Mobilität der Zukunft

Volkswagen und Siemens starten Projekt für E-Mobilität in Ruanda

Gruppenbild VW Afrika Elektromobilität
Sabine Dall’Omo, (CEO Siemens Südafrika), Edouard Ngirente, (PM Ruanda), Dr. Bernd Althusmann (Wirtschaftsminister Niedersachsen), Michaella Rugwizangoga, (CEO VW Mobility Solutions Ruanda), Thomas Schaefer, (CEO VW Group South Africa). Bild: VW
Anzeige

Ruanda ist das erste afrikanische Land, in dem der Konzern Volkswagen E-Mobilität einführt. Für die Erprobung der Umsetzbarkeit der E-Mobilität in dem ostafrikanischen Land haben Siemens und VW ein Pilotprojekt gestartet. In den folgenden Monaten soll das Angebot auf bis zu 50 Automobile des Typs e-Golf anwachsen. Siemens plant die Installation von bis zu 15 Ladestationen. Diese Pläne teilte VW jüngst mit.

Die Elektrofahrzeuge sind Teil der Flotte von Volkswagen Mobility Solutions Rwanda. Die Tochter des Volkswagen-Konzerns bietet Mobilitätsdienste wie Ride Hailing und Carsharing für Firmen an. Bis Ende 2019 soll die Flotte auf insgesamt 200 Fahrzeuge angewachsen sein, schreibt Volkswagen in einer Pressemitteilung. Die Flotte soll die Modelle Polo, Amarok, Teramont und Passat enthalten. Montiert werden die Fahrzeuge in der lokalen Volkswagen-Fertigung in Ruandas Hauptstadt Kigali, die sich im Zentrum des Landes befindet. Interessierte Kunden können die Services laut VW über eine App buchen, die das ruandische Startup Awesomity Lab entwickelt hat. Derzeit habe die App mit dem Namen Move 27.000 registrierte Nutzer, seit Beginn 2019 seien darüber bereits etwa 60.000 Ride-Hailing-Fahrten abgewickelt worden.

Unternehmen wollen zur nachhaltigen Entwicklung beitragen

Das Elektromobilitäts-Projekt ist Teil der Initiative Moving Rwanda, einer Kooperation der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mit deutschen Unternehmen, zu denen etwa Volkswagen oder Siemens gehören. Diese Unternehmen haben sich verpflichtet, gemeinsam an der Entwicklung digitaler Mobilitätslösungen in Ruanda zu arbeiten, die zur nachhaltigen Entwicklung des Landes beitragen.

Den Startschuss für das Projekt fiel im Beisein des niedersächsischen Ministers für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, dem Premierminister von Ruanda, Edouard Ngirente, Sabine Dall´Omo (CEO von Siemens Südafrika), Michaella Rugwizangoga (CEO von Volkswagen Mobility Solutions Ruanda) und Thomas Schäfer (CEO von Volkswagen Group South Africa und verantwortlich für die Region Sub-Sahara). (wag)


Kontakt zu VW und Siemens

Volkswagen AG
Berliner Ring 2
38440 Wolfsburg
Tel.: +49 5361 90
E-Mail: kundenbetreuung@volkswagen.de
Website: www.vw.de

Siemens AG
Werner-von-Siemens-Straße 1
80333 München
Tel.: +49 89 63600
E-Mail: contact@siemens.com
Website: www.siemens.de

Ebenfalls interessant:

Emden soll reiner Standort für E-Mobilität werden

Anzeige

Konradin Industrie

Titelbild cav - Prozesstechnik für die Chemieindustrie 11
Ausgabe
11.2019
LESEN
ARCHIV
ABO

Webinare & Webcasts

Technisches Wissen aus erster Hand

Whitepaper

Aktuelle Whitepaper aus der Industrie

Anzeige
Anzeige

Industrie.de Infoservice

Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de