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ILA 2018

Messen & Veranstaltungen
MTU Aero Engines auf der ILA

Eine maßgebliche Rolle möchte die MTU bei der Entwicklung eines neuen militärischen Triebwerks für ein zukünftiges europäisches Kampfflugzeug spielen. Bild: MTU
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Deutschlands führender Triebwerkshersteller präsentiert auf der ILA Berlin 2018 mit dem A320neo-Getriebefan PurePower PW1100G-JM eines der ökoeffizientesten Triebwerke der Welt. Zur Leitmesse für Luft- und Raumfahrtinnovationen im Herzen Europas, die vom 25. bis 29. April stattfindet, steuert die MTU technologische Highlights aus allen Geschäftsbereichen bei – zivile und militärische Antriebstechnologien sowie neue Instandhaltungsverfahren.

Auf dem Messe-Stand der MTU sind neben dem Getriebefan-Triebwerk, das zusammen mit dem US-Partner Pratt & Whitney realisiert wird, auch drei militärische Antriebe zu sehen: das TP400-D6 des Militärtransporters A400M, das Eurofighter-Triebwerk EJ200 sowie das MTR390 des Tiger-Hubschraubers. Eine maßgebliche Rolle möchte die MTU bei der Entwicklung eines neuen militärischen Triebwerks für ein zukünftiges europäisches Kampfflugzeug spielen. Mit einem interaktiven Exponat stellt sie ihre Konzeptideen für ein „Next European Fighter Engine (NEFE)“ vor.

Im militärischen Bereich engagiert sich Deutschlands führender Triebwerkshersteller auch im Military Support Center der Bundeswehr: Hier präsentiert sie ein EJ200-Schnittmodell. Soldaten und MTU-Mitarbeiter demonstrieren, wie sie im Rahmen der Kooperation die Einsatzfähigkeit der deutschen Luftfahrzeuge sicherstellen. Im Ausstellungszelt des US-amerikanischen Flugzeugherstellers Lockheed Martin ist ein T408 zu sehen. An diesem GE-Triebwerk ist die MTU ebenfalls beteiligt; es soll im neuen schweren Transporthubschrauber CH-53K von Sikorsky zum Einsatz kommen. Die Triebwerks-Serienfertigung läuft seit Anfang des Jahres.

Simulation und additive Verfahren

Die Digitalisierung spielt auch für die MTU eine immer größere Rolle. Stellvertretend für die Aktivitäten des Unternehmens werden Simulationsverfahren dargestellt, die in Zukunft Entwicklung und Produktion verändern. Die MTU veranschaulicht an einem Simulationsscreen, wo im Triebwerk mittels virtueller Entwicklung Prozesse schneller, effizienter und ökonomischer gestaltet werden können. Durch Mausklicks statt Trial & Error soll eine verbesserte Auslegung erreicht werden.

Zur Digitalisierung zählen auch additive Fertigungsverfahren, die eine schnelle 3D-Herstellung komplexer Bauteile ermöglichen. Der MTU ist in diesem Bereich ein Durchbruch gelungen: Als eines der ersten Unternehmen der Luftfahrtbranche überhaupt fertigt sie seit fünf Jahren per selektivem Laserschmelzen ein Bauteil für den A320neo-Getriebefan in Serie. Gezeigt wird das sogenannte „Boroskopauge“ in der neuen Technologievitrine. Dieser Schaukasten enthält auch additiv hergestellte Bauteile, die in Zukunft eingesetzt werden sollen, sowie Prototypen aus neuen Werkstoffen, etwa keramischen Faserverbundstoffen (CMC).

Mit von der Partie ist die MTU auch im ILA Future Lab von Bundeswirtschaftsministerium und BDLI. Virtuell dargestellt werden neue Werkstoffe und Fertigungsverfahren. MTU-Experten beteiligen sich zudem an der Future-Lab-Vortragsreihe, unter anderem mit Beiträgen zu den Themen „Erfolgsgeschichte Luftfahrtforschungsprogramm (LuFo)“ und „Zukunft des Turbofans“.

Innovative Instandhaltung

Der Geschäftsbereich Zivile Maintenance zeigt Lösungen für den Instandhaltungsmarkt, beispielsweise das Reparaturverfahren ‚Drum Repair‘ für das V2500-Triebwerk. Durch den Einbau von Dämpfungsdrähten mit verbesserten Enden, die von der MTU entwickelt wurden, wird der Verschleiß des Hochdruckverdichters verhindert. Ein weiteres innovatives Reparaturkonzept heißt MTUPlus ERcoateco. Dabei handelt es sich um eine hochtemperaturfeste Erosionsschutzschicht für Verdichterschaufeln. Demonstrator beider Verfahren ist ein V2500-Hochdruckverdichter. (ig)


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