Ernährungsindustrie

Wie schmeckt die Zukunft?

Superfoods, alternative Eiweißquellen, angereicherte Proteine, innovative Rezepturen, Nachhaltigkeit, Regionalität oder Flexibilität stehen im Mittelpunkt des BVE-Auftritts auf der Grünen Woche. Bild: Nutrifusion
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Insektenburger, Cold Brew Kaffee aus der Dose oder Acai-Limonade – die Trends von heute geben einen Vorgeschmack auf die Ernährung von morgen Wer genau wissen will, wie die Zukunft schmeckt, sollte deshalb den Gemeinschaftsstand der Lebensmittelwirtschaft vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL) und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) auf der Internationalen Grünen Woche 2018 besuchen. Vom 19. bis zum 28. Januar laden die beiden Spitzenverbände zu einer Reise unter dem Motto „Wie schmeckt die Zukunft?“ in Halle 22a ein.


„Superfoods, alternative Eiweißquellen, angereicherte Proteine, innovative Rezepturen, Nachhaltigkeit, Regionalität oder Flexibilität – an unserem Stand finden Sie Beispiele, die den Geschmack der Zukunft repräsentieren und die Trends möglichst breit abdecken“, erklärt BLL-/BVE-Hauptgeschäftsführer Christoph Minhoff. „Für uns steht heute schon fest: Die Zukunft ist vielfältig und hält für jeden das Passende bereit. Dafür sorgen unsere Hersteller und das möchten wir auch zeigen“.

Aktuelle Trends werden nicht nur in der „Future Food Show“ ausgestellt, sondern können teilweise auch vor Ort auf der Messe direkt verkostet werden. Verschiedene Start-Up-Unternehmen aus dem Ernährungsbereich bieten ihre Innovationen an und stehen für den Dialog mit den Besuchern zur Verfügung. Mit dabei sind unter anderem jungen Unternehmen wie Philosoffee, Grillido, Grizzly Snack, Caté, LIMAI und die Bugfoundation.

Aber nicht nur die jungen Gründer wollen die weltgrößte Verbrauchermesse unsicher machen, auch zwei Größen des Lebensmittelmarktes sind sehr zu unserer Freude wieder am BLL-/BVE-Gemeinschaftsstand dabei. Die REWE Group und Nestlé Deutschland zeigen, welche Aspekte für sie zur Zukunft der Ernährung dazugehören. Minhoff betont: „Die Beteiligung von zwei großen Unternehmen unterstreicht die Bedeutung der IGW für die Wirtschaft. Sie ist die einzige Messe, auf der die Produzenten auf die Konsumenten treffen. Das wollen wir nutzen und gemeinsam in den Dialog gehen.“

Trendthemen mittels spezieller Speisen darstellen

In der Showküche, die nächstes Jahr erstmals von dem Traditionsunternehmen Küppersbusch gesponsert wird, können sich die IGW-Besucher davon überzeugen, dass es auch in Zukunft vor allem vielseitig und lecker schmecken wird. Zu den „Cook & Talks“ empfangen Daniel Schade und Philip Schundau vom Verband Deutscher Köche sowie Sebastian Morgenstern Experten, die die Trendthemen mittels spezieller Speisen oder anderen Verkostungsaktionen anschaulich darstellen und live für jeden erlebbar machen.

Die Küppersbusch-Showküche ist zudem Mittelpunkt für die kleinen Gäste, die sich im Rahmen des Schülerprogramms der Messe Berlin zum Schülerkochen angemeldet haben. BLL und BVE wollen auf diesem Weg Ernährungsbildung aktiv und praktisch gestalten. Weiterhin haben alle Standbesucher die Möglichkeit, in einem Quiz ihr Wissen über die Ernährung der Zukunft zu testen. Das vollständige „Cook & Talk“-Programm sowie eine Übersicht über die Vor-Ort-Zeiten der Start-Ups am Stand werden im Januar auf den Internetseiten von BLL und BVE veröffentlicht. (ig)

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