Kulturgüter bewahren, moderne Ansprüche erfüllen

Denkmalschutz

Kulturgüter bewahren, moderne Ansprüche erfüllen

Der Kölner Dom, jährlich besichtigt von acht Millionen Menschen, erhielt erste Verglasungen zum Schutz seiner Fenster mit mittelalterlichen Glasmalereien und Bleigläsern vor Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und Vandalismus. Bild: Schott AG
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Eine entspiegelte Verglasung, die gezielt auf den Schutz und die Sichtverhältnisse historischer Fenster des Kölner Doms ausgelegt wurde. Restaurierungsgläser, die europäische Normen für Standardbauprodukte erfüllen und Zulassungsaufwand senken. Mit solchen anwendungsgerechten Produkten und Lösungen, zu sehen auf der Messe denkmal vom 8. bis 10. November 2018 in Leipzig, stellt sich der internationale Technologiekonzern Schott den hohen Ansprüchen des Denkmalschutzes und der modernen Bauphysik gleichermaßen.

Kulturgüter und Kunstwerke gilt es zu bewahren, so die Botschaft des europäischen Kulturerbe Jahrs 2018. Das gelang für ein Baudenkmal ersten Ranges bereits vorbildlich: Der Kölner Dom, jährlich besichtigt von acht Millionen Menschen, erhielt erste Verglasungen zum Schutz seiner Fenster mit mittelalterlichen Glasmalereien und Bleigläsern vor Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und Vandalismus. Dafür entwickelte Schott das Spezialglas AMIRAN Heritage Protect, eine entspiegelte Schutzverglasung für historische Fassaden und Kulturgüter.

Das Glas wurde auf die vielfältigen Anforderungen exakt zugeschnitten. Es bietet nicht nur eine extrem hohe Transmission, sondern reduziert Spiegelungen um circa 90% – und das selbst bei extremen Helligkeitsunterschieden vor und hinter der Scheibe. Seine interferenzoptische Beschichtung wurde zudem so optimiert, dass auch unter ungünstigem, spitzem Betrachtungswinkel eine so gut wie reflexionsfreie Durchsicht erreicht wird. Dabei verhindert AMIRAN Heritage Protect ungewollte Farbverfälschungen; historische Elemente, Strukturen und Farben wirken lebendig und authentisch.

Restaurierungsgläser mit ETA-Zulassung

Die Verarbeitung seiner Gläser auch zu modernen Standardbauprodukten ist für Schott ein wichtiges Thema, denn nur so lassen sich Denkmalschutz, Bauphysik und Sicherheit in Einklang bringen. Diese Möglichkeit bieten die Restaurierungsgläser des Glasspezialisten: Die im Fourcault-Verfahren hergestellten Produkte erhielten die Europäische Technische Bewertung (ETA/European Technical Assessment) 12/0159, welche die nationale AbZ (Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung) für die EU-Mitgliedsstaaten ablöst. Sie sind zugelassen zur Verarbeitung und Bezeichnung als ESG, VSG, VG und MIG (Mehrscheiben-Isolierglas) und erfüllen die entsprechenden Anforderungen.

„Dies erspart aufwendige Dokumentierungs- und Zulassungsprozesse und schafft Klarheit und Einordnung in der modernen Bauwelt“, so Ulrich Huber, Sales Manager von Schott. Planer können sich daher ganz auf Vorteile und Stilmerkmale der Restaurierungsgläser fokussieren, die das Erscheinungsbild von Fenstergläsern verschiedener zeitgenössischer Epochen authentisch nachbilden.

So erhält das farblose Schott GOETHEGLAS die charaktervolle, unregelmäßige Oberfläche von Fenstergläsern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. RESTOVER hat die wellige Struktur von Fenstergläsern des frühen 19. Jahrhundert und ist in den Versionen RESTOVER Light und RESTOVER Plus schwächer beziehungsweise stärker strukturiert. TIKANA wiederum weist die typische Ziehstreifigkeit der Fenster von Gebäuden der Klassischen Moderne und des Bauhausstils auf. „Für alle Restaurierungsgläser bieten wir wie gesagt vielfältige moderne Verarbeitungsoptionen an – für Anforderungen wie Wärme- oder Schalldämmung über Sonnen- und UV-Schutz bis zu Überkopfeinbau oder Einbruchhemmung“, ergänzt Ulrich Huber. (ig)

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