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Creo 5.0 soll es Unternehmen ermöglichen, Produktinnovation zu beschleunigen und bessere Produkte zu entwickeln, indem sie die besten Konstruktionen wiederverwenden und Annahmen durch Fakten ersetzen. Bild: PTC
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PTC stellt mit Creo 5.0 die aktuellste Version seiner 3D-CAD-Softwaresuite vor. Die neue Version ermöglicht es den Anwendern, vom Konzept bis zur Fertigung in einer einheitlichen Entwicklungsumgebung zu arbeiten. Creo 5.0 bringt laut PTC neue Funktionalitäten für die sich schnell verändernde Welt der Produktentwicklung und enthält zudem eine Reihe von wichtigen Optimierungen, die die Arbeit am System effizienter machen.

Creo soll es Unternehmen ermöglichen, Produktinnovation zu beschleunigen und bessere Produkte zu entwickeln, indem sie die besten Konstruktionen wiederverwenden und Annahmen durch Fakten ersetzen. Mit der Software lassen sich Konzepte in intelligente, vernetzte Produkte transformieren. Erweiterte Realität (Augmented Reality, AR) an jedem Arbeitsplatz schlägt die Brücke zwischen digitaler und physischer Welt. Creo 5.0 enthält zudem neue Funktionen für die Topologieoptimierung, additive und subtraktive Fertigung, Strömungssimulation und CAM.

Die physische Entwicklung von Produkten ist laut PTC oft durch existierende Designs und bestehende Gewohnheiten limitiert. Die neue Creo Topology Optimization Extension soll automatisch optimierte Formen auf Basis der vom Anwender definierten Ziele und Randbedingungen, unabhängig von Traditionen und bestehenden Gedankenprozessen erzeugen. Dies helfe den Anwendern dabei, Zeit zu sparen und die Innovation zu beschleunigen, indem die Entwicklung optimal geformter, effizienter Teile ermöglicht werde.

Additive und subtraktive Fertigung

Creo vereinigt Modellieren, Optimieren, Druckvorbereitung und additive Fertigung (Additive Manufacturing, AM) in einer Software, zusätzliche Software ist laut Hersteller nicht mehr notwendig. Durch den nahtlosen Prozess, der das wiederholte Erzeugen von Modellen überflüssig mache, könne der Anwender mehr Zeit mit dem verbringen, was wirklich wichtig sei: Dem Finden der optimalen Lösung.

Gemeinsam mit Creo 5.0 bringt PTC die Creo Additive Manufacturing Plus Extension for Materialise auf den Markt, die diese Funktionen auf Metall-Druckteile erweitert. Mithilfe der Algorithmen des belgischen AM-Spezialisten Materialise erzeugt die Erweiterung beispielsweise optimierte Support-Strukturen für Metall-AM-Teile. So sollen Anwender in die Lage versetzt werden, serienreife Bauteile direkt aus Creo heraus zu erzeugen. Zudem ermöglicht die Erweiterung die Nutzung der Materialise Onlinebibliotheken mit Druckertreibern und -profilen. Die ebenfalls neue Creo Mold Machining Extension enthält spezielle, für den Formen- und Werkzeugbau, Elektroden- und Prototypenfertigung optimierte Hochgeschwindigkeits-Fräszyklen. Creo 5.0 unterstützt dabei Fräsmaschinen mit drei Achsen sowie mit drei Achsen und zwei Stellachsen.

Creo Strömungssimulation

Die Creo Flow Analysis Extension schließlich ist eine CFD (Computational Fluid Dynamics)-Lösung, die es Konstrukteuren, Ingenieuren und Analysten erlaubt, Fluidströmungen direkt in Creo zu simulieren. Der nahtlose Workflow zwischen CAD und CFD ermöglicht es, Analysen sehr früh und regelmäßig in den Entwicklungsprozess zu integrieren und so die Leistungsfähigkeit und Funktion von Produkten besser zu verstehen. Die Software ist speziell für Konstrukteure entwickelt, einfach zu bedienen und nahtlos in Creo integriert.

Creo 5.0 bietet auch Neuerungen, die die Bedienung effizienter machen, darunter unter anderem Optimierungen der Benutzeroberfläche, Geometrieerzeugung mit Hilfe von Skizzenbereichen sowie eine Funktion zur Erzeugung helixförmiger Volumina. Auch die Funktionen für Flächenmodellierung, Blechmodellierung und Zeichnungserstellung wurden optimiert. Der Anwender kann in Creo nun auch in einer Perspektivdarstellung modellieren.

In Perspektivdarstellung modellieren

Die Creo Collaboration Extension for Autodesk Inventor ermöglicht es Unternehmen, auf eine einzige CAD-Plattform zu vereinheitlichen und so die Kosten und den Aufwand, der mit der Wartung und dem Betrieb mehrerer CAD-Systeme verbunden ist, zu senken. Zudem lassen sich Daten besser wiederverwenden und Ressourcen besser teilen. Creo 5.0 unterstützt den bidirektionalen Austausch von Teilen und Baugruppen mit Autodesk Inventor. (ig)

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