Personalisierte Medizin

Digitalisierungs-Lösungen für die Prozessindustrie

Der Markt für Operations Technology Software in der Prozessindustrie wächst nach Analystenschätzungen von ARC mit durchschnittlich sieben Prozent über die kommenden fünf Jahre. Bild: Siemens
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Die digitale Transformation der Industrie ist in vollem Gange: Mit seinem Digital Enterprise-Portfolio hat Siemens die technischen Voraussetzungen für die Umsetzung von Industrie 4.0 geschaffen. Damit können Unternehmen jeder Branche und Größe den „digitalen Zwilling“ über die gesamte Wertschöpfungskette sofort einsetzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

„Mit dem Digital Enterprise können unsere Kunden ihre Produktion flexibler und effizienter gestalten und ihre Produkte mit höherer Qualität schneller auf den Markt bringen als dies bisher möglich ist“, kommentiert Eckard Eberle, CEO Siemens Prozessautomatisierung auf einer Presseveranstaltung in Wien. So steige durch die wachsende Bedeutung der personalisierten Medizin beispielsweise die Nachfrage in der Pharmaindustrie nach digitalen Technologien, die eine kontinuierliche, papierlose Produktion in kleineren Chargen bis hin zur Losgröße 1 erlaubten.

„Wir haben zum ersten Mal die Chance mit innovativen autologen Zelltherapien Krebserkrankungen wirklich zu heilen, statt sie nur zu behandeln“, ist Daniela Buchmayr, Group Director Innovation and Application Development at GEA CEE GmbH, überzeugt. Um dieses Ziel zu erreichen, benötige man völlig neue Lösungen für die Produktion, das Datenmanagement und die Logistikkette. Denn die für diese Zelltherapien notwendigen Medikamente müssten für tausende individuell zu behandelnde Patienten aus dem jeweils eigenen Zellmaterial möglichst schnell und gleichzeitig produziert und jedem Patienten zur Verfügung gestellt werden können. Erst die digitalen Technologien und intelligente, selbstlernende Automatisierungstechnik ermöglichten einen breiten, wirtschaftlich tragfähigen Einsatz dieser neuen Therapiemöglichkeiten.

Reale Demonstration von biotechnologischen Produktionsprozessen

Der Markt für Operations Technology Software in der Prozessindustrie wächst nach Analystenschätzungen von ARC mit durchschnittlich sieben Prozent über die kommenden fünf Jahre. Dies gelte insbesondere für die Pharmazeutik und Biotechnologie, die in diesem Zeitraum mit rund neun Prozent überdurchschnittlich wachsen.

Siemens treibt die Digitalisierung der Prozessindustrie in Verbindung von Forschung und Praxis voran. So ermöglicht das „Living Lab Process Industries“ in Wien die reale Demonstration von biotechnologischen Produktionsprozessen. Wesentliche Aktivitäten sind die praxisbezogene Umsetzung von Forschungsthemen in Form von Projekten beziehungsweise Case-Studies, an welchen Kunden von Siemens ebenso wie Mitarbeiter, zum Beispiel in Form von Schulungen, partizipieren. Unter anderem erforschen die Mitarbeiter des „Living Labs“, welche Möglichkeiten das cloudbasierte offene Internet-of-Things-Betriebssystem MindSphere für die Prozessindustrie bietet. So können die im Prozess generierten Daten gesichert in der Cloud gespeichert, analysiert und zur Optimierung genutzt werden. (ig)

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