Hannover Messe 2019

Zukunftsweisende Hydraulik auf der IAMD 2019

Der Servoantrieb CLSP (Closed Loop 4Q Pump) ist eine hydraulische Linearachse aus der Voith-Produktfamilie autarker Antriebe. Charakteristisch für autarke Voith Servoantriebe sind die hohe Energieeffizienz, Überlastsicherheit und nahezu verschleißfreier Betrieb. BIld: Voith
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Vom 1. – 5. April 2019 findet im Rahmen der Hannover Messe die IAMD (Internationale Leitmesse für integrierte Automation, Industrial IT, Antriebs- und Fluidtechnik) statt. Am Voith Messestand in Halle 23, Stand B32 können die Besucher live erleben, wie Maschinen- und Anlagenbetreiber bis zu 70 Prozent Energie sparen – bei gleichzeitig steigender Produktivität. Unter dem Motto „Progressive Hydraulic Solutions“ präsentiert Voith zukunftsweisende Hydrauliksysteme und Produkte für Steuerung und Regelung von Maschinen und Anlagen. Im Fokus stehen dabei die Linearantriebe CLDP und CLSP sowie die drehzahlvariable Innenzahnradpumpe IPS. Alle Produkte sind als Modelle auf dem Messestand zu sehen.

Der Servoantrieb CLDP (Closed Loop Differential Pump) ist eine hydraulische Linearachse die sich durch eine hohe Leistungsdichte und hohe Dynamik auszeichnet. Die Hauptkomponenten des CLDP sind ein Servomotor, eine Innenzahnradpumpe und ein direkt gekoppelter Hydraulikzylinder. Der Aufbau ist autark, kompakt und alle Hydraulikkomponenten sind in dem Servoantrieb CLDP integriert. So lässt er sich einfach in neue oder in vorhandene Anlagen integrieren. Lediglich der elektrische Anschluss für den Servomotor ist erforderlich.

Der Antrieb bietet signifikante Produktivitätssteigerungen sowohl für Maschinenbauer als auch für Anlagen- und Maschinennutzer. Weiterhin zeichnet er sich durch sehr hohe Kraft- und Positionsregelung, eine hohe Lebensdauer sowie den nahezu verschleißfreien Betrieb aus. Der Servoantrieb CLDP wird generell bei Anwendungen eingesetzt, die eine dynamische Reaktion, Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit erfordern, wie beispielsweise Pressen, Prüfstände, Trenn-, Form- und Sondermaschinen.

Durch die Erfassung der Betriebszustände und der Diagnosefähigkeit einzelner Komponenten sowie des Gesamtsystems schafft er darüber hinaus auch ideale Voraussetzungen für eine Integration im Rahmen von Industrie 4.0. Der autarke Servoantrieb CLSP reduziert die Anschlussleistung.

Kompakte Baugröße und reduzierte Anschlussleistung

Der Servoantrieb CLSP (Closed Loop 4Q Pump) ist eine hydraulische Linearachse aus der Voith-Produktfamilie autarker Antriebe. Charakteristisch für autarke Voith Servoantriebe sind die hohe Energieeffizienz, Überlastsicherheit und nahezu verschleißfreier Betrieb. Der Antrieb CLSP hat zusätzlich eine automatische lastabhängige Umschaltung der hydraulischen Übersetzung. Dadurch wird die Anschlussleistung deutlich reduziert – mit der Folge, dass die Baugröße des Motors und des Umrichters kleiner sind.

Der CLSP besteht aus drei Hauptkomponenten: Servomotor, 4Q-Innenzahnradpumpe und ein direkt gekoppelter Hydraulikzylinder. Für den Betrieb des autarken Antriebs sind kein Hydraulikaggregat und kein Öltank erforderlich, weshalb alle Komponenten direkt in den Servoantrieb integriert werden können. Der Antrieb ist zudem für Kraft- und Positionsregelung geeignet. Die verbaute Sensorik bietet außerdem bereits die Basis für eine vollständige Integration in automatisierten Fertigungs- oder Produktionsanlagen.

Maximale Produktivität mit bis zu 70 Prozent Energieeinsparung

den Servopumpen und den drehzahlvariablen Pumpen von Voith hat die Zukunft der Hydraulik begonnen. Diese verbinden die Vorteile von Hydraulik und Servoelektrik, kombiniert mit einer für die Industrie 4.0 ausgelegten Technik. Hydraulikanwendungen mit hohen regelungstechnischen Anforderungen sind während des Betriebs stark schwankenden Belastungen ausgesetzt. Um auch unter dieser Voraussetzung einen effizienten Betrieb zu gewährleisten, passt sich die Servopumpe von Voith über variierende Volumenströme und Motorendrehzahlen an die tatsächlich benötigte Leistung an. Der optimierte Betrieb senkt den Energieverbrauch um bis zu 70 Prozent und die Gesamtbetriebskosten (TCO) des gesamten Hydrauliksystems um bis zu 35 Prozent. Auf diesem Weg amortisiert es sich in der Regel bereits innerhalb von ein bis zwei Jahren.

Im Rahmen der Zustandsüberwachung erfasst das System, neben den Betriebszuständen, zusätzlich Daten wie Ölspiegel, Filterzustand und Wirkungsgrad. Als Knotenpunkt kann der Servoumrichter diese Informationen mit einem übergeordneten Steuerungssystem austauschen und ermöglicht somit die Integration der Einheit. Intelligente Voith Servopumpen melden unter Last aus dem verschleißbedingten Effizienzabfall des gesamten Systems die präventive Wartung an die übergeordnete Steuerung. Dadurch erkennen Kunden den Instandhaltungsbedarf frühzeitig und sind in der Lage Stillstandzeiten der Maschinen und Anlagen deutlich zu senken. (ig)

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