Zusammenarbeit

Voith und Siemens entwickeln hybride Energiekonzepte

Siemens ist Minderheitsgesellschafter der Division Hydro von Voith (Voith Siemens Hydro Power Generation GmbH & Co. KG), dem langjährigen Joint Venture zwischen den Unternehmen Siemens AG und der Voith Hydro Holding GmbH & Co. KG. BIld: Voith
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Die Division Hydro von Voith und die Siemens Energy Management Division nutzten Europas größte Veranstaltung für die Wasserkraftindustrie, um ihre Zusammenarbeit anzukündigen. Ziel ist es, die Entwicklung hybrider Energiekonzepte mit Wasserkraft voranzutreiben.

Das Motto der diesjährigen Konferenz und Ausstellung HYDRO 2018 hätte nicht treffender sein können: Progress through partnerships – Fortschritt durch Partnerschaften. Als 25. Veranstaltung der von Aqua Media in Europa ausgerichteten Reihe war das renommierte Wasserkraft-Event wieder einmal eines der international wichtigsten Treffen des Jahres. Die perfekte Plattform für Voith, um neueste Technologien, Produkte und Dienstleistungen auszustellen und zu präsentieren. Voith-Mitarbeiter bereicherten das Konferenzprogramm zudem auch als Keynote-Speaker. Insgesamt nahmen Besucher aus rund 80 Ländern teil, um sich über aktuelle Herausforderungen und Erfolge auszutauschen.

Einer dieser Erfolge ist unter anderem die zukunftsweisende Zusammenarbeit von Voith und Siemens, die ihre bestehenden Verbindungen ausbauen wollen indem sie mögliche Kooperationsformen für geeignete Hybridkraftwerksprojekte mit Wasserkraft definieren.

Die Wasserkraft spielt eine entscheidende Rolle bei der nachhaltigen und umweltfreundlichen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und ist weltweit die größte erneuerbare Quelle für die Stromerzeugung. Sie leistet weltweit einen unverzichtbaren Beitrag zu stabiler Stromversorgung und damit zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung – in Industrieländern gleichermaßen wie in stark wachsenden Regionen.

Energie zuverlässig speichern

Bei steigendem Energiebedarf wird es jedoch gleichzeitig immer schwieriger, Energieerzeugung und -verbrauch durchgehend im Gleichgewicht zu halten. Pumpspeicherkraftwerke haben als multifunktionale Kraftwerke das Potenzial, diesen Herausforderungen zu begegnen. Die Pumpspeichertechnologie ist bislang die einzige, langfristig technisch erprobte und kostengünstige Form, um Energie im großen Maßstab zu speichern und kurzfristig zur Verfügung zu stellen. Die Kombination von Windkraftanlagen und/oder Solarparks mit einer Pumpspeicheranlage sorgt dafür, dass die erzeugte Energie sofort und zuverlässig gespeichert wird, wenn sie nicht direkt in das Stromnetz eingespeist werden kann. Derartige Konzepte zum Einsatz von Hybridenergie werden immer wichtiger, da der Übergang von zentralen zu dezentralen Energiesystemen ein global anhaltender Megatrend ist.

Voith ist seit den Anfängen der Wasserkraftnutzung ein führender Anbieter dieser Technologie und entwickelt diese kontinuierlich weiter. Durch die Kombination dieser umfangreichen Kompetenz auf dem Gebiet der Wasserkraft mit dem Know-how von Siemens in Bezug auf verschiedene Energieerzeugungs-, Speicher- und Verteilungssysteme sind beide Unternehmen überzeugt, die Idee und Konzeption des Einsatzes von Hybridenergie gemeinsam vorantreiben zu können.

Siemens ist Minderheitsgesellschafter der Division Hydro von Voith (Voith Siemens Hydro Power Generation GmbH & Co. KG), dem langjährigen Joint Venture zwischen den Unternehmen Siemens AG und der Voith Hydro Holding GmbH & Co. KG.

Lösungen zur Simulation

Ausgangspunkt der umfassenden Zusammenarbeit ist die Integration von Wasserkraft in eines der Siemens Netzsimulations- Software-Tools. Die Software-Tool-Landschaft von Siemens bietet Planern und Betreibern von Stromversorgungssystemen Lösungen zur Simulation, Analyse, Modellierung und Erstellung digitaler Zwillinge von Übertragungs- und Verteilungsanlagen sowie industriellen Energieerzeugungssystemen.

Zunächst liegt der Fokus beider Unternehmen auf dem integrierten Ansatz zur Bewertung der technischen Machbarkeit von Hybridkonzepten mit Wasserkraft unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Erwartungen. Mit Daten aus technischen und wirtschaftlichen Simulationen sowie iterativer Optimierung unter Berücksichtigung verschiedener Energieerzeugungsquellen und Speichermöglichkeiten (beispielsweise Wasserkraft, Wind, Solar, Batteriespeicher) werden Entscheidungsträger darin unterstützt, eine profitable Geschäftsentwicklung zu erzielen. (ig)

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