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Edge Computing beschleunigt Internet der Dinge

Internet of Things
Edge Computing beschleunigt Internet der Dinge

Edge Computing
Als führende Anbieter auf dem Feld der IoT-Lösungen haben die Analysten von Juniper IBM, Microsoft, Intel, Bosch und Nokia ausgemacht. Bild: Funtap/Fotolia
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Laut einer Studie von Juniper Research wird die Gesamtzahl der weltweit angeschlossenen IoT (Internet der Dinge)-Sensoren und Geräte bis 2022 auf über 50 Milliarden ansteigen. Das bedeutet gegenüber dem aktuellen Stand (21 Milliarden im Jahr 2018) eine Steigerung um 140 Prozent.

In der Studie „Internet of Things: Consumer, Industrial & Public Services 2018 – 2023“ beschreiben die Forscher, dass die enorme Steigerung vor allem in „Edge Computing Services“ (der Verarbeitung der Daten außerhalt der Cloud und näher an deren Quelle) ihren Grund hat. Damit einher ginge ein Wachstum bei der Skalierbarkeit von IoT-Lösungen sowie benötigten Sicherheitsmechanismen.

Als führende Anbieter auf dem Feld der IoT-Lösungen haben die Analysten von Juniper IBM, Microsoft, Intel, Bosch und Nokia ausgemacht. Dabei hätten sich die Investitionen von IBM in die eigene Watson-Plattform vor allem durch die jetzt breite Palette von Dienstleistungen bereits ausgezahlt. Microsofts enormes Wachstum im Bereich Enterprise Cloud, seine IoT-Edge-Services und seine KI-Fähigkeiten stünden für ein immer attraktiveres Angebot auf dem Markt.

Intelligenz bewegt sich an den Rand

Das Wachstum beim Edge-Computing ist entscheidend ist für die Skalierung von Implementierungen. Laut der Studie sollen so der Bandbreitenbedarf reduziert, die Reaktionszeiten der Anwendungen verkürzt, und die Datensicherheit verbessert werden. Ein erheblicher Teil der 50 Milliarden Geräte aus Industrie und Unternehmen werde künftig auf Edge-Computing angewiesen sein. Daher gehörten die Themen Standardisierung und Definition von Bereitstellungsmodellen zu den wichtigsten Herausforderungen.

Seitens Juniper geht man davon aus, dass Blockchains oder ähnliche verteilte Ledger-Technologien wie IOTA künftig eine wichtige Rolle bei der Bereitstellung von IoT-Modellen, deren Management und damit verbundenen Zahlungsvorgängen spielen werden. Auf diesem Wege sei allerdings noch eine Menge Arbeit zu leisten, derzeit seien die Möglichkeiten sehr begrenzt.


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