Meta-Studie des Umweltbundesamts zur Energie- und Kosteneinsparung in der Fluidtechnik gibt durchschnittliche Leckageanteile von 20 bis 30 % in 80 % der Druckluftanlagen an. Die „Potenzialstudie Energie-/Kosteneinsparung in der Fluidtechnik“ sieht demnach die Beseitigung von Druckluft-Leckagen als „Einzelmaßnahme mit dem größten Einsparpotenzial“ im Bereich Druckluft an. Auch in der Studie wird darauf verwiesen, dass Druckluftleckagen ein „wiederkehrendes Problem sind und kontinuierlich adressiert werden müssen“.

Druckluft-Experten beseitigen jährlich 500 Leckagen

Benjamin Flaig zeigt sich überzeugt vom eingeschlagenen Weg, der für ihn – gemeinsam mit Mader – sehr gut funktioniert. „Das Mader-Team ist ein große Unterstützung, die Abstimmung funktioniert sehr gut und reibungslos“, so der Energiemanager. Der Erfolg bestätigt ihn. Jährlich werden durchschnittlich 500 Leckagen geortet und beseitigt, was 200 bis 250 t CO2 entspricht. „Technisch bedingt werden wir die Leckagen nie auf Null senken können, doch wir sind bestrebt durch die regelmäßigen Einsätze die Leckagen deutlich und kontinuierlich zu reduzieren“, sagt Flaig.

Er freut sich über den Rundum-Service, der seinen Kolleginnen und Kollegen und ihm „Luft lässt“ für ihre anderen anspruchsvollen Aufgaben. „Wir sind die Schoko-Experten. Um die Druckluft kümmern sich bei uns die Druckluft-Experten von Mader.“

Mader GmbH & Co. KG
Brühlhofstr. 5
70771 Leinfelden-Echterdingen
Tel.: +49 711 7972-0
E-Mail
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Ritter Sport Tafelstapel
Ritter Sport setzt sich jährliche Ziele, um den Energiebedarf für die Schokoladenproduktion zu senken. Die Beseitigung von Druckluft-Leckagen ist ein Baustein dieser Strategie. Bild: Alfred Ritter GmbH & Co. KG

Leckagen reduzieren in sieben Schritten

Was Ritter Sport gelang, kann auch anderen Unternehmen gelingen. Druckluftspezialist Mader hat sieben Schritte zu einem erfolgreichen Leckagemanagement in der Produktion zusammengefasst:

1. Erfassen: Wie hoch ist die Fördermenge des Kompressors und wie viel Druckluft wird tatsächlich verbraucht?

Eine Druckluftverbrauchsmessung verschafft Klarheit, wie viel Druckluft „verloren“ geht. Tipp: Mit einem Druckluftaudit nach DIN EN ISO 11011 erhalten Sie eine unabhängige Bewertung der Energieeffizienz Ihres Druckluftsystems. Durch Messung verschiedener Parameter wird die tatsächlich erzeugte Druckluftmenge der dafür benötigten Stromaufnahme der Kompressoren gegenübergestellt und so der Anteil der „Leckageluft“ erfasst.

2. Finden: Wo geht Druckluft verloren?

Mit Hilfe moderner Ultraschall-Ortungstechnik können Leckagen im laufenden Produktionsprozess in der gesamte Druckluftkette (vom Kompressor bis zum kleinsten Druckluftverbraucher) ermittelt werden. Tipp: Wird die Ortung erstmals durchgeführt, empfiehlt sich die Beauftragung eines Experten. Leckage-Dienstleister kennen nicht nur die eingesetzte Messtechnik genau. Aus Erfahrung wissen sie auch, wo meist Leckagen entstehen und gehen zielgerichteter auf die Suche – was Zeit und Geld spart. Zudem sind die durch einen zertifizierten Dienstleister generierten Werte normgerecht erfasst und können für Audits (z.B. nach DIN EN ISO 50001, 140001 oder DIN EN 16247–1) verwendet werden.

3. Dokumentieren: Wo war das Leck nochmal?

Um die Leckagen auch zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise zur Beseitigung, schnell wiederfinden zu können, werden sie gekennzeichnet, fotografisch dokumentiert und z.B. im Hallenplan markiert. Tipp: Mader dokumentiert komplett digital, die Leckagen werden mit QR-Codes markiert. Per Smartphone und mithilfe der LOOXR Leckage-App können die QR-Codes gescannt und alle erfassten Daten (entweichende Luftmenge, Einsparpotenzial etc.) eingesehen werden. Hier wird auch dokumentiert, wie die Leckage beseitigt werden kann und welche Komponenten dazu ggfs. erforderlich sind.

4. Analysieren: Welche Erkenntnisse bringt die Leckageortung?

Um einordnen zu können, welche Leckagen in welcher Reihenfolge optimalerweise beseitigt werden sollten, ist eine wirtschaftliche Bewertung erforderlich. Wie viel Luft entweicht durch die Leckage, welche Kosten entstehen dadurch und was würde eine Beseitigung kosten? Tipp: Gute Leckage-Dienstleister sorgen für Transparenz der Ergebnisse und bieten eine umfassende wirtschaftliche Bewertung der georteten Leckagen. Bei Mader erfolgt die Bewertung automatisch und direkt bei der Erfassung der Leckage. Das LOOXR Leckage-Portal und die Leckage-App geben einen vollumfänglichen Überblick über die Anzahl der gefundenen Leckagen, deren Größe, den damit verbundenen Druckluftverlust und dem möglichen Einsparpotenzial. Filter- und Reportingfunktionen ermöglichen zudem individuelle Analysen.

5. Entscheiden: Was wird umgesetzt?

Auf Basis der aufbereiteten Daten, der Lösungsvorschläge und dem damit verbundenen Einsparpotenzial wird über die weiteren Schritte entschieden. Durch die wirtschaftliche Bewertung der Leckagen kann eine Priorisierung für die Beseitigung vorgenommen werden. Tipp: Wenn während der Ortung direkt die notwendige Reparaturkomponente erfasst wird, kann zudem die Amortisationszeit auf Leckageebene berechnet werden.

6. Beseitigen: Alle oder die ausgewählten Leckagen werden fachgerecht beseitigt. Tipp: Auf Wunsch liefert Mader die notwendigen Komponenten für die Beseitigung. Diese werden eindeutig gekennzeichnet, somit ist eine Zuordnung zur jeweiligen Leckage schnell möglich. Optional übernimmt Mader auch die gesamte Beseitigung beim Kunden vor Ort.

7. Überwachen: Eine konstante Druckluftverbrauchsmessung und bei Bedarf regelmäßig durchgeführte Leckageortung und -beseitigung sichern nachhaltig das erzielte Ergebnis.

Mehr Informationen zu Druckluft und Energie-Effizienz 


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