Kooperationen

Gemeinsam für eine saubere Schifffahrt

Mit der Initiative „Maritime Energiewende“ hat der VDMA in den vergangenen Monaten aufgezeigt, wie das Ziel einer emissionsfreien und CO2-neutralen Zukunft langfristig zu erreichen ist. Bild: MAERSK LINE
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Die Maritime LNG Plattform und der VDMA haben eine Partnerschaft zur Zusammenarbeit vereinbart. Die Geschäftsführerin der Plattform, Tessa Rodewaldt, und der Geschäftsführer des VDMA Fachverbandes Motoren und Systeme, Peter Müller-Baum, sehen in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Unterstützung eine Reihe von konstruktiven Möglichkeiten, um zukünftig Innovationsprozesse in der Schifffahrt gemeinsam voranzubringen.

Seit über drei Jahren setzt sich die Plattform für die verstärkte Nutzung des Alternativkraftstoffes LNG (Liquefied Natural Gas, Flüssigerdgas) ein, um die durch die Schifffahrt erzeugten Emissionen, wie Schwefeloxide (SOx), Stickoxide (NOx), Kohlenstoffdioxiden (CO2) sowie Feinstaub, erheblich zu reduzieren. Somit kann eine emissionsarme und nachhaltige See- und Binnenschifffahrt gefördert und die Luft- und damit auch Lebensqualität, vor allem in Hafenstädten und küstennahen Regionen, massiv verbessert werden.

„Die Verbesserung der Rahmenbedingen für die maritime Nutzung von LNG steht im Mittelpunkt unserer Arbeit“, erläutert Tessa Rodewaldt. Mit der kürzlich veröffentlichten LNG-Förderrichtlinie sei die Bundesregierung aktiv auf den maritimen Sektor zugegangen und habe einen wichtigen und notwendigen Schritt in diese Richtung getan. „Gerade jetzt brauchen wir Partner und Fürsprecher, um die Markteinführung von LNG konkret und konstruktiv weiter voranzubringen.“, so Rodewaldt weiter. Die Partnerschaft mit dem VDMA und der verstärkte Austausch mit den Mitgliedern des VDMA komme genau zur richtigen Zeit. Die gesammelte Expertise und Erfahrung des VDMA und seiner Mitglieder werde helfen, die maritime Nutzung von LNG weiter zu fördern.

LNG ist der erste Schritt für die Maritime Energiewende

Auch für den VDMA ist LNG ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen Schifffahrt. Mit der Initiative „Maritime Energiewende“ hat der Verband in den vergangenen Monaten aufgezeigt, wie das Ziel einer emissionsfreien und CO2-neutralen Zukunft langfristig zu erreichen ist. „LNG ist der erste Schritt für die Maritime Energiewende – bevor in fernerer Zukunft künstliches – das heißt CO2-neutrales – Gas folgt“, erläutert Peter Müller-Baum. „Dies muss heute mehr denn je auf der politischen Agenda stehen.

Im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von VDMA und Maritimer LNG Plattform sind neben Vernetzungsaktivitäten auch der inhaltliche Austausch sowie die gegenseitige Unterstützung im Veranstaltungsbereich geplant. (ig)

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