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Datensicherheits-Experte Detlef Schmuck warnt vor IT-Pandemie und empfiehlt Cyberversicherungen

IT-Sicherheit
Datensicherheits-Experte Detlef Schmuck warnt vor IT-Pandemie

Junger Mann arbeitet in Pademiezeiten am PC. TeamDrive-Chef Detlef Schmuck erwartet eine IT-Pandemie.
Kommt jetzt eine IT-Pandemie?
Bild: Framestock/stock.adobe. com
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Für den Datensicherheits-Experten Detlef Schmuck ist der jüngste Angriff auf die Impfstoff-Daten der Pharmaunternehmen Biontech/Pfizer ein „Vorbote einer neuen Cybercrime-Welle“. Nach Ansicht des Geschäftsführers des Hamburger Datendienstleisters TeamDrive ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die nächste Pandemie von einem Computervirus ausgelöst werde.

Die Europäische Arzneimittel-Behörde EMA ist erst kürzlich Opfer eines Hackerangriffs geworden. Dabei wurden offenbar Zulassungs-Dokumente für den Impfstoff von Biontech/Pfizer entwendet, schreibt TeamDrive in einer Pressemitteilung. Schmuck sieht hierin nur einen Vorboten einer Cybercrime-Welle. Seine Botschaft an Unternehmen ist klar: Als Vorbeugung sollen Wirtschaftsbetriebe sensible Daten durchgängig Ende-zu-Ende zu verschlüsseln – mit doppelter verschlüsselter Datenspeicherung sowohl in der Cloud als auch auf Rechnern im Betrieb. Zusätzlich empfiehlt Schmuck jedem Unternehmen, sich gegen Cyber-Risiken zu versichern.

Detlef Schmuck: Daten sind wichtigstes Betriebsvermögen

„Die Daten stellen für die meisten Unternehmen in unserer digitalen Welt das wichtigste Betriebsvermögen dar“, sagt Schmuck. Daher seien die Firmen gut beraten, höchste Priorität auf den maximalen Schutz dieser Daten zu legen.

Mit ein wenig Know-how ließen sich ausgefallene Rechner wieder reparieren, Speicher wiederherstellen und getrennte Netzwerke erneut verbinden. Wenn wichtige Informationen allerdings in fremde Hände gerieten, ließe sich der Schaden nicht wiedergutmachen.

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Gingen Daten verloren, sei dies ebenso folgenschwer: „Ohne Datenbestand ist die gesamte IT sinnlos und das Unternehmen konkursreif“, warnt Schmuck. Daher empfiehlt der Sicherheitsexperte dringend eine Cyberversicherung. Diese sichere die Kosten im Fall der Fälle ab. Aber: das Geschehene kann sie nicht rückgängig machen.

Beim Abschluss einer Cyberversicherung ist zu klären, wie gut der Datenschutz im Betrieb aufgestellt ist. Eine Cyberversicherung und Datenschutz ergänzten sich daher ideal. „Übrigens auch ohne IT-Pandemie, weil schon ein bloßer Hackerangriff für das einzelne Unternehmen zur Katastrophe führen kann, wenn man darauf unvorbereitet ist“, so Schick.

IT-Pandemie ist das zweitgrößte Sicherheitsrisiko für die Weltwirtschaft

In einem geheimen Planungs-Dokument vom Bundesnachrichtendienst aus dem Jahr 2015, das nur durch die Snowden-Enthüllungen bekannt wurde, heißt es: „Cyber-Angriffe stellen durch mögliche Informationsabflüsse […] hohes Bedrohungspotenzial dar und gefährden Deutschland als führendes Hochtechnologieland und wichtigen Wirtschaftsstandort. Mit den Cyber-Aufrüstungen zahlreicher Länder, darunter China und Russland, sowie krimineller und terroristischer Akteure haben die Bedrohungen deutlich an Professionalität und Quantität zugenommen. Das unaufhaltsam wachsende ‚Internet der Dinge‘ wirkt verstärkend. Unscheinbare Dinge […] können plötzlich von einem Cyber-Angreifer ‚übernommen‘ und zu digitalen Waffen umfunktioniert werden, und dies von jedem beliebigen Winkel des Erdballs aus.“

Detlef Schmuck ist der Meinung, dass man auch heute die Gefahren einer künftigen digitalen Pandemie kaum weitsichtiger beschreiben könnte. Zudem gibt er zu bedenken, dass das World Economic Forum in seinem „Global Risk Report 2020“ Cybercrime als das zweitgrößte Sicherheitsrisiko für die Weltwirtschaft bis zum Jahr 2030 bezeichnet hat. (wag)


Kontakt zu TeamDrive

TeamDrive Systems GmbH,
Max-Brauer-Allee 50
22765 Hamburg
E-Mail: info@teamdrive.com
Website: www.teamdrive.com

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