Digitalisierung im Bus-Cockpit

Modularer Fahrerarbeitsplatz

Das Konzept fügt sich nahtlos in die Gestaltungskonzepte der neuesten Fahrzeuggenerationen von Stadtbussen ein und ist bereits mit dem iF Product Design Award und dem German Design Award ausgezeichnet worden. Bild: Continental
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Elektronische Schalterfelder statt mechanischer Schalter, übersichtliche Displays statt analoger Anzeigen: Das Technologieunternehmen Continental bringt mit dem modularen Fahrerarbeitsplatz (mFAP) das Bus-Cockpit ins digitale Zeitalter. In Stadt- und Überlandbussen macht der mFAP den Arbeitsalltag von Busfahrern ergonomischer, komfortabler und sicherer, Flottenbetreiber werden flexibler und Fahrzeughersteller müssen weniger Teile vorhalten.

„Digitalisierungskonzepte und das Denken in Systemen sind Kernkompetenzen von Continental“, kommentiert Dr. Michael Ruf, Leiter Business Unit Commercial Vehicles & Aftermarket bei Continental. „So ist es uns gelungen, den Fahrerarbeitsplatz in eine neue digitale Dimension zu bringen. Davon profitieren Fahrer und Hersteller gleichermaßen.“

Das Konzept fügt sich nahtlos in die Gestaltungskonzepte der neuesten Fahrzeuggenerationen von Stadtbussen ein und ist bereits mit dem iF Product Design Award und dem German Design Award ausgezeichnet worden. Es lässt Herstellern durch digitale Displays völlige Freiheit bei der Anordnung und Programmierung der verschiedenen Anzeigen und Bedienfelder und sorgt für Fahrerarbeitsplätze, die sich in hohem Maße an die jeweiligen Anforderungen des Transportunternehmens anpassen lassen. Erste Einheiten werden bereits an Bushersteller ausgeliefert, Anfang 2019 beginnt die Serienproduktion. Interesse zeigen nicht nur Bushersteller, sondern auch Hersteller von elektrisch angetriebenen Kommunalfahrzeugen, von Landmaschinen oder Baufahrzeugen.

Fahrer erhält in jeder Situation ausschließlich die relevanten Informationen

Das Besondere an dem modularen Fahrerarbeitsplatz ist die Kombination aus bis zu drei Displays mit zwei frei konfigurierbaren Bedienfeldern. In der Basisausstattung zeigt das voll programmierbare 12,3-Zoll TFT-Display (MultiViu Professional 12) als zentrale Einheit verschiedene Kombiinstrumente und Informationen wie Kamerabilder an. Es wird von den Bedienfeldern rechts und links des Lenkrades ergänzt. Die relevanten Informationen und die wichtigsten Bedienfelder sind so leicht zu erfassen. Der Fahrer profitiert von dem Konzept, weil ihm nur die Informationen angezeigt werden, die er wirklich braucht und das auf Wunsch auch in seiner Muttersprache. Dadurch wird er nicht unnötig abgelenkt und kann sich ganz auf den immer stärker werdenden Straßenverkehr konzentrieren.

Wo beim Fahrbetrieb die Geschwindigkeit, der Ladestand oder die Navigation angezeigt wird, sind beim Haltestellenbetrieb die Türkameras und andere dann relevante Informationen zu sehen. Beim Rückwärtsfahren oder für Rundumkamera-Systeme kann das Display als Monitor genutzt werden und macht einen Extra-Bildschirm überflüssig. Warnleuchten erscheinen nur dann auf dem Display, wenn es Störmeldungen gibt. Zusätzlich können Pop-up-Meldungen eingeblendet werden, um den Fahrer in außergewöhnlichen Situationen zu warnen. Wie von bisherigen Modellen des Fahrerarbeitsplatzes gewohnt, lässt sich das System komplett in Höhe und Neigung verstellen. Das bedeutet für den Busfahrer ergonomische Arbeitsbedingungen. Ein Mehrwert, der sich auch bei der Suche nach neuen Fahrern positiv auswirken dürfte.

Module individuell programmierbar

Die Bedienfelder sind über CAN-Bus verbunden und frei programmierbar. Das macht das System universell einsatzbereit. Trotz dieser Flexibilität ist der Arbeitsplatz konform mit dem EBSF-Standard (The European Bus System of the Future) und entspricht den Anforderungen des Verbandes deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Werden weitere Schalter, Anzeigen oder Zusatzgeräte gebraucht, lassen sich an dem Arbeitsplatz zwei zusätzliche Displays anstecken. Der Fahrzeughersteller kann alle Module nach den Wünschen seiner Kunden individuell programmieren und auch einfach von Links- auf Rechtslenker umstellen. Sollte der Bus später für einen anderen Einsatzweck auf Tour gehen, können die Bedienfelder leicht mit neuen Tastensymbolen ausgestattet und neu programmiert werden. Ein Vorteil, der mit mechanischen Schaltern nicht ohne weiteres realisierbar ist und von dem auch Flottenbetreiber profitieren. (ig)

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