E-Mobilität

Erfolgreich bei der Automatisierung der Batteriefertigung

Weltweit werden neue Batterie-Fabriken gebaut und Automatisierung ist sowohl bei Fahrzeugherstellern, als auch bei Batterieproduzenten gefragt. Foto: Tesla
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Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen steigt rasant, E-Fahrzeughersteller boomen. Rund 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung entfallen bei Elektrofahrzeugen auf die Batterie. Weltweit werden neue Fabriken gebaut und Automatisierung ist sowohl bei Fahrzeugherstellern, als auch bei Batterieproduzenten gefragt. Die Produktion der Lithium-Ionen-Batterien stellt die Automatisierungstechnik vor besondere Herausforderungen von der Fertigung der Elektrode über die Fertigung der Zelle bis hin zur Montage des Batteriemoduls. Festo unterstützt Unternehmen beim Aufbau einer kupferfreien Batterieproduktion.

„In diesem Jahr kündigen Automobilhersteller hohe Investitionen an und allein die Absichtserklärungen der Hersteller zur Batteriefertigung haben sich verzehnfacht“, erklärt Johannes Strasser, Global Key Account Management and Industry Segment Management Electronics bei Festo. Neben den großen Automobilmarken würden neue Elektrofahrzeug-Hersteller gegründet und quasi täglich kämen neue Unternehmen zur Batteriezellfertigung hinzu. Produktionsschwerpunkt sei derzeit Asien und dort vor allem China. Die chinesische Regierung unterstütze künftige Batterieindustrie tatkräftig, auch mit Subventionen.

In den letzten beiden Jahren haben sich die Umsätze von Festo in dem Wachstumsmarkt Elektromobilität jährlich verdoppelt. Das auf Automatisierung spezialisierte Unternehmen berät und beliefert große globale Kunden wie den koreanischen Großkonzern und Batteriehersteller LG Chem. Das Erfolgsrezept dafür ist die breite Produktpalette einschließlich kupferfreier Produkte. Ein weltweites Team mit berät die Kunden bei der Projektierung und Konzeption.

Kupferfreiheit zum Schutz vor Verunreinigung und Beschädigung

LG Chem, führender Hersteller von hoch entwickelten Batterien in Korea, baut derzeit ein Werk zur Fertigung von Batterien für Elektrofahrzeuge in Wrocław, Polen. Es handelt sich dabei um das erste Werk, das in großem Maßstab Lithium-Ionen-Batterien für den Bereich Automotive in Europa fertigt. Festo ist als Lieferant für das neue Werk aktiv. „Wir arbeiten seit über zwei Jahren mit LG Chem zusammen“, erläutert Johannes Strasser. Man habe sich gegen die starke internationale Konkurrenz durchsetzen müssen. Jetzt könne man die eigene Lösungskompetenz in der Automatisierung der Batteriemodulfertigung einbringen konnten. Für das neue Werk von LG Chem in Polen liefert Festo sämtliche elektrischen Achsen und Ventile geliefert.

Festo bietet alles aus einer Hand, Standard-Handlings, Speziallösungen und kupferfreie Produkte, die wichtig sind, um die sensiblen Lithium-Ionenzellen beim Handling nicht beschädigen oder verunreinigen. Dank des Einsatzes moderner Materialien sind rund 95 Prozent des Standard-Produktportfolios von Festo bereits kupferfrei, beispielweise weil die Führungen aus Polymer bestehen. Zusätzlich bietet Festo seit 2017 spezielle kupferfreie Produkte an, die sich an den gängigen Marktkriterien orientieren: Die Führungslager, Lager und alle Teile, die Reibung erzeugen, sind kupferfrei. Die Standard Produkte von Festo erfüllen oft die ISO6-Reinraum-Bedingungen oder höher. Die Produkte werden im unternehmenseigenen Reinraum „Competence Center für Cleanroom Technology“ in Singapur in Zusammenarbeit mit einer lokalen Universität getestet. (ig)

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