Internet of Things-Lösungen für die Industrie

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Telekom stellt Internet of Things-Lösungen für die Industrie vor

HARTING MICA besteht aus einem Computer, der zahlreiche Industrie- und Bahnnormen wie zum Beispiel die DIN EN 50155 erfüllt und Virtual Industrial Computing ermöglicht. Bild: Harting
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Die Deutsche Telekom bietet jetzt auch Lösungen für Industrieanwendungen im Internet of Things (IoT) an. Es handelt sich um Cloud-basierte Komplettlösungen, die mittelständische Unternehmen an ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können. In Zusammenarbeit mit IoT-Spezialisten wie Microsoft (Azure), Cumulocity (Cloud der Dinge), Harting (MICA) oder Eaton wurden standardisierte Angebote geschaffen, die alle für IoT-Anwendungen notwendigen Komponenten aufweisen: von der Sensorik über die Kommunikationsnetze bis hin zu Anwendungen und Daten in der Cloud (End-to-end).

Je nach Anforderung und Anwendungsszenario stellt die Deutsche Telekom ihren Kunden die jeweils passende IoT-Plattform aus der Telekom Cloud zur Verfügung. Dazu zählt auch Microsofts Cloud-Plattform Azure+ mit grundlegenden IoT-Funktionen wie Analytics, Dashboard oder Device Information Management. So können Unternehmen diese Lösung nun auch als Managed Service aus der hochsicheren deutschen Cloud beziehen. Azure+ digitalisiert Geschäftsprozesse intuitiv und benutzerfreundlich. Über standardisierte Schnittstellen binden Unternehmen ihre bereits bestehenden Kommunikationstechnologien, Geräte und individuellen IoT-Lösungen an. Zudem organisiert Azure+ die anfallenden Daten über Dashboards, wertet sie aus und visualisiert sie.

Zusammen mit dem Automatisierungsspezialist Eaton launcht die Deutsche Telekom das Produkt „Predictive Maintenance“, bei dem Eaton die Prozesssteuerungen und die Telekom die IoT-Plattform sowie die Konnektivität bereitstellt. Anwender des Produkts, können für praktisch jeden von Maschinen gelieferten Datenwert Grenzwerte festlegen. Wird dieser Grenzwert überschritten, alarmiert die Lösung individuell in Echtzeit. So erkennen die Verantwortlichen frühzeitig kritische Situationen und können Gegenmaßnahmen einleiten.

Kunden können komplette Prozessketten automatisch auslösen

Zusätzliche Dienste wie SMART Monitoring ergänzen die gemeinsame Lösung von Eaton und Deutscher Telekom. Die Lösung beruht auf einem neuronalen Netz, das Anomalien auf Basis von Maschinendaten erkennt und verarbeitet. Mithilfe der Ergebnisse lassen sich sowohl Szenarien der „Predictive Maintenance“ entwickeln als auch der Maschinenbetrieb optimieren. Drittsysteme wie zum Beispiel SAP oder Service-Portale bindet T-Systems mit an, damit Kunden auch komplette Prozessketten automatisch auslösen können.

HARTING MICA (Modular Industry Computing Architecture) übernimmt dezentral Aufgaben. Die Lösung erfasst Sensordaten, orchestriert SPS-Systeme und kommuniziert mit zentralen IT-Systemenund der Cloud. HARTING MICA besteht aus einem Computer, der zahlreiche Industrie- und Bahnnormen wie zum Beispiel die DIN EN 50155 erfüllt und Virtual Industrial Computing ermöglicht. Mit dieser modularen Kombination aus offener Hard- und Software bietet HARTING MICA eine komplette Infrastruktur, die rasch Intelligenz in existierende Fertigungssysteme einbaut und Daten sammelt. Mit ihr setzen auch kleine und mittlere Unternehmen Industrie 4.0-Projekte schnell, kostengünstig und zukunftssicher um.

Darüber hinaus hat die Deutsche Telekom mit der „Cloud der Dinge“ eine IoT-Plattform, mit der Anwender auf Gerätedaten zugreifen, Schwellwerte etwa für Alarme festlegen, Geräteupdates durchführen und Maschinen fernsteuern im Programm. Für eine schnelle und unkomplizierte Einbindung sorgen dabei zwei Funktionen: der „Cloud Fieldbus“ ermöglicht die schnelle Einbindung von Maschinen und erspart Programmierarbeit. Und über Cloud Remote Control kann aus der Ferne direkt auf die Benutzerschnittstelle des Devices zugegriffen werden.

Derzeit testen über 150 Unternehmen NB-IoT in ihrer Produktentwicklung

Die bereits etablierte Funktechnologie NarrowBand IoT (NB IoT) wurde in punkto Entwicklung und Ausbau erweitert. Als Technologie mit niedrigem Energiebedarf und hoher Gebäudedurchdringung treibt die Deutsche Telekom diese Technologie speziell für das IoT voran. Die Funktechnologie ist landesweit heute bereits an rund 300 Orten verfügbar. Bis Ende 2018 soll der Ausbau in Deutschland weitestgehend abgeschlossen sein. Derzeit testen über 150 Unternehmen NB-IoT in ihrer Produktentwicklung. Sie werden von der Deutschen Telekom durch Entwicklungs- und Testpakete unterstützt. Neben Deutschland bietet die Telekom NarrowBand IoT ebenfalls in den Niederlanden sowie in Österreich, Tschechien, Griechenland, Ungarn, Polen und der Slowakei an. (ig)

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