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Unternehmen wollen in den nächsten fünf Jahren in 5G investieren

Mobilfunk-Standard
Unternehmen wollen in den nächsten fünf Jahren in 5G investieren

Rund 78 Prozent der Befragten gaben im Schnitt über alle Branchen hinweg an, dass sie 5G nutzen werden, um ihr Produkt- und Serviceangebot zu verbessern. Bild: Ericsson
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Die Bedeutung der Mobilfunktechnologie 5G für Unternehmen ist seit 2016 deutlich gestiegen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Ericsson, für die rund 900 Entscheider in größeren Unternehmen befragt wurden. Die Studie fragte vor allem nach den Erwartungen und den Investitionsabsichten in den kommenden fünf Jahren zur Verbesserung des Kundenangebots, der Effizienz und zum Einsatz in der Fertigung.

Immer mehr Unternehmen sehen in 5G eine wichtige Zukunftstechnologie. Noch 2016 sagten 59 Prozent, dass 5G für sie in den nächsten fünf Jahren keine Bedeutung hat. In der aktuellen Befragung sind es nur noch elf Prozent. Dies ist aber nur ein Hinweis, wie wichtig die neue Mobiltechnologie für Unternehmen aus den verschiedensten Branchen geworden ist. Rund 78 Prozent der Befragten gaben im Schnitt über alle Branchen hinweg an, dass sie 5G nutzen werden, um ihr Produkt- und Serviceangebot zu verbessern. Mehr noch: 74 Prozent wollen dafür investieren. Befragt wurden Unternehmen aus zehn Branchen: Landwirtschaft, Automobil, Energie und Versorger, Finanzdienstleistungen, Gesundheit, produzierendes Gewerbe, Medien und Unterhaltung, öffentliche Sicherheit, öffentliche Transportdienste und Einzelhandel.

„Das Potential der Digitalisierung ist branchenübergreifend erkannt worden“, erklärt Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH. Viele Unternehmen weltweit – auch in Deutschland – investierten, um den Anschluss nicht zu verlieren und ihre Innovationsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Ericsson als Ausrüster von Netztechnik werde sie auf diesem Weg begleiten.

Konkrete Pläne für die Produktion

Die Unternehmen versprechen sich mehrheitlich viel von der neuen Technologie: So erwarten sich 78 Prozent Effizienzsteigerungen, besonders in den Branchen Automobil (82 Prozent), Gesundheit (82 Prozent) und Einzelhandel (82 Prozent). Sehr konkret sind die Pläne für den Bereich Produktion: konzeptionelle Tests planen 20 Prozent der Befragten schon 2018 und weitere 38 Prozent wollen Tests in 2019 starten. Bereits 2021 wollen 70 Prozent der Befragten Anwendungen in der Produktion umgesetzt haben.

Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern, ist seit 2016 sehr stark gewachsen. Mittlerweile geben nur noch 17 Prozent an, dass sie sich nicht in der Lage sehen, neue Technologien alleine einzuführen. 2016 waren es noch 80 Prozent. Dennoch sehen die Unternehmen immer noch Hürden sowie technologische Herausforderungen. Als Vorteil von 5G werden die höhere Bandbreite, die Möglichkeit, dedizierte Netzwerksegmente, sogenannte Slices, zu bekommen und Transaktionen schneller und sicherer auszuführen, gewertet.

Besondere Anforderungen an den Datenschutz

Auf der anderen Seite wird branchenübergreifend befürchtet, dass die Datensicherheit, die gleichbleibende Verbindungsqualität und die Prozessautomatisierung große Herausforderungen darstellen werden. Besonders die Anforderungen an den Datenschutz, noch nicht fertige Standards und die Implementierung von Anfang bis Ende treiben die Unternehmen in Bezug auf ihre 5G-Planung um. Auf der Habenseite stehen für sie allerdings auch gewichtige Gründe: schnellere Markteinführung von neuen Produkten und Diensten, höhere Effizienz und niedrigere Kosten.

In der Studie finden sich auch Angaben, welche Anwendungsfälle die Unternehmen in den einzelnen Branchen im Blick haben und welche Probleme sie damit lösen wollen. Hier können Sie die gesamte Studie herunterladen. (ig)


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