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Vier weitere OHB-Satelliten für „Galileo“

Navigationshilfe
Vier weitere OHB-Satelliten für „Galileo“

18 baugleiche Satelliten aus dem Hause OHB System AG befinden sich bereits im All. Bild: OHB
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Die letzten vier Galileo FOC-Satelliten des Bremer Satellitenbauers OHB System AG aus der zweiten Beauftragung durch die ESA sind startklar. Das ist das Ergebnis des Launch Readiness Review (LRR) im Centre Spatial Guyanais (CSG) in Kourou, von wo aus die Navigationssatelliten am 25. Juli 2018, mit einer Ariane-5-Rakete ins All transportiert werden.

Und nicht nur die Satelliten sind bereit: Beim LRR kommen eine Woche vor dem Start alle involvierten Parteien aus den Bereichen Bodensegment, Rakete, Infrastruktur und Satelliten zusammen und berichten über den jeweiligen Stand der Startvorbereitungen. Fazit: alles voll im Zeitplan.  „Das war eine der besten Launch-Kampagnen, die wir je hatten“, freut sich OHB-Projektleiter Dr. Manuel Czech. Seit der Ankunft des ersten Satellitenpaares Anfang Mai, sowie der letzten beiden Satelliten aus Batch 2, Anfang Juni, habe das OHB-Team vor Ort eine Vielzahl an Tests und Vorbereitungen durchgeführt. „Wir haben es geschafft, bei den acht Startkampagnen, die wir in den letzten vier Jahren durchgeführt haben, in Sachen Effizienz zu glänzen und uns stets weiter zu verbessern“, so Czech.

Die nach Gewinnern eines Kinder-Malwettbewerbs benannten Satelliten Tara, Samuel, Anna und Ellen sind bereits auf der Trägerrakete montiert und unter der Nutzlastverkleidung (Fairing) nicht mehr zu sehen. Am kommenden Montag wird der Starttisch auf Gleisen mit der fertigen Ariane 5 zum Startplatz gerollt. Der Tisch wird dabei im Zeitlupentempo von einem Lastwagen gezogen. Der Start erfolgt am 25. Juli 2018 um 8.24 Ortszeit (13.24 Uhr MEZ).

Internationaler Such- und Rettungsdienst

18 baugleiche Satelliten aus dem Hause OHB System AG befinden sich bereits im All. Alle haben ihre Funktionsfähigkeit unter Beweis gestellt und tragen dazu bei, dass die Bürgerinnen und Bürger in Europa und weltweit bereits jetzt verbesserte Signale auf ihren Navigationsgeräten empfangen können. Gleiches gilt auch für den internationalen Such- und Rettungsdienst. „Wir sind sehr stolz, auch künftig zum Aufbau dieses sinnstiftenden europäischen Großprojekts beitragen zu dürfen“, kommentiert Dr. Wolfgang Paetsch, der für Navigation verantwortliche Vorstand der OHB System AG. (ig)

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