Moderne IT-Infrastruktur

Infrastruktur

Denkanstöße für eine moderne IT-Infrastrukturumgebung

Durch Lückenanalyse sollten Unternehmen ihre aktuellen Fähigkeiten umfassend untersuchen und diese mit den neuen Compliance-Anforderungen vergleichen. Bild: Rackspace
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Um  wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten Unternehmen die eigenen Geschäftsmodelle sowie die IT-Infrastruktur hinterfragen, ihre Prozesse anpassen und sich an neue Technologien heranwagen. Laut einer Studie von Crisp Research ist sich der Großteil der Entscheider im Mittelstand einig, dass eine Cloud-Plattform alleine nicht alle unterschiedlichen Anwendungsszenarien bedienen kann. Demnach sehen 47,4 Prozent die Hybrid-Cloud und 30,4 Prozent die Multi-Cloud als favorisierte Modelle. IDC hat herausgefunden, dass bei Unternehmen Modernisierungsbedarf der IT-Infrastruktur besteht.

Doch wo sollten Unternehmen beim Aufbau einer moderne IT-Infrastruktur anfangen und wie dabei vorgehen? Bei Rackspace, einem weltweit tätigen Anbieter von IT as a Service in der heutigen Multi-Cloud-Welt, hat man sich Gedanken über das Vorgehen auf diesem Weg gemacht und ihn in fünf Schritte aufgeteilt.

1 . Zurückblicken und vorausschauend planen: Bevor Unternehmen mit den Vorbereitungen von Veränderungen beginnen, sollten sie demnach auf das vergangene zurückblicken: Wie viele Ausfälle der IT waren zu verzeichnen, wie lange dauerten sie und was lief dabei falsch? Was hat gut funktioniert? Auf diese Weise lassen sich nach Überzeugung der Experten von Rackspace Fehler und fehleranfällige Prozesse entdecken, bevor sie erneut Probleme verursachen. Wichtig sei aber auch, vorausschauend zu planen und zu erwartende Spitzenzeiten vorherzusehen. Denn eine Website könne die entsprechenden Anforderungen nur erfüllen, wenn die Kapazitäten der Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud darauf vorbereitet wurden.

Aktuelle Fähigkeiten umfassend untersuchen

2. Rechtzeitig compliant sein: Ab Mai 2018 müssen alle Unternehmen, die persönliche Daten von EU-Bürgern speichern oder verarbeiten, die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) einhalten. Unternehmen müssen, so der Expertenrat, vor allem drei Faktoren berücksichtigen, wenn sie rechtzeitig sein wollten:Durch Lückenanalyse sollten sie ihre aktuellen Fähigkeiten umfassend untersuchen und diese mit den neuen Compliance-Anforderungen vergleichen. Damit erkennen sie schnell vorhandene Lücken.

Es gibt nach Überzeugung von Rackspace keine „Einheitslösung für alle Fälle“. Compliance sei häufig ein Prozess und umfasse verschiedene Komponenten, wobei Technologie, Richtlinien und organisatorische Punkte zu berücksichtigen seien. Unternehmen sollten darüber hinaus Sicherheits-Lösungen wählen, die eine Erkennung von Gefahren, Datenschutz und schnelle Reaktionen bei Vorfällen ermöglichen. Hierfür benötigten sie tiefgehendes Wissen der Materie, verbunden mit technischen Kontrollmöglichkeiten, mit denen sie nachweisen könnten, dass sie die Gesetze einhalten. Anbieter von Managed-Security-Services, die bereits Systeme aufgebaut hätten und ihren Kunden helfen könnten, die DSGVO einzuhalten seien daher gute Berater, um Ressourcen und Expertise in Unternehmen abzufangen.

3. Sicherheit überprüfen: Die sich ständig verändernde Bedrohungslandschaft fordert von Unternehmen, ihre Security-Maßnahmen permanent zu überprüfen. Durch einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz, unter anderem mit Firewalls und Verschlüsselung, können nur berechtigte Personen auf wichtige Daten zugreifen. Unerlässlich ist auch die Schulung der Mitarbeiter zu grundlegenden Maßnahmen für den Schutz der Unternehmensdaten – wie die Geheimhaltung der Zugangsdaten oder das Ignorieren verdächtiger Mails und Links.

Strategisches und operatives Know-how

4. IT-Kompetenzen fordern und fördern. Um auf die digitalen Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können, müssen Unternehmen Innovationen vorantreiben. Daher raten die Rackspace-Experten zu einer überprüfen, ob die internen IT-Kompetenzen dafür ausreichen und wie Unternehmen an das nötige Fachwissen gelangen. Das umfasse nicht nur strategisches und operatives Know-how im Bereich Business-Technologie, Governance oder Sicherheit, sondern auch das Beherrschen neuerer Technologien wie DevOps. Gefordert werde auch zunehmend, planerische und unternehmerische Kompetenzen einzubringen, da die IT-Abteilung heute eng mit dem Unternehmenserfolg verbunden sei.

5. Die Zukunft vorbereiten: Bei der Digitalisierungsstrategie eines Unternehmens sollte die Neuausrichtung der IT-Infrastruktur an erster Stelle stehen. Dabei gilt es – bei Bedarf mit unabhängigen, externen Beratern – neue Wege zu finden und zu definieren, wie die IT-Umgebung im Unternehmen für die Zukunft aufgestellt sein soll. Dazu gehört auch ein gutes Zusammenspiel in Multi-Clouds oder Hybrid Clouds, um den optimalen Nutzen daraus zu ziehen. Oberste Priorität sollte aber immer haben, auf die individuellen Anforderungen des Unternehmens einzugehen und die IT-Infrastruktur so zu gestalten, dass sie jederzeit an neue sich künftig ändernde Prozesse und Anforderungen angepasst werden kann. (ig)

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