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Anwendung datengetriebener KI

Forschung & Entwicklung
Fujitsu bringt KI-Expertise in EU-Projekt ein

Der KI-Algorithmus, den Fujitsu im Rahmen der Teilnahme am FinSec-Projekt entwickelt, wird in Geldautomaten eines Projektpartners implementiert. Bild: Land der Gesundheit
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Fujitsu bringt seine Expertise im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) in das neue gemeinschaftliche Horizon 2020 Projekt FinSec der Europäischen Union (EU) ein. Ziel des Projektes ist es, die Fähigkeiten der Finanzinstitute zur Vorhersage und Abwehr komplexer Sicherheitsbedrohungen sowie zur Einhaltung immer anspruchsvollerer Sicherheitsvorschriften zu verbessern.

Ein Grundprinzip des FinSec-Projekts wird die Anwendung datengetriebener KI sein, um Sicherheitsvorfälle sowohl im Online Banking als auch beim physischen Bankwesen vorherzusehen und zu identifizieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten in der Finanzdienstleistungskette, um Sicherheitsbedrohungen unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Regelungen besser erkennen und eindämmen zu können.

Fujitsus Beitrag zum FinSec-Projekt ist es, mit Hilfe von KI CCTV-Überwachungskameras zu analysieren und so Bedrohungen leichter zu erkennen. So entsteht etwa die Möglichkeit, potenziell auffälliges Verhalten von Personen in der Bankfiliale oder in der Nähe von Bankautomaten zu erkennen. Die Teilnahme von Fujitsu am EU-Projekt wird durch das Fujitsu AI Center of Excellence an der Ecole Polytechnique in Paris-Saclay vorangetrieben, das über Know-how in der KI-basierten CCTV-Analyse verfügt.

Der KI-Algorithmus, den Fujitsu im Rahmen der Teilnahme am FinSec-Projekt entwickelt, wird in Geldautomaten eines Projektpartners implementiert. Der Algorithmus kann auch auf andere Anwendungen übertragen werden, die auf CCTV-Überwachung basieren, wie zum Beispiel autonome Bildanalyse für öffentliche Sicherheit durch Polizei und Grenzschutz sowie für die private Sicherheit.

Expertise im Einsatz von KI auf CCTV-Anwendungen

Neben bekannten Stakeholdern aus der Finanzdienstleistungsbranche sowie Weltmarktführern aus den Bereichen der physischen und der IT-Sicherheitsbranche ist Fujitsu einer von 23 Partnern aus elf EU-Staaten. Fujitsu bringt im FinSec-Projekt seine umfangreiche Technologieerfahrung für die Finanzdienstleistungsbranche ein sowie seine Expertise im Einsatz von KI auf CCTV-Anwendungen. Durch seine „Co-creation-Programme“ bringt das Unternehmen zudem eine tiefgreifende Kultur des- gemeinschaftlichen Arbeitens in das Projekt mit ein.

Das FinSec-Projekt ist im Mai 2018 gestartet und läuft bis Dezember 2020. Im Rahmen des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020 wird es unter der Fördervereinbarung Nr. 786727 gefördert. (ig)


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