Motor-Feedback-Systeme für die elektrische Antriebstechnik

Neue Produkte & Technologien

Motor-Feedback-Systeme für neue Anwendungsfelder

Mit dem Hiperface-DSL-Protokoll hat sich Sick als Erfinder der Einkabelschnittstelle im Maschinen- und Anlagenbau profiliert. Bild: Sick
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Sick erweitert sein Hiperface-DSL-Produktportfolio und bringt dessen Vorteile von auch in anspruchsvolle Einsatzgebiete. Die Drehgeber EES/EEM37 sowie EDS/EDM35 komplettieren das Produktangebot des Unternehmens im Bereich der Motor-Feedback-Systeme für die elektrische Antriebstechnik. Ebenfalls neu im Angebot sind modulare Sensorkomplettlösungen für fahrerlose Transportsysteme und mobile Plattformen: von Klein-FTS (Fahrerloses Transportsystem) oder AGCs (Automated Guided Carts) bis hin zum spezialisierten AGV (Automated Guided Vehicle).

Mit dem Hiperface-DSL-Protokoll hat sich Sick als Erfinder der Einkabelschnittstelle im Maschinen- und Anlagenbau profiliert. Die rein digitale Schnittstelle verändert die Installation mit einer Halbierung der Leitungen zwischen Antriebsregler und Motor. Für die Verbindung zwischen Antriebsregler und Servomotor kommt nur noch ein Hybridkabel zum Einsatz. Weniger Kabel benötigen auch weniger Platz und bringen weniger Gewicht auf die Waage – ein Aspekt, der sich gerade in hochdynamischen Anwendungen in einer geringeren Massenträgheit niederschlägt.

Die Motor-Feedback-Systeme EES/EEM37 mit Hiperface-DSL sollen in der Antriebstechnik eine wichtige Rolle spielen und das Produktportfolio im unteren Leistungsbereich abrunden. Ausgestattet mit einer einheitlichen mechanischen Schnittstelle bieten sie im Zusammenspiel mit den Motor-Feedback-Systemen EKS/EKM36 und EFS/EFM50 Flexibilität. EES/EEM37 verfügen über einen lagerlosen Aufbau sowie eine hohe Schock- und Schwingfestigkeit. Zusätzliche Features wie die sichere Singleturn-Absolutposition oder ein elektronisches Typenschild machen sie zur idealen Lösung für verschiedenste Applikationen beispielsweise in der Verpackungsindustrie oder Robotik.

Künftige Anforderungen an sicherheitsgerichtete Systeme erfüllt

Die Motor-Feedback-Systeme EDS/EDM35 mit Hiperface-DSL hingegen sollen das Produktportfolio im oberen Leistungsbereich vervollständigen. Verschiedene Leistungs-Stufen in einer Baugröße ermögliche es Systemanbietern eine Vielzahl von Applikationen mit nur einem Encoder Typ zu realisieren Die Motor-Feedback-Systeme EDS/EDM35 eignen sich für den Einsatz in hoch genauen und dynamischen Applikationen. Die sichere absolute Singleturn-Auflösung von 13 Bit erfüllt künftige Anforderungen an sicherheitsgerichtete Systeme.

Standards setzen sollen auch modulare Sensorkomplettlösungen für fahrerlose Transportsysteme und mobile Plattformen. Bei der optischen Spurführung ist die Installation und Pflege von Spuren einfach und wirtschaftlich. Handelsübliche lumineszierende Klebebänder erkennt der Optical Line Sensor (OLS) unabhängig von Untergrund, Verschmutzung oder Fehlstellen. Zudem bietet der OLS die Möglichkeit, 1D-Codes bei der Überfahrt zu lesen und somit Streckeninformationen oder Fahrbefehle zu übertragen.

Die magnetische Spurführung ist unempfindlich gegen Umwelteinflüsse, wie beispielsweise sehr starkes Umgebungslicht oder Verschmutzung. Der Magnetic Line Sensor (MLS) ermöglicht durch seine variable Baulänge den Einsatz in unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten und das Befahren kleiner Kurvenradien. Soll die Spur unsichtbar bleiben, lässt sich diese unter dem Bodenbelag verlegen.

Die Rasterlokalisation erfolgt dagegen ohne an Spuren gebunden zu sein. Dies trägt der Anforderung aus der Lagerlogistik nach einer variablen Routenwahl Rechnung. Dafür werden auf dem Boden in einem X/Y-Raster Matrixcodes aufgebracht. Der Grid Localization Sensor (GLS) liest beim Überfahren mit höchster Dynamik die Codes, wodurch das Fahrzeug seine absolute Position im Raum kennt.

Modulare Sensorlösungen für mobile Plattformen

Fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF/AGV) und -systeme (FTS) werden heute in nahezu jedem Industrieumfeld eingesetzt. Ob zur Produktionsversorgung, als Transportplattform in der Fließfertigung oder als integraler Bestandteil in der Lagerlogistik – die technischen Möglichkeiten und daraus entstehenden Einsatzmöglichkeiten von FTS haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen sowie ihre Bedeutung als flexible, wirtschaftliche und zukunftssichere Lösung. Durch eine Vielzahl individueller Anwendungsfälle müssen die Sensorlösungen skalierbar und modular angepasst werden, um die Transportaufgaben sicherer, schneller und transparenter zu machen. Auch Gefahren und Fehlerquellen werden dadurch systematisch beseitigt und zahlreiche Prozessschritte beschleunigt. (ig)

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