Serialisierte Kennzeichnung

Serialisierte Kennzeichnung

Schaeffler führt Data Matrix Codes ein

Die serialisierte Kennzeichnung von Radsatzlagern nach GS1-Standard entwickelt sich aktuell zum Branchenstandard. Bild: Schaeffler
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Schaeffler führt den Data Matrix Codes nach GS1-Standard in der Wiederaufbereitung von Radsatzlagern ein: Dieser ermöglicht einen unternehmensübergreifenden Datenaustausch und macht Informationen über jedes einzelne Radsatzlager und deren Aufbereitung elektronisch verfügbar.

Die serialisierte Kennzeichnung von Radsatzlagern nach GS1-Standard entwickelt sich aktuell zum Branchenstandard. Auch Schaeffler hat seine Prozesse in der Wiederaufbereitung angepasst und bietet sowohl auf Neulagern als auch auf aufbereiteten Lagern eine Kennzeichnung mit Data Matrix Code nach GS1-Standard an. Zeitgleich führt Schaeffler eine 100 Prozent Rücklieferquote von Radsatzlagern in der Wiederaufbereitung ein.

Sicherheit auf der Schiene hat oberste Priorität, sowohl im Betrieb als auch in der Instandhaltung. So setzt die Branche verstärkt auf eine hundertprozentige Rückverfolgbarkeit aller sicherheitsrelevanten Komponenten am Zug. Dies schließt ganz besonders auch den Instandhaltungsprozess mit ein. Für die dazu erforderliche eindeutige und weltweit gültige Bauteilidentifikation kommt in der Bahntechnik verstärkt eine Bauteil-Kennzeichnung nach GS1-Standard – die Global Trade Item Number – in Kombination mit einer serialisierten Teilenummer zum Einsatz. Diese Ziffern werden gemeinsam mit weiteren Identen in einen maschinenlesbaren Data Matrix Code gespeichert.

Digitales Lagerprotokoll schafft unternehmensübergreifend Transparenz

Die serialisierte Kennzeichnung von Radsatzlagern nach GS1-Standard mittels Data Matrix Code (DMC) bietet nicht nur eine hundertprozentige Rückverfolgbarkeit, sondern ermöglicht auch einen unternehmensübergreifenden Datenaustausch und macht Informationen über jedes einzelne Radsatzlager und deren Aufbereitung elektronisch verfügbar. Die nun mögliche Verknüpfung der Lager-Historie und der Lager-Zustandsdaten mit den Betriebsdaten (zurückgelegte Strecke, Streckenprofil, Heißläufermeldungen) wird es zukünftig ermöglichen, die Beziehungen zwischen Einsatzbedingungen und Gebrauchsdauern der Lager wesentlich besser zu verstehen.

Sehr beständige Lasergravur

Data Matrix Codes sind üblicherweise auf das Lagermaterial gelasert. Schaeffler verwendet hingegen eine Lasergravur, die mehrere Mikrometer tief in das Material eindringt, so dass der DMC auch nach langer Gebrauchsdauer unter rauen Betriebsbedingungen dauerhaft lesbar ist und problemlos gescannt werden kann.

100 Prozent Rücklieferquote von Radsatzlagern

Immer mehr Betreiber und Instandhalter möchten nicht mehr die Bevorratung zusätzlicher Radsatzlager für den Austauschfall übernehmen. Ab Oktober 2018 übernimmt Schaeffler diesen Aufwand und bietet im Rahmen von Radsatzlager-Wiederaufbereitungen eine hundertprozentige Rücklieferquote. Die defekten Lager werden in einem ersten Schritt mit neuen Lagerkomponenten instandgesetzt oder mit Neulagern ersetzt.

In einem zweiten Schritt soll dieser Service nach entsprechender vertraglicher Vereinbarung mit den Kunden auf ein Austauschprogramm mit bevorrateten gebrauchten und aufbereiteten Radsatzlagern umgestellt werden. Dies wird die Lieferzeiten drastisch senken und trägt dazu bei, die Durchlaufzeiten in der Instandhaltung spürbar zu senken. Auch hier spielt der DMC eine zentrale Rolle. Nur mit einer eindeutigen Bauteil-Kennzeichnung ist eine lückenlose Rückverfolgbarkeit der Lagerhistorie und des Lagerzustandes über Unternehmensgrenzen hinweg gewährleistet. (ig)

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