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Maschinennetz für das Internet der Dinge

Narrowband-Netze
Erste Städte bekommen Maschinennetz für das Internet der Dinge

Beim so genannten Maschinennetz handelt es sich um eine optimierte LTE-Variante. Es überträgt Daten sogar an Orten, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt. Bild: Vodafone
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Vodafone trägt das Maschinennetz jetzt in die größten Städte Deutschlands. Bis zum Ende des Geschäftsjahres sollen dann bereits 13 Metropolen Deutschlands an das Maschinennetz angebunden sein. Der deutschlandweite Ausbau wird ab sofort auf LTE 800er Frequenzen vorangetrieben. Gemeinsam mit Partnern stellt Vodafone auch erste Produkte ins Netz. Unter anderem arbeiten DHL, die Deutsche Bahn, Diehl Metering, Techem und Panasonic an Lösungen, die im Maschinennetz funken sollen. Endkunden können davon dann täglich beispielsweise im Supermarkt, am Bahnhof und sogar im Straßenverkehr profitieren.

„Wir legen ein neues Netz über Deutschland und bauen die Infrastruktur für das Internet der Dinge“, erläutert Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. „Unser künftiges Maschinennetz macht Sachen smart – und vereinfacht Alltag und Arbeitsleben“. Das spare den Anwendern Nerven und den Unternehmen Kosten. Künftig würden Milliarden Gegenstände gleichzeitig miteinander vernetzt sein und kommunizieren. Sogar an Orten, die man sich heute vielleicht noch gar nicht vorstellen könne.

Beim so genannten Maschinennetz handelt es sich um eine optimierte LTE-Variante. Es überträgt Daten sogar an Orten, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt: hinter dicken Hauswänden und unter der Erde. Extreme Batterielaufzeiten der Narrowband-IoT-Sensoren von bis zu zehn Jahren ermöglichen die Datenübertragung auch ohne externe Stromversorgung. Bereits im vergangenen Jahr eröffnete Vodafone in Düsseldorf das IoT Future Lab – das deutschlandweit erste Forschungslabor speziell für Anwendungen im Maschinennetz.

Gemeinsam entwickelte Pilotprojekte

Hier arbeitet der Telekommunikationskonzern gemeinsam mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette an Lösungen für das Internet der Dinge. Unter Alltagsbedingungen werden neue Anwendungen getestet und weiterentwickelt. Die Bandbreite von Anwendungsbeispielen ist dabei breit gestreut. Gemeinsam entwickelten die Partner in Pilotprojekten beispielsweise eine Wand, die Graffiti-Sprayer riechen kann, Gasflaschen, die auf sich aufmerksam machen, wenn sie gefüllt werden müssen und Umkleidespinde, die einen Alarm aussenden, wenn sie unrechtmäßig dauerhaft blockiert werden. (ig)


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