Mit einer IoT-Plattform auf dem Weg zur Smart City

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Mit einer IoT-Plattform auf dem Weg zur Smart City

Cisco Kinetic for Cities enthält eine Reihe neuer Funktionen wie die vollständige Automatisierung von Richtlinien, eine verbesserte Oberfläche mit integrierter Video-Ansicht oder eine Meldung von Notfällen in Echtzeit. Bild: resonate
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Mit Cisco Kinetic for Cities will Netzwerkspezialist Cisco Städte auf dem Weg zur Smart City unterstützen. Dazu bietet das Unternehmen Möglichkeiten für die Integration von Netzwerken, Prozessen und Sensoren auf einer zentralen IoT-Plattform an. Verantwortliche für die städtische Infrastruktur müssen damit nicht mehr Management-Tools verschiedener Sensoren-Hersteller nutzen, sondern erhalten auf einer Plattform ein umfassendes Bild über den Zustand ihrer Stadt. Dabei definieren sie Regelwerke zur Automatisierung von Aktionen. Die Lösung wird bereits am Ernst-Reuter-Platz in Berlin eingesetzt.

Cisco Kinetic for Cities enthält eine Reihe neuer Funktionen wie die vollständige Automatisierung von Richtlinien, eine verbesserte Oberfläche mit integrierter Video-Ansicht oder eine Meldung von Notfällen in Echtzeit. Die Lösung nutzt jetzt zusätzliche IoT-Datenquellen und Cisco Spark Collaboration zur schnelleren Reaktion auf Notfallsituationen. Derzeit existieren bereits Adapter für Sensoren von 64 Herstellern, Integrationen für weitere 45 Hersteller sind in Vorbereitung. Cisco Kinetic for Cities steht in verschiedenen Versionen zur Verfügung. Unter anderem gibt es vorkonfigurierte Starterpakete, welche die Lösungen und Services der Cisco IoT-Datenplattform mit Angeboten von Cisco-Partnern zu umfassenden, sofort einsetzbaren Suiten kombinieren.

„Mit den neuen Funktionen für Cisco Kinetic for Cities stellen wir die Sicherheit der Bürger an die erste Stelle“, kommentiert Christian Korff, Vertriebsdirektor Öffentliche Hand bei Cisco Deutschland. Die Lösung ermögliche zum Beispiel die datenschutzkonforme Erfassung und Analyse von Daten aus Kameras, Sensoren und anderen Quellen. Das System könne Polizei, Feuerwehr oder andere Stellen über Cisco Spark benachrichtigen sowie über eine gemeinsame Ansicht die relevanten Informationen auf einer Karte darstellen, um die Aktivitäten effizienter zu koordinieren.

Einsatz in Berlin

Am Berliner Ernst-Reuter-Platz werden bereits die Verkehrsdaten zu Fußgängern, Fahrrädern, Bussen, PKW und LKW über verschiedene Sensoren erfasst. Die Informationen laufen über die IoT-Plattform Cisco Kinetic for Cities in den DAI-Labors (Distributed Artificial Intelligence) der Technischen Universität Berlin in Echtzeit zusammen. Auf Basis der anonymisierten Daten lassen sich dann etwa Muster in der Verkehrs- und Parkplatzauslastung erkennen. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Smart City Berlin – Ernst-Reuter-Platz“, der mit 30.000 Euro Preisgeld dotiert ist, werden derzeit auf Basis dieser Daten Innovationen entwickelt, die das Leben, Arbeiten oder den Verkehr vor Ort für alle verbessern sollen. Neben Berlin spricht Cisco aktuell mit sechs der zehn größten Städte Deutschlands über die Nutzung von Cisco Kinetic for Cities. (ig)

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