Infrastruktur

VW will bis 2025 36.000 E-Ladepunkte aufbauen

Thomas Ulbrich von VW vor einer Ladesäule
Volkswagen will bis 2025 insgesamt 36.000 Ladepunkte in Europa aufstellen. Im Bild: Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität. Bild: Volkswagen
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Der Automobilkonzern Volkswagen will der E-Mobilität in Europa zum Durchbruch verhelfen. Bis zum Jahr 2025 will das Wolfsburger Unternehmen 36.000 Ladepunkte für E-Autos aufstellen, davon 11.000 durch die Marke Volkswagen.

Diese Ladestationen sollen bei den VW-Standorten und den rund 3000 Volkswagen-Händlern in allen großen Städten installiert werden, teilt der Konzern mit. Für das Ladeinfrastruktur-Projekt wird VW etwa 250 Millionen Euro in die Hand nehmen. „Zugleich fordert das Unternehmen weitere, schnell wirksame Maßnahmen für mehr Ladesäulen in Deutschland“, heißt es in der Mitteilung.

„Die Ladeinfrastruktur wird immer mehr zum entscheidenden Faktor für den schnellen Durchbruch der E-Mobilität in Deutschland. Das Aufladen eines E-Autos muss genauso einfach und selbstverständlich werden wie das Laden eines Smartphones“, sagt Thomas Ulbrich, Vorstand für E-Mobilität bei Volkswagen. Um seine Vision Realität werden zu lassen, brauche es deutlich mehr Ladesäulen im öffentlichen Raum und einfacher Regeln für die Installation privater Wallboxen (Wandladestationen).

Aufladen während der Arbeit oder zu Hause

Volkswagen schätzt, dass in Zukunft etwa 70 Prozent aller Ladevorgänge zu Hause oder am Arbeitsplatz stattfinden werden. Diesen Bedarf soll die VW-Tochter Elli ab 2020 erfüllen und komplette Ladelösungen für Unternehmen und Privatpersonen bereitstellen. Die restlichen 30 Prozent der Ladevorgänge, die an öffentlichen Ladesäulen erfolgen werden, möchte das Unternehmen mit dem Service „We Charge“ abdecken. Künftig soll es etwa 100.000 Ladepunkte in Europa geben, perspektivisch will der Konzern für 150.000 Ladestationen sorgen. Gemeinsam mit Industriepartnern baut Volkswagen unter dem Dach von IONITY bis 2020 europaweit 400 Schnellladestationen mit bis zu 2.400 Ladepunkten an Fernstraßen und Autobahnen auf. Zusätzlich seien Partnerschaften mit Einzelhandelsketten geplant, eine Partnerschaft mit Tesco in Großbritannien besteht bereits.

Stärkeres Engagement der Politik gefragt

VW fordert, dass die Ladeinfrastruktur in den kommenden Monaten schnell ausgebaut werden muss. Der Koalitionsvertrag sieht bis 2020 mehr als 100.000 zusätzliche öffentliche Ladepunkte vor, aktuell wurde nur ein Bruchteil davon aufgestellt. Daher fordert der Konzern auch ein deutlich höheres Engagement von der Politik.

„Die E-Mobilität in Deutschland hat das Potenzial, zu einer echten Erfolgsgeschichte zu werden. Wenn Wirtschaft und Politik ihre Kräfte bündeln, können wir die Herausforderungen bei der Ladeinfrastruktur sehr schnell bewältigen“, sagt Ulbrich. „Deutschland braucht einen Masterplan E-Mobilität.“ (wag)

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