Markteinführungen verkürzen

Kompakte Smart-Sensoren

Der niedrige Stromverbrauch der Smart Sensor Hubs sorgt für deutlich längere Betriebszeiten von Wearables, Hearables, AR/VR-Geräten und Smartphones. Bild: Bosch
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Bosch Sensortec kündigte auf der Sensors Expo im kalifornischen San Jose eine neue Generation Smart Sensor Hubs an. Die beiden ersten Hubs der neuen Produktgeneration sind der BHI260 und der BHA260. Sie sind für den Sensorbetrieb rund um die Uhr konzipiert und zeichnen sich durch extrem geringen Stromverbrauch aus. „Gegenüber bestehenden Lösungen punkten unsere neuen Sensor Hubs mit einer deutlich verbesserten Verarbeitungsleistung, während der Stromverbrauch weiter gesenkt wurde”, berichtet Dr. Stefan Finkbeiner, CEO von Bosch Sensortec.

Ohne den Hauptprozessor zu aktivieren, können der BHI260 und der BHA260 mithilfe des integrierten, leistungsstarken Sensor-Coprozessors und der MEMS-Sensoren eine Vielzahl von Sensordaten mit modernsten Algorithmen in Echtzeit analysieren und, falls notwendig, die Rohdaten gleichzeitig über lange Zeiträume zwischenspeichern. Der Sensor-Coprozessor kann dabei auch vollkommen eigenständig, das heißt ohne zugeschalteten Hauptprozessor agieren. Ihr niedriger Stromverbrauch sorgt für deutlich längere Betriebszeiten von Wearables, Hearables, AR/VR-Geräten und Smartphones.

„Die neuen Sensor Hubs sind die ideale Lösung für Fitnesstracker, Schrittzähler, Indoor-Navigationsgeräte und Gestenerkennung“, erklärt Finkbeiner. Künftige Sensoren der Produktfamilie würden weitere eindrucksvolle Feature aufweisen. Hersteller könnten ihren Produkten damit markante Alleinstellungsmerkmale verleihen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu sichern. Bosch Sensortec biete eine offene Entwicklungsplattform für die neuen Smart Sensor Hubs, um Geräteherstellern kürzere Markteinführungszeiten und einen geringeren Designaufwand zu ermöglichen. Dazu gehöre ein umfassendes integriertes Software-Framework mit Sensor-Algorithmen im ROM, Evaluation Kits und ein Software Development Kit (SDK).

Leistungsstarke CPU kombiniert mit präzisen Inertialsensoren

Für komplexere Verarbeitungsaufgaben wie die automatische Aktivitätserkennung und Context-Awareness sind beide Smart Sensor Hubs mit dem 32-Bit-Fließkomma Prozessor „Fuser2” ausgestattet, dieser verfügt über 256 kB integrierten SRAM-Speicher. Die CPU nimmt im hocheffizienten „Long-Run”-Modus bei 20 MHz nur 950 µA auf, bei 50 MHz kommt sie im Hochleistungs-Modus auf 2,8 mA. Die gemessene Prozessorleistung beträgt dabei bis zu 3,6 CoreMark/MHz.

Sensor Hubs agieren als Master

Die jetzt vorgestellte Smart Sensor Hub-Familie besteht aus 16-Bit MEMS-Sensoren sowie einer 6-Achsen-IMU (Inertial Measurement Unit) im BHI260 bzw. einem 3-Achsen-Beschleunigungssensor im BHA260. Beide Bausteine bieten umfangreiche Konnektivität, mit bis zu 25 GPIOs im BHI260 und bis zu 12 GPIOs im BHA260 sowie zwei SPI und zwei IC2 Schnittstellen bei denen die Sensor Hubs als Master agieren. Die Anbindung weiterer Sensorbausteine, beispielsweise für Licht, Druck aber auch GNSS und andere Ortungssysteme, wird dadurch ebenfalls unterstützt. Die Smart Sensor Hubs sind so kompakt, dass sie einfach in kleinste Geräte wie Hearables und Wearables integriert werden können. Der BHI260 im LGA-Gehäuse mit 44 Pads misst 3,6 x 4,1 x 0,83 mm3, der BHA260 in LGA-Ausführung mit 22 Pads kommt auf nur 2,7 x 2,6 x 0,8 mm3. (ig)

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