„Successful Practices“ Fraunhofer-Institut zeichnet Deutz für agile Entwicklungsmethoden aus - Industrie.de

„Successful Practices“

Fraunhofer-Institut zeichnet Deutz für agile Entwicklungsmethoden aus

Ziel des weltweiten Benchmarking-Projekts war es, dynamische Vorgehensweisen in der frühen Phase von Innovationsprozessen führender Unternehmen aufzudecken und den Mehrwert agiler Entwicklungsmethoden zu identifizieren. Bild: Deutz
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Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) zeichnet die Deutz AG für den exzellenten Einsatz agiler Entwicklungsmethoden innerhalb ihres Innovationsprozesses aus. Von insgesamt 159 teilnehmenden Unternehmen wurden fünf mit dem Prädikat „Successful Practices“ geehrt. Neben der Deutz AG wurden die Daimler AG, Claas, die Kion Group und die Voith Group prämiert.

Ziel des weltweiten Benchmarking-Projekts war es, dynamische Vorgehensweisen in der frühen Phase von Innovationsprozessen führender Unternehmen aufzudecken und den Mehrwert agiler Entwicklungsmethoden zu identifizieren. Neben ausführlichen Interviews mit den erfolgversprechendsten Kandidaten stütze sich das ITP bei seiner Untersuchung auf die Analyse detaillierter Fallstudien. Die auf dieser Basis ausgewählten fünf besten Unternehmen wurden anschließend vor Ort begutachtet, wobei das Konsortium in allen Fällen eine besonders erfolgreiche Anwendung der Vorgehensweisen bestätigte.

Die Deutz AG hatte im September 2018 unter Anwendung der Scrum-Methode erste E-Antriebs-Prototypen entwickelt. Die Entwicklungsmethode beschreibt einen Ansatz der Produktentwicklung, der gezielt auf kurze Projekt-Zyklen, sogenannte Sprints setzt, um einzelne Teilelemente des gesamten Projekts unter hoher zeitlicher Effizienz fertigzustellen. Im Rahmen der E-Deutz Strategie konnten die Ingenieure des Unternehmens mit dieser Vorgehensweise innerhalb von nur sechs Monaten marktfähige Elektrifizierungs-Lösungen entwickeln.

Wissenschaftliches Benchmarking

Michael Halfen, Leiter des agilen Kompetenz Centers der Deutz AG, erklärt: „Agile Methoden, wie Scrum, Kanban und Design Thinking, sind bei Deutz bereits seit 2014 elementarer Bestandteil der Entwicklung. Unter ihrer Anwendung erzielen wir deutlich schneller Resultate, die aufgrund der engen Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams genau die jeweiligen Anforderungen erfüllen. Dass die Effektivität dieser Methodik bei Deutz jetzt auch durch ein renommiertes, wissenschaftliches Benchmarking bestätigt wurde, zeigt uns: wir sind auf dem richtigen Weg.“

Deutz fördert Innovationsprozesse und agile Methoden zudem im Rahmen seines im November 2018 eröffneten Innovationcenters. Hier haben Deutz Mitarbeiter auf einer Fläche von 380 Quadratmetern am Standort Köln-Porz die Möglichkeit, in einer modernen Atmosphäre an Ideen zu arbeiten, diese prototypisch zu entwickeln und zu einem Projekt, einem Produkt oder einer Investitionsmöglichkeit zu formen. (ig)

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