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Living Labs Positionspapier

Erprobung von Neuentwicklungen
Erfolgsmodell Living Lab

Das Innovative Retail Laboratory (IRL) des DFKI-Forschungsbereichs Intelligente Benutzerschnittstellen ist ein anwendungsnahes Forschungslabor im Handelsbereich, das in der Zentrale der GLOBUS SB-Warenhaus Holding in St. Wendel eingerichtet ist. Foto: IRL
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Living Labs bieten realitätsnahe Innovationsumgebungen, in denen neue Entwicklungen anwendergerecht erprobt werden können. Im nun erschienen Positionspapier „Innovationsstrukturen 4.0“ präsentieren 13 führende deutsche Living Labs – darunter das Bremen Ambient Assisted Living Lab und das Innovative Retail Laboratory des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) – ihre Leistungskraft und Maßnahmen zur Stärkung des Innovationsstandortes Deutschland. Das Positionspapier wird im Rahmen des 1. Living Lab Forums in Deutschland am 26. Februar 2018 in Köln der Fachöffentlichkeit vorgestellt.

In Deutschland gibt es weit über 100 Living Labs, Tendenz steigend. Dabei handelt es sich um Innovationslabore, in denen Prototypen neuer Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden und potenzielle Anwenderinnen und Anwender die Marktreife testen können. Das nun veröffentlichte Positionspapier „Innovationsstrukturen 4.0“ richtet sich in erster Linie an innovationspolitische Entscheidungsträger in Deutschland. Es zielt darauf ab, die bestehenden Living-Lab-Infrastrukturen bekannter zu machen, ihr Potenzial für Marktrealisierungen neuer Produkte und Dienstleistungen hervorzuheben und geeignete Maßnahmen herauszustellen, die deren Innovationskraft fördern. Zu den Forderungen des Positionspapiers zählen u.a. die Erschließung neuer Innovationspotenziale durch Nachhaltigkeits- und Nutzerorientierung der Innovationspolitik sowie der Aufbau von integrierten Daten- und Wissensplattformen.

Das Bremen Ambient Assisted Living Lab (BAALL) und das Innovative Retail Laboratory (IRL) des DFKI gehören zum Initiatorenkreis des Positionspapiers, das aus dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „Living Labs in der Green Economy: Realweltliche Innovationsräume für Nutzerintegration und Nachhaltigkeit (INNOLAB)“ heraus angestoßen wurde. In dem Vorhaben entwickelt der DFKI-Forschungsbereich Intelligente Benutzerschnittstellen gemeinsam mit weiteren Unternehmen und Forschungseinrichtungen Assistenzsysteme für eine verbesserte Mensch-Technik-Interaktion in den Handlungsfeldern Mobilität, Wohnen und Einkaufen.

Bremen Ambient Assisted Living Lab

Im Living Lab BAALL, das zum DFKI-Forschungsbereich Cyber-Physical Systems gehört, lassen sich neue intelligente Technologien in einer realistischen Umgebung testen. Die komplett eingerichtete Wohnung stellt sich dabei auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ein. Dies ermöglichen u.a. intelligente Geräte wie ein Waschbecken oder eine Toilette, die sich automatisch an die Körpergröße einer Person anpassen, ein smarter Kleiderschrank mit Outfit-Vorschlägen sowie ein intelligenter Rollstuhl und Rollator, welche die abnehmenden körperlichen und kognitiven Fähigkeiten älterer Menschen ausgleichen. Weitere Forschungsthemen im BAALL sind beispielsweise Sturzprävention, Ernährungsassistenz sowie die Nutzung intelligenter Umgebungen als motivierende Lernumgebungen für mehr weibliche Informatikerinnen (MINT). (ig)

Innovative Retail Laboratory

Das Innovative Retail Laboratory (IRL) des DFKI-Forschungsbereichs Intelligente Benutzerschnittstellen ist ein anwendungsnahes Forschungslabor im Handelsbereich, das in der Zentrale der GLOBUS SB-Warenhaus Holding in St. Wendel eingerichtet ist. Im IRL werden Themenkomplexe rund um smarte Einkaufsberater auf ihre Alltagstauglichkeit und den Kundennutzen getestet – von virtuellen Allergie- oder Diätassistenten bis hin zu personalisiertem Cross- und Up-Selling, Smart Items in digitalen Produktgedächtnissen als Weiterentwicklung der RFID-Technologie, Innenraumpositionierung und Navigation sowie neuartigen Augmented und Virtual Reality Anwendungen. Ein Innovationspartnerschaftsprogramm mit weiteren Akteuren aus dem Handel unterstützt zusätzlich den Forschungstransfer in Dienstleistungen für den Handel der Zukunft. (ig)


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