Technologien & Anwendungen

Strategische Partnerschaft für die Digitalisierung

Entwicklungsschwerpunkte von Siemens sind fünf Innovationsfelder. Dazu gehören, Passagierströme intelligent zu steuern, Gepäck lückenlos zu verfolgen, autonom fahrende Busse auf dem Flughafengelände und die vorausschauende Wartung und Betrieb von Anlagen. Bild: Flughafen München
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Siemens und der Flughafen München haben eine strategische Partnerschaft für Digitalisierung geschlossen, um mit weiteren Partnern an der digitalen Zukunft des Flughafens München zu arbeiten. Mit Datenanalytik, Internet-of-Things-Technologien (IoT) und Künstlicher Intelligenz wollen die Partner in den kommenden Jahren etwa die Energieeffizienz von Flughafengebäuden oder die Logistik der Gepäckförderung verbessern. Auch der Aufenthalt der Passagiere soll damit angenehmer gestaltet werden. Siemens wird dazu Entwicklungspartner von LabCampus, dem Großprojekt für die digitale Zukunft des Flughafens.

Die Digitalisierung bietet gerade Flughäfen große Chancen, den Betrieb zu optimieren“, ist Roland Busch, Vorstandsmitglied und Chief Technology Officer von Siemens, überzeugt. Der LabCampus, von dem aus die Kooperation ihre Arbeit aufnehmen wird, ist das neue Innovationszentrum des Flughafens München. Dort sollen künftig Unternehmen, Start-ups, Universitäten und Forschungsinstitute zusammen an neuen Technologien arbeiten. In dem branchenübergreifenden Ideenzentrum auf dem Flughafencampus wollen Siemens und der Flughafen München richtungsweisende Lösungen entwickeln in Innovationsfeldern wie Mobilität, Energiemanagement oder Sicherheit.

Enge Beziehungen seit 20 Jahren

Entwicklungsschwerpunkte von Siemens sind dabei fünf Innovationsfelder. Dazu gehören, Passagierströme intelligent zu steuern, Gepäck lückenlos zu verfolgen, autonom fahrende Busse auf dem Flughafengelände und die vorausschauende Wartung und Betrieb von Anlagen wie der Gepäckförderung oder Gebäudetechnik. Für die Entwicklung nutzt Siemens MindSphere als IoT-Plattform. Mit der Software-Plattform lassen sich neue Apps und Digitale Services entwickeln und betreiben. Damit können immense Datenmengen, die im Flughafen anfallen, schnell gesammelt und ausgewertet werden. So werden verschiedene Datensilos vernetzt und daraus Informationen und später Optimierungen abgeleitet.

Zwischen Siemens und dem Flughafen München gibt es seit rund 20 Jahren enge Beziehungen. Siemens Postal, Parcel & Airport Logistics (SPPAL) hat etwa die Gepäckförderanlage für das Terminal 2 installiert und die Erweiterung für das Satellitenterminal geliefert, das 2015 eröffnet wurde. Die 45 Kilometer lange Anlage sortiert bis zu 17.800 Gepäckstücke pro Stunde. Im vergangenen Jahr wurde der Vertrag über Betrieb und Wartung der gesamten Anlage erneuert. Derzeit arbeiten die SPPAL-Experten zudem an einer neuen Lösung, um Gepäckstücke lückenlos nachverfolgen zu können. Dabei sollen Kameras, die Mitarbeiter der Gepäckabfertigung am Körper tragen, die Koffer automatisch scannen – bislang wird das noch aufwendig per Hand erledigt. (ig)

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