Neue Produkte

Erleichterungen für Kunden

Die neue Software bindet unter anderem das Werkzeugausgabesystem an bestehende ERP-Systeme (Enterprise-Resource-Planning) an, führt eine permanente, automatische Bestandsüberwachung durch und bietet benutzerspezifische, umfassende Auswertungsmöglichkeiten. Bild: Mahle
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Mit dem neuen, dreischneidigen Bohrer Tritan-Drill-Steel von Mapal kann Stahl im Vergleich zu zweischneidigen Bohrern wirtschaftlicher bearbeitet werden. Dies wird unter anderem durch die höheren Vorschubwerte erreicht. Zur optimalen Lagerung und Verwaltung von Werkzeugen, Komponenten und Zubehör bietet der Hersteller eine neue Version des Werkzeugausgabesystems Unibase-M an, bei dessen Überarbeitung Bedienerfreundlichkeit m Vordergrund stand.

Bislang kamen für Bohrbearbeitungen in Stahl in der Regel zweischneidige Bohrer mit flacher Querschneide im Zentrum zum Einsatz. Durch eine Pendelbewegung entlang der Querschneide war die geforderte Rundheit und die Zylinderform der Bohrung oft nicht gewährleistet. Zudem wurden sowohl die Schneidecken als auch die Führungsfasen hoch belastet. Drei einzelne Querschneiden-Segmente zentrieren den jetzt vorgestellten Tritan-Drill-Steel sicher und verhindern Pendelbewegungen mit dem neuen Bohrer.

Seine Robustheit verdankt der Tritan-Drill-Steel der neu gestalteten Hauptschneidenform. Die dadurch stabilen Schneidecken reduzieren die Belastungen der Schneiden. Zudem ist die Beschichtung laut Herstellerangaben speziell auf die Bearbeitung von Stahl angepasst. So werde die Verschleißfestigkeit bei der Stahlbearbeitung deutlich erhöht. Sehr hohe Standzeiten seien das Ergebnis. Die schnelle und prozesssichere Spanabfuhr wird durch die Form der Hauptschneide, die für kurze, eng gerollte Späne sorgt, und die feinstgeschliffenen Spannuten erreicht.

Wie der universell einsetzbare Tritan-Drill-Uni soll auch der Tritan-Drill-Steel seine Stärken in schwierigen Bohrsituationen, beispielsweise bei Querbohrungen oder schrägem Bohrungseintritt, ausspielen. So kann er laut Mapal beispielsweise schräges Anbohren bis 12 Grad bei einer Länge von 5xD problemlos realisiert werden. Der Tritan-Drill-Steel ist im Durchmesserbereich 4-20 mm in den Längen 3xD, 5xD, 8xD und 12xD verfügbar.

Vertikalschränke für die Lagerung von komplett montierten Werkzeugen

Sind im Einstellraum große, schwere Werkzeuge bereits fertig montiert, werden aber an der Maschine noch nicht benötigt, müssen sie zwischengelagert werden. Schubladenmodule mit einer maximalen Traglast von 75 kg sind hierfür nicht immer optimal geeignet. Denn oft kommen diese durch Bestückung mit mehreren komplett montierten Werkzeugen an ihre Grenzen. Dazu kann das Werkzeug unter Umständen aufgrund seiner Gesamtlänge nur liegend gelagert werden, mit entsprechendem Risiko für die Schneiden.

Für diese Situationen hat Mapal die neuen Unibase-V-Erweiterungsschränke mit bis zu vier elektronisch verriegelten Vertikalauszügen eingeführt. Die automatisch öffnenden Auszüge weisen eine maximale Traglast von je 600 kg auf und werden innen anhand der spezifischen Kundenangaben mit bestückbaren Werkzeughalterungen ausgestattet. Die Vertikalschränke sind kompatibel zu bestehenden Unibase-M-Systemen und werden über die Mastereinheit gesteuert.

Die neuen Unibase-C-Schränke zur kontrollierten Einzelausgabe vervollständigen das Portfolio an Lagerungsmodulen. In einem solchen Schrank kann auf relativ kleiner Fläche eine große Anzahl an Klein- und Einzelteilen gelagert werden. Durch Auswahl eines Artikels öffnet sich nur dieses konkrete Fach, sodass die Einzelausgabe-Lösung auch Vorteile in Sachen Diebstahlschutz bietet. Unibase-C ist in Standardausführungen verfügbar, kann als Einzellösung verwendet oder an bestehende Unibase-M-Systeme angekoppelt werden.

Artikelentnahme dauert nur wenige Klicks

Mapal hat zudem eine neue Software für die Unibase-M-Werkzeugausgabesysteme entwickelt. Die Software bindet unter anderem das Werkzeugausgabesystem an bestehende ERP-Systeme (Enterprise-Resource-Planning) an, führt eine permanente, automatische Bestandsüberwachung durch und bietet benutzerspezifische, umfassende Auswertungsmöglichkeiten. Für Nutzer werden rechtebedingt mögliche Aktionen für den jeweiligen Artikel angezeigt. Bis zur Artikelentnahme dauert es nur wenige Klicks. Zudem kann die Software auch auf Tablets und externen Rechnern verwendet werden.

In der neuen Version wurde die Suchlogik komplett überarbeitet und damit die Bedienerfreundlichkeit gesteigert. Bislang war die Suchfunktion transaktionsbasiert ausgeführt, und es erforderte oftmals mehrere Auswahlschritte, um zum gesuchten Artikel zu gelangen. Ab sofort steht statt einer Transaktion der gesuchte Artikel im Fokus. Durch die einfache Eingabe eines oder mehrerer Schlagwörter ist die Suche nun deutlich komfortabler und schneller.

Die zweite Innovation der neuen Software ist die offene Web-Schnittstelle. Damit ist die Software „Internet of Things“- und remotefähig und kann von beliebigen Endgeräten und Betriebssystemen gesteuert werden. Stamm- und Bewegungsdaten können über die offene, Cloud-basierte Plattform c-Com uneingeschränkt ausgetauscht werden. Ab sofort werden Werkzeugausgabesysteme der Unibase-Serie mit der neuen Software ausgeliefert. Bestehende Systeme bei Kunden können optional auf die neue Software upgedatet werden. (ig)

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