Neues Motordesign für verbesserte Anschlussmöglichkeit

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Neues Motordesign für verbesserte Anschlussmöglichkeit

In der Impulsfolge (Pulse Train, PTI)- oder der Profinet(PN)-Ausführung können die Bewegungs-/Prozess- und Diagnosedaten in Echtzeit zwischen Sinamics V90 und Simatic-Steuerungen übertragen werden. Bild: Siemens
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Das Servoantriebssystem Sinamics V90 von Siemens eignet sich speziell für hochdynamische Anwendungen. Zudem ist das System nicht nur als Variante mit hohem Trägheitsmoment (High Inertia) mit 400 Volt (V) für Anwendungen erhältlich, die einen ruhigen Lauf erfordern, sondern auch als 200 V-Version mit Motoren mit niedrigem Trägheitsmoment (Low Inertia), bei denen eine besonders dynamische Leistung gefordert wird.

In der Impulsfolge (Pulse Train, PTI)- oder der Profinet(PN)-Ausführung können die Bewegungs-/Prozess- und Diagnosedaten in Echtzeit zwischen Sinamics V90 und Simatic-Steuerungen übertragen werden. Der Low-Inertia-Motor verfügt über einen zusätzlichen Absolutwertgeber Singleturn (Absolute Single-Turn Encoder) mit einer Auflösung von bis zu 21 Bit. Damit kann der Motor eindeutige Positionswerte bestimmen und so in den Anwendungen eine große Positioniergenauigkeit gewährleisten.

Verkürzte Anlaufzeiten nach einem Maschinenstopp

Durch den zusätzlichen Absolutwertgeber Singleturn entfällt die Notwendigkeit einer vorausgehenden Referenzierung, da die Werte unmittelbar nach Systemstart verfügbar sind. Mit der Funktion „Position Tracking“ können ein virtueller Absolutwert aus einer einzigen Einfachpositionierung generiert und der Positionswert im Antrieb gespeichert werden. Das alles erfolgt bei laufendem Betrieb und beschleunigt so die Rüstzeiten; ebenso werden die Anlaufzeiten nach einem Maschinenstopp verkürzt.

Der Sinamics V90 ist in acht Baugrößen und der Simotics S-1FL6 in sieben Motorachshöhen verfügbar. Er deckt einen Leistungsbereich von 0,05 bis 7.0 Kilowatt für den Betrieb an ein- und dreiphasigen Netzen ab. Darüber hinaus ist die Bauform des High-Inertia-Motors Simotics S-1FL6 auf den neuesten Stand gebracht worden. Die Anschlüsse auf der Motorseite sind nun abgewinkelt, und die Verbindungen auf der Kabelseite sind Standardverbindungen. Das macht den Motor kompakter und die Anschlussmöglichkeiten bequemer. Er eignet sich vor allem für Motion-Control-Applikationen wie Positionier- und Wickler-Anwendungen.(ig)

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