Daten als neuer Treibstoff

Big Data und Analytics in der Automobilindustrie

Die Unternehmen versprechen sich von der Datenanalyse bessere Prognosen für ihre Branche (60 Prozent), Kosteneinsparungen in der Produktion (55 Prozent), ein besseres Verständnis und eine vereinfachte Steuerung von Kunden (50 Prozent) sowie eine Verbesserung von Produkten und Services (50 Prozent). Bild: Porsche
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Unternehmen aus der Automobilindustrie sind sich einig: Wer Big Data und Analytics nicht nutzt, erleidet einen Wettbewerbsnachteil. Das bestätigen 98 Prozent der befragten Unternehmen. Das Thema hat in den vergangenen zwei Jahren deutlich an Fahrt aufgenommen. Mittlerweile hat jedes vierte Unternehmen (25 Prozent) Big Data und Analytics vollständig implementiert. Das ergab eine Expertenumfrage der Management- und Technologieberatung BearingPoint unter 50 Führungskräften der Automobilhersteller und Tier-1-Zulieferer in Europa. Ein großer Sprung, denn in der Vorgängerstudie vor zwei Jahren lag dieser Wert erst bei sieben Prozent.

Die Unternehmen versprechen sich von der Datenanalyse bessere Prognosen für ihre Branche (60 Prozent), Kosteneinsparungen in der Produktion (55 Prozent), ein besseres Verständnis und eine vereinfachte Steuerung von Kunden (50 Prozent) sowie eine Verbesserung von Produkten und Services (50 Prozent). Dass das Thema deutlich an Bedeutung gewonnen hat, zeigen auch die Zahlen zum bereichsübergreifenden Datenaustausch mit Forschung und Entwicklung.

83 Prozent (2016: sieben Prozent) der Teilnehmer haben das Potenzial von frei zugänglichen Kundendaten erkannt. Diese werden heute sehr viel häufiger als Input für die Produktentwicklung berücksichtigt als 2016. Wenn Abteilungen bereichsübergreifend miteinander agieren, insbesondere mit dem Forschungs- und Entwicklungsbereich, können Unternehmen das große Potenzial der verfügbaren Daten voll ausschöpfen.

Stockender Verkehr auf dem Daten-Highway

Der Fachkräftemangel legt im Vergleich zur Studie 2016 nochmal deutlich zu und zeigt, dass Big Data kein Bereich ist, der von Laien betreut werden kann. Es werden Experten gebraucht, die den Unternehmen allerdings fehlen. Vor zwei Jahren äußerten 44 Prozent der befragten Unternehmen, dass es an internen Daten-Spezialisten mangelt, in der 2018er-Studie waren es schon 72 Prozent. Nur acht Prozent lassen die Aufgaben von internen Mitarbeitern übernehmen, 88 Prozent greifen auf externe Dienstleister zurück. (ig)

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