Technologien & Anwendungen

Augmented Reality mit maximiertem Blickwinkel

High-Index-Glaswafer Schott
Bei der Herstellung der High-Index-Glaswafer können Kunden von Schott auf die integrierten Fertigungskapazitäten in der Serienproduktion von optischen Gläser, deren Bearbeitung zu Wafern und optischer Beschichtung vertrauen. Bild: Schott
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Die High-Index-Glaswafer RealView von Schott ermöglichen noch realistischere Augmented-Reality-Anwendungen (AR). Die beschichteten Glaswafer werden aus optischem Glas mit hohem Brechungsindex hergestellt und vergrößern hierdurch das Sichtfeld in AR-Geräten erheblich. Die hohe geometrische Präzision ihrer Oberfläche erlaubt eine hervorragende Bildqualität mit bestmöglichem Kontrast und höchster Auflösung.

Bei der Herstellung der High-Index-Glaswafer können Kunden von Schott auf die integrierten Fertigungskapazitäten in der Serienproduktion von optischen Gläser, deren Bearbeitung zu Wafern und optischer Beschichtung vertrauen. Das optische Glas wird in High-Tech-Schmelzanlagen in Deutschland produziert. Wafer-Fertigung und optische Beschichtung finden in China statt, wo das Unternehmen kürzlich ein Joint Venture mit Zhejiang Crystal-Optech eingegangen ist. Dadurch deckt Schott alle qualitätsrelevanten Fertigungsschritte ab und bietet Innovatoren im Bereich AR eine vollumfängliche Lösung aus einer Hand: Von der Glasentwicklung bis zum beschichteten Wafer.

AR-Erfahrungen mit herausragendem Glas

„Augmented Reality soll digitale und reale Welten bestmöglich miteinander verschmelzen“, erklärt Dr. Rüdiger Sprengard, Head of Augmented Reality, bei Schott Advanced Optics. „Um die Messlatte höher zu legen und den Anforderungen der Endverbraucher in diesem schnell wachsenden Markt gerecht zu werden, benötigen die Hersteller neuartige optische Wafer mit Eigenschaften, die um ein Vielfaches anspruchsvoller sind als alles, was bisher auf dem Markt verfügbar war“. Die Wissenschaftler und Ingenieure von Schott hätten daher im Entwicklungsprozess vor der Aufgabe gestanden, Grenzen von Prozess- und Messtechnik zu verschieben.

In den letzten Jahren haben die Forscher ihr Know-how in der Schmelze und Oberflächenbearbeitung optischer Materialien genutzt und eng mit Innovatoren im Bereich AR zusammengearbeitet, um die Anforderungen dieser aufstrebenden Branche zu erfüllen. Nach intensiver Arbeit an Design und Prototyping ist die maßgeschneiderte optische Glaslösung für AR jetzt Realität geworden. Die optischen Glaswafer sind ab sofort in Massenproduktion verfügbar.

„Unser Vorteil ist, dass wir als voll integrierter Lieferant jeden Schritt des Prozesses abdecken. So können wir alle Eigenschaften kontrollieren, die für die Qualität des Bildes entscheidend sind: Glas-Chemie, Glasschmelze, Wafer-Prozessierung und optische Beschichtungen – wir kontrollieren jeden Produktionsschritt“, so Sprengard. „Zudem haben wir in den letzten Monaten massiv in unsere Produktions-Infrastruktur investiert, so dass wir das starke Marktwachstum bedienen können.“

RealView-Glaswafer sind mit maßgeschneidertem Brechungsindex und einzigartigen Lichtleiteigenschaften erhältlich. Zudem sind sie – gemessen als Total Thickness Variation (TTV) – etwa zehn Mal gleichmäßiger in der Dicke als herkömmliche Glaswafer. (ig)

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